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SUMMARY:Summerwinds Festival: Duo Duor & Malion Quartett: Bridges – Brü
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LOCATION:Kloster Gravenhorst
DESCRIPTION:Duo Duor & Malion Quartett				\nAndre Tsirlin Saxophon\nHila O
 fek Harfe \nAlex Jussow Violine \nMiki Nagahara Violine \nLilya Tymchyshyn
  Viola \nBettina Kessler Violoncello\n\nHebräisch "or" bedeutet Licht\, a
 ber auch Erkenntnis\, Klarheit\, Hoffnung. Im Licht der Hoffnung schlagen 
 sie Brücken: Das Duo Duor\, aus Klassik und Klezmer kommend\, unter seine
 m alten Namen „Jerusalem Duo“ preisgekrönt und bejubelt\, und das Mal
 ion Quartett\, eins der international führenden Streichquartette seiner G
 eneration. Hochvirtuos und ausdrucksstark\, gekonnt wild oder überaus zar
 t öffnen die Ensembles im innovativen Sextett- und Duo-Sound oder als Str
 eichquartett Herzen und Ohren. Auf dem Programm: osteuropäisch gefärbte 
 Klassik und packende neue Stücke\, die den Klezmer weiterschreiben. \n\nD
 er Klezmer\, diese Mischung aus Wehmut und Tanz\, ist ursprünglich die Fe
 stmusik der aschkenasischen Juden\, der jiddisch-sprachigen Nachfahren jen
 er jüdischen Gemeinden\, die ab dem 10. Jh. im deutschsprachigen Raum leb
 ten und später nach Osteuropa wanderten. Die dortigen Volksmusiken hat de
 r Klezmer in sich aufgenommen. \n\nAus Klezmer-Themen machte der Russe Pro
 kofjew 1919 in New York fesselnde Kunstmusik. Seine kosmopolitisch-moderne
 \, zugleich nostalgische Ouvertüre eröffnet „Bridges“ mit heiteren P
 assagen in vitaler Motorik\, scharfen Akzenten\, vielschichtiger Harmonik\
 , melancholischen Kantilenen. Der Ungar Béla Bartók dokumentierte die au
 thentische Volksmusik seiner Heimat mit dem Phonographen\, erforschte und 
 transformierte sie in seiner Musik. Seine rumänischen Volkstänze hat er 
 Siebenbürgener Bauern abgelauscht: Sechs Minuten Dorfschenke\, kantig\, e
 rdig\, leichtfüßig\, stampfend\, lyrisch-schwebend\, dann Polka und Ekst
 ase. \n\nImogen Holsts Fantasie ist voll innerer Dramatik\, elegisch-schwe
 rmütig\, aber mit energisch-lebhaften Passagen durchsetzt. Meditation\, T
 anz\, höchste Ekstase in der Fantasie „In Chassidic Mood“ des israeli
 schen Komponisten Gil Aldema. Sie nimmt den Niggun\, den Gesang der südru
 ssischen Chassidim auf\, Melodien\, die der Verzückung des Gebets entspru
 ngen und als Ausdruck psychischer Spannungen verstehbar sind\, die offenba
 ren\, was in Worte nicht fassbar ist.  \n\nDer Israeli Amit Weiner\, desse
 n Werke weltweit aufgeführt werden\, verbindet in seiner Musik Klezmer mi
 t neuen Kompositionstechniken und Sounds. Für das Duo Duor-Sextett schrie
 b er 2024 „Eschaton“ – Vollendung der Schöpfung. Dabei hatte er die
 se Legende im Kopf: König David interpretierte unsere siebenstufige Tonle
 iter als Symbol der Prinzipien der Schöpfung. Der unbekannte achte Ton wi
 rd hörbar\, wenn der Messias kommt. Er setzt die Gottesherrschaft durch\,
  den universalen Frieden\, in dem Ende und Anfang der Welt zusammenfallen\
 , das Paradies wiederkehrt. „Ich lebe in einem Land\,“ so Weiner\, „
 das permanent im Kriegszustand ist\, und mein größter Traum war immer\, 
 die Welt zu einem besseren Ort zu machen durch die Kraft der Musik. Das is
 t kein Klischee\; das ist tatsächlich meine Lebensaufgabe.“\n\n\nBridge
 s – Brücken \nSergei Prokofjew (1891–1953): Ouvertüre über hebräis
 che Themen\, Op. 34\nBéla Bartók (1881–1945): Rumänische Volkstänze\
 , Sz. 56\, bearb. für Saxophon und Harfe\nImogen Holst (1907–1984): Pha
 ntasy Quartet für Streichquartett\nAmit Weiner (*1981): Eschaton – Song
  of Genesis\nGil Aldema (1928–2014): In Chassidic Mood\n\nBoletos: https
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