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SUMMARY:Monet Quintett
LOCATION:Stadthalle Singen
DESCRIPTION:Daniela Koch\, Querflöte\nJohanna Stier\, Oboe\nNemorino Sche
 liga\, Klarinette\nTheo Plath\, Fagott\nMarc Gruber\, Horn\nKünstlersekre
 tariat Astrid Schoerke\n\nGyörgy Ligeti (1923 – 2006): Sechs Bagatellen
  für Bläserquintett\nAnton Reicha (1770-1836): Bläserquintett Es-Dur op
 . 88/2\nMaurice Ravel (1875-1937): Le Tombeau de Couperin (arr. von Mason 
 Jones)\nPaul Taffanel (1844-1908): Quintette à vent en sol mineur\n\nMit 
 den Klangfarben großer Meister\nWenn der Name Monet fällt\, entstehen vo
 r dem inneren Auge verwunschene Seerosenteiche\, leuchtende Kornfelder\, f
 arbenprächtige Gärten. Es ist kein Zufall\, dass sich das junge Bläserq
 uintett nach dem französischen Impressionisten benannt hat: Auch hier ent
 stehen klingende Farbräume\, in denen Linien\, Schichtungen und Texturen 
 zur eigentlichen Erzählung werden.\n\nEine Formation aus dem Bundesjugend
 orchester\nKennengelernt hat sich das Quintett im Bundesjugendorchester. I
 m Sinfonieorchester sitzen die Holzbläser eng beieinander\, die Horngrupp
 e nur wenige Pulte entfernt – aus dieser akustischen Nachbarschaft sind 
 seit jeher viele Kammermusik-Formationen hervorgegangen. 2014 schlossen si
 ch die fünf zusammen. Heute bekleiden alle Mitglieder Solopositionen in g
 roßen Orchestern und sind mehrfach international ausgezeichnet.\n\nDieses
  Programm erwartet Sie\nDen Bogen spannt der Abend vom „Vater des Bläse
 rquintetts“ Anton Reicha bis zu György Ligeti\, ergänzt um zwei franz
 ösische Stimmen: Maurice Ravel und Paul Taffanel.\nAnton Reicha war als j
 unger Flötist in der Bonner Hofkapelle Kollege eines gleichaltrigen Brats
 chisten namens Ludwig van Beethoven. 1808 zog er nach Paris\, wo ab 1817 s
 eine 24 Bläserquintette entstanden – das Repertoire\, das die Gattung 
 überhaupt erst etabliert hat. Das Es-Dur-Quintett zeigt seine charakteris
 tische Mischung aus klassischer Form und melodischem Einfallsreichtum.\nGy
 örgy Ligetis Sechs Bagatellen bearbeiten Sätze aus seinem Klavierzyklus 
 Musica ricercata. Bei der Uraufführung 1956 ließen die Kulturbehörden n
 ur fünf der sechs Sätze zu – der letzte\, dissonanteste\, fiel der Zen
 sur zum Opfer. Hörbar sind Spuren von Bartók\, Strawinsky und osteuropä
 ischer Volksmusik. Wenige Jahre später emigrierte Ligeti in den Westen un
 d wurde mit Lux aeterna in Kubricks 2001: Odyssee im Weltraum einem Millio
 nenpublikum bekannt. Tombeau nannten die französischen Barockkomponisten\
 nTrauerstücke für verstorbene Kollegen. Maurice Ravel greift die Traditi
 on zwischen 1914 und 1917 wieder auf: Jeder der sechs Sätze von Le Tombea
 u de Couperin ist einem im Ersten Weltkrieg gefallenen Freund gewidmet\, s
 tilistischer Bezugspunkt ist François Couperin „le Grand“. Die Bläse
 rquintett-Fassung des\nlangjährigen Philadelphia-Solohornisten Mason Jone
 s bleibt sehr nah an Ravels Orchesterversion von 1919.\nPaul Taffanel\, Be
 gründer der modernen französischen Flötenschule\, führt in seinem Quin
 tette à vent en sol mineur (1876) die Holzbläser als gleichberechtigte S
 oloinstrumente – ein frühes Bekenntnis zu jener Bläserkultur\, die Deb
 ussy und Ravel später weiterschreiben sollten.Holzbläserquintett: Daniel
 e Koch (Flöte)\, Marc gruber (Horn)\, Nemorino Scheliga (Klarienette)\, J
 ohanna Stier (Oboe)\, Theo Plath (Fagott).\n\nBei Kauf einer ermäßigten 
 Karte bitten wir Sie\, den entsprechenden Berechtigungsnachweis am Einlass
  vorzuzeigen.\n\nBoletos: https://www.reservix.de/tickets-monet-quintett-i
 n-singen-stadthalle-am-17-10-2026/e2512494
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