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SUMMARY:CHARLOTTENGRAD - EIN STÜCK RUSSLAND MITTEN IN BERLIN
LOCATION:Theater im Palais Berlin
DESCRIPTION:Aus der Reihe "Berliner Geschichten"\n\nCHARLOTTENGRAD - EIN ST
 ÜCK RUSSLAND MITTEN IN BERLIN\nSzenische Lesung über das Leben und Schaf
 fen russischer Literaten im Exil der 20er Jahre\n\nMit: Alina Gause (Spiel
 \, Gesang) und Carl Martin Spengler (Spiel\, Gesang)\nMusikalische Einrich
 tung: Ute Falkenau\nAm Klavier: Lidia Kalendareva \nTextfassung: Ildiko Bo
 gnar\nBühnenbild: Alexander Barmenkov\, Anna Piro\, Angelina Dashkevic\nK
 ostümbild: Tatjana Hajdukova\nKostümbildassistenz: Angelina Dashkevic\nD
 ie Verwendung der Textauszüge aus „Im Reich der Schatten“ von Andrej 
 Belyj\, aus dem Russischen von Birgit Veit erfolgte mit freundlicher Geneh
 migung des Insel Verlages\n\nDauer: 1h 45 Min. (inkl. Pause nach ca. 45 Mi
 n.)\n\nPREMIERE / Uraufführung: 08.06.2023 \n\nVor ziemlich genau 100 Jah
 ren emigrierten Hunderttausende Russen nach Berlin. \nDie Oktoberrevolutio
 n 1917 und der darauffolgende Bürgerkrieg ließ zahlreiche Adlige\, Gesch
 äftsleute und Intellektuelle ihre Heimat verlassen.\n\nWährend sich die 
 politischen Köpfe unter den russischen Emigranten in Paris versammelten\,
  wurde Prag zum russischen Wissenschaftszentrum jenseits der Grenzen. \n\n
 Und die Schriftsteller? Sie kamen nach Berlin! Fast alle bedeutenden russi
 schen Autoren und Autorinnen des 20. Jahrhunderts lebten vorübergehend hi
 er oder besuchten die Stadt\, die Anfang der 20er Jahre zu einem regelrech
 ten Versuchslabor des literarischen Exils wurde. \nSo wohnten und schriebe
 n in Berlin: Vladimir Nabokov\, Wladislaw Chodassewitsch\, Andrej Bely\, B
 oris Pasternak\, Viktor Schklowski\, Marina Zwetajewa\, Nina Berberowa\, A
 lexej Remisow\, Mark Aldanow\, Alexej Tolstoi\, Ilja Ehrenburg\, Maxim Gor
 ki und viele mehr. \n\nZu dieser Zeit erhielt Charlottenburg den Spitzname
 n „Charlottengrad“\; Berlin selbst wurde „Moskau an der Spree“ und
  „Dritte Hauptstadt Russlands“ genannt. \n\nDoch wie lebten die Emigra
 nten damals in Berlin und wie nahmen sie die Stadt wahr? \nBedeutete für 
 sie das Leben im Exil das Versiegen ihrer Kreativität oder vielmehr eine 
 neue künstlerische Chance? \n\nDie Produktion beleuchtet ein Stück Berli
 ner Geschichte\, das eng mit der Thematik Flucht\, Exil und letzten Endes 
 Heimat verwoben ist.\n\nAlina Gause (Schauspielerin\, Sängerin): \nSeit d
 er Spielzeit 2022/23 leitet Alina Gause als Intendantin das THEATER IM PAL
 AIS und steht in DIVA BERLIN\, DIE DIETRICH – Eine Schöpfungsgeschichte
 \,  EIN STÜCK ILLUSION – Stolpersteine und CHARLOTTENGRAD – Ein Stüc
 k Russland mitten in Berlin auf der Bühne.\nDie Berlinerin ist Diplompsyc
 hologin\, Autorin\, Schauspielerin und Sängerin. Ihre Ausbildung in Schau
 spiel\, Gesang und Tanz absolvierte sie in ihrer Heimatstadt. Es folgten E
 ngagements u.a. am Maxim Gorki Theater\, Theater im Palais\, Theater des W
 estens\, in Stuttgart und Freiburg sowie beim Film und Fernsehen – darun
 ter fünf Solo-Abende\, für die sie Text und Musik schrieb. Neben ihrer k
 ünstlerischen Tätigkeit spezialisierte sie sich auf die Beratung kreativ
 er Persönlichkeiten und Institutionen. 2009 richtete sie a.way\, eine Ber
 atungsstelle für Kreative aller Genres in Berlin ein. 2014 erhielt sie ei
 nen Lehrauftrag an der Universität der Künste in Berlin. Von Alina Gause
  sind drei Sachbücher über Kreative erschienen (BoD\, Springer Verlag)\,
  das jüngste erschien im Januar 2022 in englischer Sprache (Springer Verl
 ag). 2023 wurde ihr Album „Winter im Mai“ in deutscher und englischer 
 Version veröffentlicht.\n\nCarl Martin Spengler (Schauspieler):\nAls Mitb
 egründer und festes Ensemblemitglied gestaltet Carl Martin Spengler vom e
 rsten Tag an das künstlerische Profil des Hauses mit.\nIn Leipzig geboren
 \, studierte er an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ u
 nd erhielt wenig später ein Engagement am Theater im Palast in Berlin. 19
 87 spielte er die Titelrolle in Wengler & Söhne\, einer deutschen Familie
 nsaga von DEFA-Regisseur Rainer Simon.\nBereits seit 33 Jahren zieht Carl 
 Martin Spengler an über 130 Abenden pro Jahr das Publikum des THEATER IM 
 PALAIS mit seiner Wandlungsfähigkeit in seinen Bann. Zurzeit steht er u.a
 . in folgenden Produktionen auf der Bühne: HILDEGARD KNEF – Ich glaub\,
  ´ne Dame werd´ich nie\, EIN STÜCK ILLUSION – Stolpersteine\, GEORG K
 REISLER: Unheilbar gesund\, CHARLOTTENGRAD – Ein Stück Russland mitten 
 in Berlin u.v.m. Ab dem 18. Mai ist er zudem in KURT TUCHOLSKY – Gegen e
 inen Ozean pfeift man nicht an zu erleben.\n\nBoletos: https://www.reservi
 x.de/tickets-charlottengrad-ein-stueck-russland-mitten-in-berlin-in-berlin
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