BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//360exp//Calendar//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:360exp
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
X-WR-TIMEZONE:Europe/Berlin
BEGIN:VEVENT
UID:1744dfc2-ca46-41f6-8fbb-3e7a8c1262fb@360exp.net
SEQUENCE:29821623
DTSTAMP:20260930T091257Z
LAST-MODIFIED:20260913T110304Z
DTSTART:20270419T173000Z
SUMMARY:WDR Sinfonieorchester Köln
LOCATION:Heinrich-Lades-Halle
DESCRIPTION:„Sie ist die erfolgreichste Dirigentin der nachkommenden Gene
 ration“\, konstatierte jüngst die Neue Zürcher Zeitung\, und im Deutsc
 hlandfunk war zu hören: „Sie rauscht am Pult durch die Jahrhunderte der
  Musikgeschichte genauso wie durch die europäischen Orchester der Spitzen
 klasse.“ In der Tat! Die französische Dirigentin Marie Jacquot – gera
 de einmal 35 Jahre jung – kann schon auf eine beachtliche Karriere in Op
 er und Konzert zurückblicken. Nach ersten Gastdirigaten seit 2022 ist sie
  ab der Spielzeit 2026/27 Chefin des WDR Sinfonieorchesters. Mit dem kommt
  sie im Frühjahr 2027 auch zum gVe. Fürs virtuose sinfonisch-konzertante
  Repertoire hat sie an ihrer Seite das brillante niederländische Klavierd
 uo aus den Brüdern Lucas und Arthur Jussen\, die seit 2023 bereits zum vi
 erten Mal in Erlangen gastieren. Für Marie Jacquot ist es das Debüt bei 
 uns.\n\nEine gebürtige Pariserin ist sie – 1990 kam Marie Jacquot in de
 r Metropole an der Seine zur Welt. Ihre Eltern legten Wert darauf\, dass s
 ie und ihre beiden Geschwister schon früh gleichermaßen Sport und Musik 
 machten. Marie erhielt Posaunen- und Klavierunterricht und nahm parallel d
 azu Tennisstunden. Und hier wurde sie sogleich richtig gut: Als Teenager z
 ählte Marie Jacquot zu den besten Nachwuchsspielerinnen im französischen
  Tennis und nahm sogar an den Junior French Open im Pariser Roland-Garros-
 Stadion teil. „Tennis hat mir immer Freude bereitet“\, erzählt sie\, 
 „doch irgendwann war das Spielerische nicht mehr vorhanden\, sondern nur
  noch der Druck\, besser zu sein. Es war nur noch dieser Kampfaspekt da un
 d nicht mehr die Freude am Spielen.“ Mit 16 gab sie die Pläne für eine
  Profikarriere im Tennis auf und wandte sich ganz der Musik zu. Am Pariser
  Conservatoire studierte sie zunächst Posaune\, danach Dirigieren an der 
 Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien sowie an der Franz-
 Liszt-Musikhochschule in Weimar. Außerdem nahm sie an Meisterkursen von S
 imon Rattle\, Bertrand de Billy\, Zubin Mehta und anderen teil. An der Bay
 erischen Staatsoper war sie Assistentin von Kirill Petrenko bei der Einstu
 dierung der Oper „South Pole“ von Miroslav Srnka.\n\nIhre berufliche L
 aufbahn als Dirigentin mit erster Festanstellung begann Marie Jacquot in u
 nserer Region: Von 2016 bis 2019 war sie Erste Kapellmeisterin und Stellve
 rtreterin des Generalmusikdirektors am Mainfranken Theater Würzburg. Ansc
 hließend wechselte sie als Kapellmeisterin an die Deutsche Oper am Rhein 
 in Düsseldorf\, wo sie bis 2022 blieb. 2023 wurde sie Erste Gastdirigenti
 n der Wiener Symphoniker. 2024 avancierte sie daneben zur Chefdirigentin d
 es Royal Danish Orchestra und damit zur Chefin der Königlich Dänischen O
 per Kopenhagen. Mit Beginn der Spielzeit 2026/27 ist sie zudem Chefdirigen
 tin des WDR Sinfonieorchesters in Köln. Als Gast stand Marie Jacquot auch
  am Pult des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks\, der Staatskap
 elle Dresden und des Gewandhausorchesters Leipzig sowie der Göteborgs Sym
 foniker in Schweden und des Dallas Symphony Orchestra in den USA.\n\nMarie
  Jacquot verfügt über ein reiches und stilistisch breit gefächertes Rep
 ertoire. Der Kern liegt in der Musik vom Barock bis zur Moderne des 20. Ja
 hrhunderts – von Purcell bis Prokofjew –\, doch dirigiert sie auch imm
 er wieder zeitgenössische Musik unserer Tage. Freilich hat sie auch ihre 
 Faibles und Favoriten. „Bruckner hat einen besonderen Platz in meinem He
 rzen“\, gesteht die Musikerin\, die ihren Hauptwohnsitz in Graz hat. „
 Auch Richard Strauss gehört dazu“\, fügt sie hinzu und resümiert: „
 Meine große Vorliebe liegt in der deutschen Romantik – manchmal habe ic
 h das Gefühl\, dass ich eine deutsche Seele besitze.“\n\nOberons Horn u
 nd vier Hände für Mendelssohn\n\nAuch das Konzert in Erlangen im April 2
 027 steht im ersten Teil ganz im Zeichen der deutschen Romantik – der de
 utschen Frühromantik. Carl Maria von Weber\, der Schöpfer der deutschen 
 romantischen Oper\, ist mit der Ouvertüre zu seinem letzten Bühnenwerk v
 ertreten\, der Feenoper „Oberon“ von 1826. Sie erzählt eine verwickel
 te Geschichte um den Elfenkönig Oberon mit seinem wundertätigen Zauberho
 rn und die Feenkönigin Titania. Mit schlagkräftiger Operndramatik und ro
 mantischer Stimmungsmalerei führt die Ouvertüre in die turbulente Handlu
 ng. Bereits 1823 entstand das E-Dur-Konzert für zwei Klaviere und Orchest
 er von Mendelssohn. Er komponierte es im Alter von 14 Jahren für den 18. 
 Geburtstag seiner Schwester Fanny und griff dazu tief in die Trickkiste de
 s virtuosen Klavierspiels aus Bravourläufen\, schnellem Passagenwerk und 
 vollgriffigen Akkorden – eine Steilvorlage für das Jussen-Klavierduo. 
 „Felix und Fanny waren Superpianisten\, und das merkt man auch“\, sagt
  Arthur Jussen. „In dem Stück hört man\, wie die beiden miteinander re
 den und manchmal dabei auch ins Streiten kommen: Ich kann es besser! – N
 ein\, ich kann es besser. Ich kann es sogar noch mehr!“ Die Antwort? Luc
 as und Arthur Jussen können es am besten!\n\nAus der deutschen Frühroman
 tik des ersten Teils des Abends geht es nach der Pause in die Neoromantik 
 der Musik um 1940. Romantisch bleibt’s in jedem Fall! Neben „Romeo und
  Julia“ ist „Cinderella“ (oder „Aschenbrödel“) die berühmteste
  und bekannteste Ballettmusik von Sergei Prokofjew\, einem der großen Kla
 ssiker der Musik des 20. Jahrhunderts. Aus dem abendfüllenden Märchenbal
 lett op. 89 stellte Prokofjew später drei Orchestersuiten für den Konzer
 tgebrauch zusammen. Sie präsentieren die schönsten Stellen und größten
  Hits des Balletts gewissermaßen am laufenden Band oder – anders ausged
 rückt – wie die Perlen an einer Kette aneinandergereiht.\n\nBoletos: ht
 tps://www.reservix.de/tickets-wdr-sinfonieorchester-koeln-in-erlangen-hein
 rich-lades-halle-am-19-4-2027/e2557413
URL;VALUE=URI:https://360exp.net/events/1744dfc2-ca46-41f6-8fbb-3e7a8c1262f
 b
STATUS:CONFIRMED
END:VEVENT
END:VCALENDAR
