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SUMMARY:Epilog: Malte Viefs Kammer
LOCATION:Ostfriesische Landschaft
DESCRIPTION:Wenn die Nächte länger werden und sich das Jahr dem Ende zune
 igt\, setzen die Gezeitenkonzerte einen besonders stimmungsvollen Schlussa
 kkord. Im letzten Konzert des Jahres ist „Malte Viefs Kammer“ mit sein
 em Programm „Winter“ zu Gast – eine musikalische Einladung zum Inneh
 alten\, die weit abseits vom üblichen vorweihnachtlichen Trubel liegt und
  den Raum für echte Besinnlichkeit öffnet. Die Musiker\, die dem ostfrie
 sischen Publikum bereits durch zahlreiche frühere Auftritte bestens bekan
 nt sind\, schlagen diesmal leisere\, introspektive Töne an.\n\nIm Mittelp
 unkt des Abends stehen vertraute Melodien\, die jedoch in einem völlig ne
 uen\, zeitlosen Gewand erscheinen. So befreien der Leipziger Gitarrist und
  Komponist Malte Vief\, der Geiger Thomas Fleck und der\nCellist Matthias 
 Hübner alte Weisen wie „Es kommt ein Schiff geladen“\, „Es ist ein 
 Ros‘ entsprungen“ oder „Maria durch ein Dornwald ging“ von jeglich
 em Kitsch und legen stattdessen in transparenten\, schwebenden\nArrangemen
 ts den mystischen und berührenden Kern dieser Lieder frei. Diese sensible
 n Neuinterpretationen verweben sich nahtlos mit Viefs Eigenkompositionen\,
  die den Charakter der Jahreszeit in Klangbilder übersetzen. Herzstück i
 st dabei die kleine Suite „Winterreise“\, die nichts mit Schubert geme
 in hat\, sondern eine ganz eigene Sprache spricht: In Sätzen wie „Schne
 eflocke“ fangen die Instrumente die flüchtige Zartheit des ersten Schne
 es ein\, während „Winternacht“ die klare\, kalte Stille und die Weite
  des Sternenhimmels hörbar macht.\n\nDoch der musikalische Horizont des T
 rios reicht noch weiter zurück. Die drei Musiker zollen den Meistern der 
 Renaissance und des Barock Tribut. Dabei wirken diese historischen Formen 
 keinesfalls verstaubt\, sondern\ndurch den unverwechselbaren Stil des Ense
 mbles – eine organische Verschmelzung aus klassischer Polyphonie\, der E
 nergie des Rock und folkloristischer Melodik – ins Hier und Jetzt geholt
 . Thomas Fleck\, Stimmführer im MDR-Sinfonieorchester\, und der „Grenzg
 ängercellist“ Matthias Hübner bilden dabei mit Malte Vief eine Einheit
 \, die blind aufeinander reagiert und Genregrenzen spielerisch auflöst. E
 s ist ein Konzertabend\, der wie ein wärmendes Licht in der dunklen Jahre
 szeit wirkt und einen idealen\, friedvollen\nAusklang für ein ereignisrei
 ches Konzertjahr bietet.\n\nMalte Viefs Kammer\nMalte Vief (Gitarre)\nThom
 as Fleck (Violine)\nMatthias Hübner (Violoncello)\n\nBoletos: https://www
 .reservix.de/tickets-epilog-malte-viefs-kammer-in-aurich-landschaftsforum-
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