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SUMMARY:CAROLIN EMCKE "Was zählt ein Mensch?“
LOCATION:Kulturhaus Karlstorbahnhof
DESCRIPTION:12. Literaturherbst Heidelberg | Festivalthemenschwerpunkt #MEN
 SCH\n\nCAROLIN EMCKE\n\n"Was zählt ein Mensch?“\n\nIm Gespräch mit Pro
 f. Dr. Stefanie Schüler-Springorum\n\nLesung und Gespräch\n\n5. Dezember
  2026\, 20:00 Uhr\, Karlstorbahnhof (Saal)\n\nEine Kooperation von Literat
 urherbst Heidelberg und Karlstorbahnhof Heidelberg\n\n„Was zählt ein Me
 nsch?“ Was bedeutet radikaler Humanismus? Gibt es Grenzen der Einfühlun
 g in andere? Wozu verpflichtet uns die Erinnerung an die Geschichte? Gibt 
 es Grenzen der Pflicht\, im Namen der Menschenrechte zu sprechen? Oder dar
 f nichts uns daran hindern\, die anderen als Teil des universalen Wirs wah
 rzunehmen? Carolin Emcke stellte sich diese Fragen bereits vor dem 7. Okto
 ber und Gaza. Aber seither sind sie noch dringlicher. Es geht letztlich um
  die existenzielle Frage: Was zählt ein Mensch? Darüber spricht Carolin 
 Emcke mit der renommierten Historikerin\, Direktorin des Zentrums für Ant
 isemitismusforschung an der TU Berlin und Autorin Stefanie Schüler-Spring
 orum.\n\nCarolin Emcke\, geboren 1967\, studierte Philosophie in London\, 
 Frankfurt/Main und Harvard. Sie promovierte über den Begriff »kollektive
 r Identitäten«. Von 1998 bis 2013 bereiste Carolin Emcke weltweit Krisen
 regionen und berichtete darüber. 2003/2004 war sie als Visiting Lecturer 
 für Politische Theorie an der Yale University. Sie ist freie Publizistin 
 und engagiert sich immer wieder mit künstlerischen Projekten und Interven
 tionen\, u.a. die Thementage »Krieg erzählen« am Haus der Kulturen der 
 Welt. Seit über zehn Jahren organisiert und moderiert Carolin Emcke die m
 onatliche Diskussionsreihe »Streitraum« an der Schaubühne Berlin. Für 
 ihr Schaffen wurde sie mehrfach ausgezeichnet\, u.a. mit dem Theodor-Wolff
 -Preis\, dem Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus\, dem Lessing
 -Preis des Freistaates Sachsen und dem Merck-Preis der Deutschen Akademie 
 für Sprache und Dichtung. 2016 erhielt sie den Friedenspreis des Deutsche
 n Buchhandels. „Was zählt ein Mensch?“ (ersch. 2026\, S. Fischer) ist
  das jüngste Buch der Bestseller-Autorin.\n\n»Emckes Texte halten die Fr
 age lebendig\, ob es gleichgültig ist\, wenn Menschen übertönt werden u
 nd verstummen\, während andere beredt ihre Macht ausüben.« Elisabeth vo
 n Thadden\, DIE ZEIT\n\nStefanie Schüler-Springorum ist Autorin\, Histori
 kerin und seit 2011 Direktorin des Zentrums für Antisemitismusforschung a
 n der TU Berlin sowie seit 2012 Ko-Direktorin des Selma-Stern-Zentrums fü
 r jüdische Studien Berlin-Brandenburg. Zuvor arbeitete sie bei der Stiftu
 ng Topographie des Terrors und leitete von 2001 bis 2011 das Institut für
  die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg. Zuletzt erschienen ist ihr
  Buch „Unerwünscht. Die westdeutsche Demokratie und die Verfolgten des 
 NS-Regimes“\, in dem sie erstmals die westdeutsche Nachkriegsgesellschaf
 t aus Sicht jener Menschen darstellt\, die im Nationalsozialismus verfolgt
  wurden. Damit erzählt sie eine bislang weitgehend ausgeblendete Geschich
 te und schildert die Erfahrungen von überlebenden Juden\, Sinti und Roma
 \, von ehemaligen Zwangsarbeitern und Homosexuellen im westlichen Teil Deu
 tschlands in den ersten Nachkriegsjahrzehnten.\n\nBoletos: https://www.res
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