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SUMMARY:Finissage Ufern
LOCATION:Kunst im TRUDELHAUS
DESCRIPTION:<p>28. August – 25. Oktober 2026</p>\n<p>Vernissage: Donnerst
 ag\, 27. August 2026\, 18.30 h</p>\n<p>Die kommende Ausstellung im Trudelh
 aus Baden zeigt drei zeitgenössische Positionen\, die alle mit</p>\n<p>fl
 üchtigen oder ephemeren Prozessen zu tun haben.</p>\n<p>Heiko Blankenstei
 n kombiniert auf eigenwillige Weise in seiner Serie «green things» gross
 formatige</p>\n<p>Kohlenzeichnungen mit ausufernden dreidimensionalen Scha
 umstoffgebilden\, die zuckerbäckerartig seine</p>\n<p>Schwarzweissarbeite
 n umschlingen. Die Kohlezeichnungen wirken sehr räumlich\, sie erinnern b
 isweilen an</p>\n<p>biologische Prozesse oder organische Strukturen. Höhl
 enartige Öffnungen stehen neben pilzartigen</p>\n<p>Gebilden\, vernebelte
 n Stellen kontrastieren sich mit pelzartigen Stellen. Die Gebilde ausserha
 lb erinnern in</p>\n<p>ihrer Farbigkeit an Pistazieneis oder wirken wie be
 inahe wie grüne Zahnpasta. Sie nehmen formal Stellen</p>\n<p>des Inneren 
 auf\, führen manchmal den Raum weiter oder umgarnen wie barocke Stuckatur
 en die</p>\n<p>Zeichnung.</p>\n<p>Im Mittelgeschoss treffen Blankensteins 
 Zeichnungen auf malerische Arbeiten von Sabine Trüb und fragile</p>\n<p>S
 kulpturen von Catrin Lüthi K.</p>\n<p>Bei Sabine Trüb verdichten sich un
 zählige Schichten von feiner Zeichnung\, Tuschemalerei und</p>\n<p>Pinsel
 bewegungen zu grossen Flächen. Sabine Trüb lässt sich bei ihrer Arbeit 
 von zufälligen Prozessen</p>\n<p>leiten\, das Unperfekte bleibt bei ihr s
 tehen und bildet einen Teil des Ganzen. So kann sich das Papier durch</p>
 \n<p>die feuchte Farbe wölben oder die flüssige Farbe auf der Bildfläch
 e ein Eigenleben zeigen. Architektonische</p>\n<p>Elemente in Kombination 
 mit malerischen Bewegungen lassen den Prozess der Künstlerin auch im</p>
 \n<p>Nachherein miterleben\, wie sie sich langsam vom leeren Papier zur st
 arken Verdichtung hingearbeitet hat.</p>\n<p>Sabine Trüb hat ein sicheres
  Gespür für die Entwicklung von Bildern und hört dann auf\, wenn sich P
 rozess</p>\n<p>und Komposition in spannungsvollem Gleichgewicht halten.</p
 >\n<p>Catrin Lüthi K bringt das Flüchtige in drei Skulpturen ein. Ein Be
 tonsockel mit Hohlräumen dient einem</p>\n<p>schräggekippten grünlich b
 emalten Leistengestell als Anker. Die schwere Lattenkonstruktion scheint i
 m</p>\n<p>nächsten Moment kippen zu können. Teilweise nur mit Gipsplatte
 n und Spachtel befestigt\, wirkt das Gestell</p>\n<p>fragil und in der Sch
 webe. Catrin Lüthi K spielt in ihren Arbeiten bewusst mit Zerbrechlichkei
 t und</p>\n<p>Vergänglichkeit. In ihrer Grundhaltung ist sie nahe an Hera
 klit\, dem grossen Philosophen der griechischen</p>\n<p>Antike. Auch er ha
 tte schon die These\, dass nichts in der Welt und im Kosmos stabil sei.</p
 >\n<p>Zwei «Blüten» stehen und liegen im Raum. Eine farbig bemalte Foli
 e aufgesteckt auf seltsamen</p>\n<p>Wurzelstecken nehmen gerade wieder die
 se Vergänglichkeit auf.</p>\n<p>Im untersten Raum haben Sabine Trüb und 
 Catrin Lüthi K eine riesige\, begehbare Installation geschaffen.</p>\n<p>
 Für einmal löst sich die dominante Treppenlandschaft des Trudelhauses au
 f und scheint flüssig geworden zu</p>\n<p>sein. «Panta Rhei»\, «alles 
 fliesst»\, – Heraklits Weltbild scheint sich hier zu bewahrheiten.</p>
 \n\nBoletos: https://eventfrog.ch/de/p/kunst-ausstellungen/ausstellung/fin
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