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SUMMARY:Mozart & Enescu
LOCATION:Stadthaus Winterthur
DESCRIPTION:<p>Das Ensemble\, bestehend aus den vier Stimmführern der Vio
 linen\, Bratschen und Celli\, wird verdoppelt: Es entsteht die Oktett-Bese
 tzung\, die vor allem durch das berühmte Opus 20 des 16-jährigen Felix M
 endelssohn aus dem Jahr 1825 bekannt wurde. Nur drei Jahre älter war Geor
 ges Enescu\, als er im Jahr 1900 sein nicht minder monumentales Streichokt
 ett vollendete.</p>\n<p>Die vier Sätze\, deren Motive zyklisch angelegt s
 ind\, gehen unmittelbar ineinander über und bilden so einen einzigen gros
 sen Satz – eine Form die in Paris\, wo Enescu einen grossen Teil seines 
 Lebens verbrachte\, nicht unüblich war. Wie Schönbergs ein Jahr zuvor ko
 mponiertes Sextett «Verklärte Nacht» steht das Oktett auf der Schwelle 
 zwischen Romantik und Moderne\, ist aber deutlich stärker dem klassischen
  Kontrapunkt verpflichtet.</p>\n<p>Ob dieser durchgehend polyphonen Anlage
  ist es nicht verwunderlich\, dass Enescu an diesem Werk gut eineinhalb Ja
 hre arbeitete. Wer das Stück nicht kennt\, muss es zumindest einmal im Le
 ben gehört haben. Richtig erschliessen will es sich allerdings erst beim 
 mehrmaligen Anhören. Was für eine glückliche Fügung also\, dass das Ok
 tett auch Abonnementskonzert am 21./22. April erklingt\, dann in chorische
 r Besetzung!\n <br>\n <br>\n Ähnlich lange dauerte Mozarts Arbeit an sein
 en drei «Preussischen» Quartetten. Als die Reise zum Hof des Königs Fri
 edrich Wilhelm II. in Potsdam ohne Konzert-Engagements endete\, hoffte Moz
 art\, dem cellospielenden Monarchen immerhin durch Quartette imponieren zu
  können. Das erste Streichquartett\, mit entsprechend dankbaren Soli für
  das Cello\, konnte er bereits im Juni 1789 vollenden.</p>\n<p>Doch zurüc
 k in Wien plagten ihn wieder Geldsorgen\; die «mühsame Arbeit» an den z
 wei weiteren Quartetten zog sich bis in den Sommer des Folgejahrs hin. Ihr
 en Zweck erfüllten sie überdies nie – zur Uraufführung kamen sie in M
 ozarts Quartett-Subskriptionsmusiken 1790 und 1791 in Wien\, und publizier
 t wurden sie\, freilich ohne jede Widmung an denpreussischen König\, erst
  kurz nach Mozarts Tod.\n <br>\n <br>\n <strong>George Enescu</strong> Str
 eichoktett C-Dur\, op. 7\n <br>\n <br>\n PAUSE\n <br>\n <br>\n <strong>Wol
 fgang Amadeus Mozart</strong> Streichquartett Nr. 23 F-Dur\, KV 590</p>\n\
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