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LOCATION:Heinrich-Lades-Halle
DESCRIPTION:Sein Spiel habe „federleichten Tiefgang“\, „klar und kris
 tallin“\, dabei sei es von „überirdischer Schönheit“\, voller „E
 motion und Poesie“\, und es kenne „keine technischen Schwierigkeiten
 “. So lauten Superlative der internationalen Presse\, die sein künstler
 isches Profil zu umreißen suchen. Die Süddeutsche Zeitung brachte es auf
  den Punkt\, als sie den Musiker mit einem einzigen Wort beschrieb: „Wun
 dergeiger“. Gemeint ist Daniel Lozakovich. Bereits im Alter von acht Jah
 ren gab er mit den Moskauer Virtuosen und Vladimir Spivakov sein Debüt al
 s Solist. Inzwischen ist er Mitte 20\, musiziert mit vielen internationale
 n Spitzenorchestern an der Seite von großen Stardirigenten und macht Kamm
 ermusik mit anderen Solosuperstars der Klassikwelt. Sein Debüt beim gVe g
 ibt Daniel Lozakovich im März 2027 mit der Amsterdam Sinfonietta\, die in
  der vergangenen Saison bereits mit einem anderen tollen Geiger als Solist
 en Erlangen begeisterte – mit Ray Chen\, dem „artist of reference“ d
 es gVe 2025/26.\n\nDaniel Lozakovichs Vater stammt aus Weißrussland\, sei
 ne Mutter aus Kirgisien. Aus den beiden ehemaligen Sowjetrepubliken emigri
 erte das Ehepaar nach Schweden. Dort\, in Stockholm\, kam Daniel 2001 zur 
 Welt – er ist ein schwedischer Staatsbürger weißrussisch-kirgisischer 
 Herkunft. Und auch als Geiger steht er in der russischen Tradition: Der ru
 ssische Dirigent und Geiger Vladimir Spivakov war sein großer Mentor\, an
  der Karlsruher Musikhochschule studierte er bei dem lettischen Geiger Jos
 ef Rissin\, der seinerseits am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium studie
 rte\, und in Genf war Daniel Lozakovich Schüler des ebenfalls aus Lettlan
 d stammenden Geigers und Instrumentenhändlers Eduard Wulfson\, der sowohl
  das Moskauer als auch das Leningrader Konservatorium besuchte. In Russlan
 d war es schließlich auch\, wo Daniel Lozakovich erstmals weltweit für i
 nternationale Schlagzeilen sorgte: Der Sieg beim Vladimir-Spivakov-Wettbew
 erb in Ufa im Jahr 2016 brachte den internationalen Durchbruch des Geigers
 .\n\nNoch im selben Jahr – kurz nach seinem 15. Geburtstag – unterzeic
 hnete er einen achtjährigen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon 
 Gesellschaft\, dem traditionsreichen Plattenlabel mit dem Gelbetikett\, da
 s als „der feinste Laden“ der Branche gilt. Für sein Debütalbum wäh
 lte Daniel Lozakovich eine ambitionierte Zusammenstellung – ein reines B
 ach-Programm: Die Violinkonzerte in a-Moll und E-Dur mit dem Kammerorchest
 er des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und die d-Moll-Partit
 a für Violine solo\, die mit der berühmten Chaconne endet – dem größ
 ten und längsten Werk für Solovioline seiner Zeit und nach wie vor eines
  der schwierigsten und anspruchsvollsten Stücke der gesamten Violinlitera
 tur. „Ich liebe das Risiko“\, sagt Daniel Lozakovich. „Bach war die 
 perfekte Wahl und das perfekte Risiko.“\n\nApropos Lust am Risiko: Jense
 its der Musik hat der Geiger Interessen\, die man nicht sogleich mit einem
  schöngeistigen Musiker verbindet: Er geht gern in Museen\, liebt Malerei
 \, liest Gedichte und spielt Schach. Doch im Sport hatte er als Teenager n
 eben Tennis und Fußball eine Vorliebe\, an die man wohl zuallerletzt bei 
 einem Geiger von so zarter\, knabenhafter Statur denkt: „Ich betreibe Bo
 xsport“\, gestand Daniel Lozakovich in einem Interview im Jahr 2018. „
 Das ist gar nicht so gefährlich für die Hände – die sind gut verpackt
  in dicken Boxhandschuhen. Es ist auch nicht die Kraft\, die zählt\, sond
 ern die schnelle Bewegung mit den Händen\, die geschickte Arbeit mit den 
 Füßen. Das Boxen trainiert vor allem die Reaktionen. Meinen Hang dazu ha
 be ich von Vladimir Spivakov\, der den Sport schon als Jugendlicher liebte
  und Kontakte zu Profiboxern pflegte.“\n\nNeben Spivakovs Moskauer Virtu
 osen und dem Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundf
 unks gehört zu Daniel Lozakovichs bevorzugten Kammerorchesterpartnern die
  Amsterdam Sinfonietta. Viele gemeinsame Auftritte haben sie bereits absol
 viert und waren dabei auch schon in unserer fränkischen Region zu erleben
 : Beim Mozartfest Würzburg 2022 spielte der Geiger mit dem niederländisc
 hen Elite-Ensemble Mozarts A-Dur-Violinkonzert KV 219. Auch beim Gastspiel
  im März 2027 steht ein Werk des Wiener Klassikers aus Salzburg auf dem P
 rogramm: die Sinfonia concertante in Es-Dur für Violine\, Viola und Orche
 ster\, die ein funkelndes Juwel ihrer Gattung darstellt – in ihrer musik
 alischen Schönheit und Sinnfülle\, in ihrer Tiefgründigkeit wie in ihre
 r hochgestimmten Spielfreude. Wobei die Soloparts virtuose Ansprüche stel
 len\, die selbst jene in Mozarts Violinkonzerten übersteigen. Daniel Loza
 kovich wird flankiert von der britischen Primaria der Amsterdam Sinfoniett
 a Candida Thompson\, die nicht nur eine fantastische Geigerin\, sondern au
 ch eine exzellente Bratschistin ist.\n\nDas Erlanger Programm präsentiert
  einen bunten Mix von Musik aus Klassik\, Spätromantik und Postmoderne 
 – das Ganze im Zeichen Mozarts\, denn neben der Sinfonia concertante des
  Meisters sind auch zwei auskomponierte Verbeugungen vor ihm mit dabei: zu
 m einen Tschaikowskys beliebte Streicherserenade\, über die der Komponist
  selbst sagte\, sie dürfe „als Tribut meiner Verehrung für Mozart ange
 sehen werden“\, zum anderen das humorvoll-geistreiche Kabinettstück „
 5 Minuten aus dem Leben von W. A. Mozart“ für Solovioline\, Streicher u
 nd Schlagzeug\, das der russische Komponist Alexander Raskatov 2001 für G
 idon Kremer schrieb. Einen Akzent von baltischer Mystik und Melancholie se
 tzt ein 2021 für die Kremerata Baltica entstandenes Werk der litauischen 
 Gegenwartskomponistin Raminta Šerkšnytė: „… this too shall pass …
 “ für Violine\, Violoncello\, Vibraphon und Streichorchester – musika
 lische Reflexionen über die Vergänglichkeit aller Dinge und die Kürze d
 es Lebens. Die Solisten sind Daniel Lozakovich und Tim Posner\, der englis
 che Solocellist der Amsterdam Sinfonietta.\n\nText: Klaus Meyer\n\nBoletos
 : https://www.reservix.de/tickets-amsterdam-sinfonietta-in-erlangen-heinri
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