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SUMMARY:Sie glauben an Engel\, Herr Drowak?
LOCATION:Kino Cameo
DESCRIPTION:<p>Die lebensfrohe Studentin Lena übernimmt im Auftrag des «
 Amtes für Ruhe und Ordnung» einen Job als Schreibtherapeutin und soll im
  Resozialisierungsprogramm namens «Tolerant und gewaltfrei durch Kreativi
 tät» einen Schreibkurs geben. Zu ihrem Kurs erscheint allerdings nur ein
  einziger Teilnehmer: Hugo Drowak\, ein hasserfüllter\, misanthropischer 
 Alkoholiker. Mit Ehrgeiz und unverwüstlichem Optimismus weckt Lena unerwa
 rtet Drowaks literarisches Talent. Doch als dieser beim Schreiben in seine
  Erinnerungen eintaucht\, kehren verdrängte Dämonen zurück. Lena kämpf
 t darum\, Drowak vor sich selbst zu schützen und ihm zu helfen\, wieder a
 n das Gute im Leben zu glauben.Nicolas Steiners surreale Tragikomödie osz
 illiert gekonnt zwischen zarter Hoffnung und grotesken menschlichen Abgrü
 nden. Der Schweizer Regisseur («Above and Below»)\, der bisher vornehmli
 ch im Dokumentarfilm-Bereich tätig war\, widmet sich in seinem ersten Spi
 elfilm den Schatten der Vergangenheit. Über «Sie glauben an Engel\, Herr
  Drowak?» schreibt er: «Es geht um die Bedürfnisse des Menschen\, um Zu
 gehörigkeit\, um Nähe\, um das Trauma einer Liebesgeschichte\, die aus d
 er Vergangenheit hochkocht. Das hat etwas Universales\, einen wahren Kern\
 , den jeder nachvollziehen kann. Eine zentrale Frage ist auch: Sind Liebe\
 , Mitmenschlichkeit und Glück erzwingbar? Ich fasse ‹Sie glauben an Eng
 el\, Herr Drowak?› als einen sehr menschlichen Film auf\, den wir in ein
 em Kosmos gemacht haben\, der nicht ganz realistisch ist. Und der trotzdem
  sehr nah an unserer Lebensrealität ist.»Neben der ebenso berührenden w
 ie skurrilen Story und dem hervorragenden Schauspielensemble beeindruckt a
 uch die formale Ebene des Films. Die Szenerie\, in der «Sie glauben an En
 gel\, Herr Drowak?» spielt\, ist eine minutiös gestaltete surreale Gegen
 wartswelt aus brutalistisch anmutenden Bauten und kantigen Wohnklötzen\, 
 in schwarz-weiss gefilmt. Diese überspitzte dystopische Vision unserer Ge
 genwart steht im Kontrast zu Szenen aus der Vergangenheit\, die in warmen 
 Farben wiederaufleben. Für die exzellente Kameraarbeit wurde der Film am 
 Internationalen Festival von Shanghai ausgezeichnet.So\, 6. September\, 18
  Uhr: Nach dem Film Gespräch mit Kaya Inan (Editor)\, moderiert von Vane
 ssa Zallot (Medienwissenschaftlerin).</p>\n\nBoletos: https://eventfrog.ch
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