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SUMMARY:Messa di Gloria
LOCATION:Kirche Gümligen
DESCRIPTION:<p><strong>Giacomo Puccini</strong>\n <br>\n (1858-1924)</p>\n<
 ul>\n <li><strong>Preludio a orchestra</strong></li>\n <li><strong>Mottett
 o per San Paolino</strong></li>\n <li><strong>Intermezzo aus "Manon Lescau
 t"</strong></li>\n <li><strong>Salve Regina</strong></li>\n <li><strong>Me
 ssa di Gloria</strong>\n  <br>\n  &nbsp\;</li>\n</ul>\n<p><strong>Michael 
 Feyfar</strong>\, Tenor\n <br>\n <strong>Michael Schwarze</strong>\, Barit
 on</p>\n<p><strong>Camerata Mobile</strong>\n <br>\n (Konzertmeister Micha
 el Keller)</p>\n<p>&nbsp\;</p>\n<p><strong>Cantate Chor Muri-Gümligen</st
 rong>\n <br>\n <br>\n <strong>Ewald Lucas</strong>\, Leitung\n <br>\n <br>
 \n <br>\n <strong>7. November 2026\, 18.00 Uhr\, Kirche Gümligen</strong>
 \n <br>\n <br>\n <strong>Tickets</strong>: Erwachsene CHF 45.–/ Lernende
  und Studierende CHF 25.–/ Kinder bis 16 Jahre frei.\n <br>\n Abendkasse
  45 Minuten vor Beginn\n <br>\n Vorverkauf ab 21. September 2026\n <br>\n 
 oder via ruth.schafroth@gmx.ch\, 031 839 28 93\n <br>\n <br>\n <strong>Zu 
 den Werken</strong>\n <br>\n <br>\n <strong>Puccini und die Kirchenmusik</
 strong>\n <br>\n Musik des als Opernkomponist weltweit gefeierten Puccini 
 hört man selten in der Kirche. Dabei war sein Lebensweg als Musikdirektor
  und Domorganist in Lucca im Grunde schon von Anfang an seit vier Generati
 onen vorgespurt. Doch bereits den 18-jährigen und von Verdi und insbesond
 ere Wagner begeisterten Giacomo zog es zur Oper. So verweigerte er sich de
 r Familientradition und verliess Lucca\, um am renommiertesten Konservator
 ium Italiens in Mailand weiter zu studieren. Es folgten etwa 15 Jahre der 
 Unsicherheit\, bis ihm endlich der langersehnte Durchbruch als Opernkompon
 ist gelang. In diese Anfänge seiner Komponistenkarriere fallen einige gei
 stliche Werke. Die am 12. Juli 1880 uraufgeführte Messa a 4 voci con orch
 estra – erst später auch Messa di Gloria genannt – ist Puccinis umfan
 greichstes geistliches Werk. Trotz seiner frühen Entstehungszeit nimmt es
  bereits in einer erstaunlichen Reife die Subtilität\, Flexibilität und 
 den Reichtum an Ausdrucksnuancen der späteren Werke vorweg. Trotzdem vers
 chwand es lange Zeit und wurde nach seiner Wieder-Entdeckung erst 1952 wie
 der aufgeführt.\n <br>\n <br>\n <strong>Messa di Gloria</strong>\n <br>\n
  Puccinis Messa nimmt in seinem Oeuvre eine ähnliche Stellung ein wie bei
  Verdi das Requiem oder bei Rossini die Petite messe solennelle. Wie den b
 eiden anderen grossartigen Kompositionen wurde auch dieser oft vorgeworfen
 \, eine Oper mit geistlichem Text zu sein. Tatsächlich ist der opernhafte
  Gestus an manchen Stellen unüberhörbar. Gerade dieser ist es jedoch\, d
 er dem geistlichen Text mit seiner spätromanischen\, farbenreichen Klangs
 prache eine besondere Strahlkraft verleiht. Und dass Puccini auch «echte
 »\, satztechnisch meisterhafte Kirchenmusik komponieren konnte\, zeigt er
  nicht zuletzt in der gross angelegten Schlussfuge cum Sancto Spiritu am E
 nde des Gloria\, und ganz allgemein in der durchaus dem Text folgenden und
  ihm dienenden Vertonung.\n <br>\n <br>\n <strong>Mottetto in alter Tradit
 ion</strong>\n <br>\n Der Mottetto per San Paolino ist die erste bekannte 
 Komposition des erst 18-jährigen Giacomo Puccini für Chor und Orchester.
  Sie entstand während seiner Schulzeit im Istituto musicale Giovanni Paci
 ni in Lucca und wurde dort am 29. April 1877 zum ersten Mal aufgeführt. N
 ach zwei weiteren Aufführungen 1884 und 1885 galt die Motette lange als v
 erschollen. Derartige Motettenkompositionen gehörten im 19. Jahrhundert z
 um gängigen Repertoire der örtlichen Kirchenmusik und sind in grosser Za
 hl erhalten – nicht zuletzt Werke von Puccinis Vorfahren\, die seit mehr
 eren Generationen Musikdirektoren und Domorganisten der toskanischen Stadt
  gewesen waren. Der Hymnus preist den Heiligen Paolino\, nach der Legende 
 der erste Bischof von Lucca und Patron der Stadt. Kompositorisch ist das W
 erk noch sehr der kirchenmusikalischen Tradition des italienischen 19. Jah
 rhunderts verhaftet und weist noch eher einfachere Züge auf.</p>\n<p><a h
 ref="https://www.rkmg.ch/konzert2024" target="_blank" rel="nofollow">https
 ://www.rkmg.ch/konzert2026</a></p>\n\nBoletos: https://eventfrog.ch/de/p/k
 onzerte/chor/messa-di-gloria-7474731209429395373.html
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