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SUMMARY:musica viva - Riccardo Chailly - Wolfgang Rihm - Sonderkonzert
LOCATION:Prinzregententheater
DESCRIPTION:<p><strong>Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit Ric
 cardo Chailly</strong></p><p>18.45: Einführung</p><p><strong>Programm<br>
 </strong>Wolfgang Rihm [1952–2024]<em><br>Vers une symphonie fleuve IV<b
 r></em>für Orchester [1997–98\, Neufassung 2000]<br><em>Dis-Kontur<br><
 /em>für großes Orchester [1974]<br><em>Sub-Kontur<br></em>für großes O
 rchester [1974–75] </p><p><strong>Mitwirkende<br></strong>Symphonieorch
 ester des Bayerischen Rundfunks<br>Riccardo Chailly Leitung </p><p><stron
 g>Zum Programm</strong></p><p><strong>Riccardo Chailly</strong> ist zu Ga
 st bei der <em>musica viva</em> und dem Symphonieorchester des Bayerisch
 en Rundfunks mit dem heftig aufbrechenden Orchester-Kosmos des jungen <st
 rong>Wolfgang Rihm</strong>. Die freundschaftlichen Verbindungen beider\, 
 des Orchesters und des Dirigenten\, mit dem zu früh verstorbenen Komponis
 ten reichen in die 70er Jahre zurück.</p><p>Mit <em>Dis-Kontur</em> von
  1974\, seinem Kompositionslehrer Klaus Huber gewidmet\, sorgte der damals
  22-jährige Wolfgang Rihm für einen Eklat. Die düstere\, brachiale un
 d zerklüftete Musik in ihrer ungebremsten Expressivität schreckte das in
  Gebotenes\, Verbotenes und Erlaubtes eingerichtete Establishment der Neue
 n Musik auf. Mit künstlerischer Freiheit\, Offenheit und der Kraft des Au
 sdruckswillens opponierte Rihm dagegen. Gleiches gilt auch für das ein J
 ahr später entstandene Klangfresko <em>Sub-Kontur</em>\, diesmal Karlhei
 nz Stockhausen gewidmet. Rihms Devise\, der »Intuition mehr zu vertrauen 
 als der planenden Festlegung«\, zeigt sich ebenfalls in <em>Vers une sym
 phonie fleuve IV</em>\, aber der heftige perkussive Ausbruch der Musik fin
 det hier\, angeregt durch den Gedanken des roman fleuve von Romain Rolland
 \, zur Flußform\, zum wogenden Klangstrom mit all seinen Strömungen und 
 Strudeln: in allen nur erdenklichen Geschwindigkeiten inklusive greller Ch
 oral- und Tanzmusiksplitter.</p><p>Rihm selbst bezeichnete die bisweilen b
 edrohlich wirkende Musik als ein für große Besetzung komponiertes »mag
 netisches Feld«\, in das immer wieder »Werke und Werkteile hineindränge
 n\, die dort einer permanenten Metamorphose ausgesetzt sind\, einem Weiter
 getriebenwerden\, Aufgelöstwerden und wieder Zusammengefasstwerden«.</p>
 \n\nBoletos: https://www.muenchenticket.de/event/musica-viva-2026-27-37512
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