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SUMMARY:JOSEF HADER - HADER ON ICE
LOCATION:Rheingoldhalle Mainz
DESCRIPTION:„Immer is irgendwas. Entweder die Fiaß schlafen mir ein. Od
 er sie jucken. Dann krieg i wieder ka Luft\, wenn i schneller geh. Oder i 
 hab an Schweißausbruch. Dann friert mich wieder. Das Essen schmeckt mir n
 immer\, der Sex ist fad\, die Hosen sind z’eng. Was is das bitte? – De
 s muss alles dieser Klimawandel sein\, oder? Temperaturen hat’s im Somme
 r wie in den Tropen! Dadurch gibt’s auf einmal diese riesigen Insekten! 
 Die hat’s doch früher net geb’n! Wenn die dich stechen\, kriegst eine
 n Dippel\, der geht monatelang net weg! Wahrscheinlich san die alle gentec
 hnisch verändert. Und die Pflanzen! Die werd’n jetzt auch schon deppert
 . Die spinnen\, die Pflanzen! Die wachsen jetzt alles zua! Seit i nimmer a
 us’n Haus geh. Meine Theorie is\, die Pflanzen woll’n die Herrschaft 
 über den Planeten zurück. Die sind alle miteinander unterirdisch verbund
 en über ihre Wurzeln. Weltweit! Die Pflanzen hab’n einen geheimen Plan.
  Sie wollen die totale Zerstörung der abendländischen Kultur und des ös
 terreichischen Volks-Rock’n’ Roll. Das soll alles ersetzt werden durch
  äh Photosynthese.“\n\nREGIE: Petra Dobetsberger\n\nPressestimmen\n\nDa
 s Schreckliche kommt unschuldig – und mit einem peinlich berührten Grin
 sen – daher\, und Hader zeigt uns\, dass Gut und Böse gar nicht so tren
 nscharf voneinander entfernt liegen\, wie wir das für uns gern hätten. U
 nd wenn das alles in der Zusammenschau ziemlich arg und gar nicht lustig k
 lingt\, dann ist es erstens tatsächlich arg und zweitens unglaublich lust
 ig.\n(Sebastian Hofer\, PROFIL)\n\nEin Marathon für Körper und Hirn\, ei
 n Parforceritt\, ein psychologischer Horrortrip\, komisch\, aber nicht hei
 ter\, anspruchsvoll\, dicht\, großes Theater wie all seine Programme. …
  Was der große Josef Hader da aufführt\, ist Show und Abgrundschau zugle
 ich.\n(Cathrin Kahlweit\, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG)\n\nJe abstoßender das Pub
 likum die kaputte Figur Hader finden muss\, desto mehr bewundert es den Au
 tor Hader für seinen einzigartigen melancholischen Zynismus und den Perfo
 rmer Hader für die Konsequenz\, mit der seine Figur im Laufe des zweiteil
 igen Abends immer mehr verfällt. … Vielleicht weil es viel um den Tod g
 eht\, wirkt dieses perfekt gebaute\, mit schludriger Musikalität dargebra
 chte Stück wie ein von Reife durchdrungenes Alterswerk.\n(Martin Pesl\, D
 EUTSCHLANDFUNK KULTUR)\n\nCopyright: Lukas Beck\n\nBoletos: https://www.re
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