BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//360exp//Events//ES
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Zurich
TZURL:http://tzurl.org/zoneinfo-outlook/Europe/Zurich
X-LIC-LOCATION:Europe/Zurich
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:19700329T020000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYMONTH=3;BYDAY=-1SU
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:19701025T030000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYMONTH=10;BYDAY=-1SU
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
TIMEZONE-ID:Europe/Zurich
X-WR-TIMEZONE:Europe/Zurich
BEGIN:VEVENT
UID:6331767e-e3ac-4338-a124-05ac710deee1@360exp.net
SEQUENCE:0
DTSTAMP:20260911T021635
DTSTART;TZID=Europe/Zurich:20260918T220000
DTEND;TZID=Europe/Zurich:20270117T225900
SUMMARY:Jutta Koether Charm
LOCATION:Villa Flora Winterthur  Sammlung Hahnloser
DESCRIPTION:<p>Jutta Koethers Schaffen sei ein grossangelegter Versuch\, 
 «eine Gegen-Geschichte zum Kanon der modernen Malerei zu entwerfen»\, k
 ündigte das Museum Brandhorst in München die umfassende Einzelausstellun
 g <em>Tour de Madame</em> an. In der Tat hat die 1958 in Köln geborene un
 d heute zwischen New York und Berlin pendelnde Künstlerin die Kulturlands
 chaft seit den 1980er Jahren massgeblich geprägt\, als Malerin\, Performe
 rin und Musikerin\, aber auch als Redakteurin und Herausgeberin des Magazi
 ns <em>SPEX</em> und als Verfasserin unzähliger Rezensionen\, unter ander
 em für die Zeitschrift <em>Texte zur Kunst</em>.</p>\n<p>Ihr malerisches 
 Schaffen setzt in den 1980er Jahren im Umfeld der neoexpressiven Kunst in 
 Köln ein. Unter dem Schlagwort <em>Der Hunger nach Bildern</em> fand nach
  Jahren konzeptueller Kunst weltweit eine Rückbesinnung auf die Malerei s
 tatt unter Begriffen wie Neue Wilde Malerei oder Transavanguardia. Diese B
 ewegung war wie die Malerei insgesamt mehrheitlich von männlichen Kollege
 n geprägt\, die das Klischee des Malers oft extensiv auslebten. Jutta Koe
 ther stellte diesem unmittelbaren heftigen Zugriff auf die Malerei ein vie
 lschichtiges malerisches Werk entgegen: gestischer Pinselstrich und Darste
 llungen weiblicher Körper sowie die lyrische Aneignung von Poesie und Kun
 stgeschichte verbanden sich bei ihr mit populärkulturellen Elementen. Mit
  ihrem Umzug nach New York erweiterte sie diese um Motive der Punk- und No
 ise-Kultur. Damit stellte sie den männlich dominierten Kanon der Kunstges
 chichte in Frage und griff Motive von Künstlerinnen auf.</p>\n<p>Jutta Ko
 ethers Schaffen war in den vergangenen Jahren in zahlreichen Ausstellungen
  zu erleben\, etwa 2007 in der Kunsthalle Bern\, 2011 im Moderna Museet\, 
 Stockholm und 2018 im Museum Brandhorst in München. In der Villa Flora wi
 rd sich Jutta Koether der frühen französischen Moderne widmen\, die eben
 dort nach der Jahrhundertwende von Hedy und Arthur Hahnloser geschätzt un
 d gesammelt wurde.</p>\n<p><em>Kuratiert von Konrad Bitterli</em></p>\n\nB
 oletos: https://eventfrog.ch/de/p/kunst-ausstellungen/jutta-koether-charm-
 7496324674021805789.html
URL;VALUE=URI:https://360exp.net/events/6331767e-e3ac-4338-a124-05ac710dee
 e1
END:VEVENT
END:VCALENDAR