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SUMMARY:ANTONIO - Venezianische Barockmusik von Vivaldi\, Lotti & Caldara
LOCATION:Schloss Landestrost
DESCRIPTION:Dreimal Antonio...\nAntonio Lotti (1667-1740) begeisterte mit 
 seinen expressiven\, gefällig zu Ohren gehenden Melodien auch weit über 
 Italiens Grenzen hinaus das zeitgenössische Publikum. In Venedig war Lott
 i Schüler des großen Giovanni Legrenzi (1626-1690)\, der vermutlich auch
  Vivaldi unterrichtete\, und erhielt Anstellung am Markusdom\, zu dessen "
 maestro di capella" er später avancierte. \n\nDie Forschung geht davon au
 s\, dass Lottis geistliche Kompositionen für Countertenor und Streicher f
 ür eins der Ospedale komponiert wurden\, für die Lotti tätig war (Osped
 ale dei Mendicanti oder Ospedale degli Incurabili). Demnach würden die Ko
 mpositionen also aus dem gleichen karitativ-musikalischen Kontext wie Viva
 ldis "Nisi Dominus" stammen: Die überragend dramatisch und virtuos angele
 gte Psalmvertonung "Nisi Dominus" RV 608 des "Roten Priesters" Antonio Viv
 aldi (1678-1741) wurde vermutlich in jungen Jahren für die Waisenmädchen
  des Ospedale della Pietà komponiert\, an dem Vivaldi als Geistlicher und
  Musikpädagoge\ntätig war. Die Tatsache\, dass das Ospedale sowohl hervo
 rragende Sängerinnen wie auch Instrumentalistinnen hervorbrachte\, spiege
 lt sich in der aufwendigen Anlage der ausführlichen und anspruchsvollen K
 omposition. Besonders bemerkenswert ist die Vertonung des Gloria\, das ent
 gegen sonstiger Gepflogenheiten auf ausgelassene Freude verzichtet und mit
  einem besonders intimen Moment aufhorchen lässt. Hierbei verwendet Vival
 di für das Instrumentalsolo die selten zu hörende Viola d'amore. \n\nDie
  Vokalkompositionen werden ergänzt durch zwei Concerti von Vivaldi sowie 
 orchestrale Introduktionen zu Oratorien des namhaften Venezianers Antonio 
 Caldara (1670-1736). Wie seine beiden Namensvettern erhielt auch Caldara s
 eine musikalische Ausbildung bei Giovanni Legrenzi in Venedig. Zu seinem 
 über 3400 Kompositionen umfassenden Oevre zählen auch etliche italienisc
 h-sprachige Oratorien\, deren kunstvolle Introduktionen und Sinfonien mit 
 ihrer melodischen Polyphonie Zeugnis von Caldaras venezianischer Herkunft 
 ablegen und deutlich auf die Prägung durch seinen Lehrer Legrenzi verweis
 en.\n\nAlex Potter - von der Presse als „aufsteigender Stern in der Welt
  der Countertenöre“ gepriesen - ist ein gefragter Interpret für die Mu
 sik des 17. und 18. Jahrhunderts\, dessen Engagements ihn auf die Bühnen 
 in ganz Europa führen. Er arbeitet mit Dirigenten wie Philippe Herreweghe
 \, Thomas Hengelbrock\, Lars Ulrik Mortensen\,\nFrieder Bernius\, Jordi Sa
 vall\, Roland Wilson\, Rudolf Lutz und Jos van Veldhoven. Neben zahlreiche
 n Aufführungen von Werken bekannter Komponisten wie Bach und Händel gilt
  sein besonderes Interesse dem Aufspüren weniger bekannten Repertoires\, 
 das er in Konzerten und Einspielungen der Öffentlichkeit zugänglich mach
 t.\nDie musikalische Laufbahn Potters begann bereits als Chorknabe an der 
 Southwark Cathedral in London. Er war Choral Scholar am New College der Un
 iversität Oxford und absolvierte zeitgleich ein Studium der Musikwissensc
 haft. Im Anschluss daran ergänzte er seine Ausbildung im Bereich Alter Mu
 sik bei Gerd Türk an der Schola Cantorum Basiliensis in der Schweiz.\n\nl
 a festa musicale gründete sich 2014 und war unter anderem beim Schleswig-
 Holstein Musik Festival den Händel-Festspielen Halle und Göttingen\, den
  Tagen für Alte Musik Knechtsteden und den Niedersächsischen Musiktagen 
 zu Gast.\nDas norddeutsche Barockensemble steht für erstklassiges künstl
 erisches Niveau\, das sich in kreativen\, sparten-übergreifenden Konzertf
 ormaten und hochkarätigen Kooperationen widerspiegelt. Die Musiker*innen 
 sind charismatische Vertreter einer neuen Generation der historischen Auff
 ührungspraxis. Die künstlerische Leitung liegt bei Konzertmeisterin Anne
  Marie Harer.\n\nBesetzung\nAlex Potter (Countertenor) | Anne Marie Harer 
 (Violine) | Henriette Otto-Dierßen (Violine) | Maria Pache (Viola\, Viola
  d'amore) | Christoph Harer (Violoncello) | Niklas Sprenger (Kontrabass) |
  Robert Selinger (Cembalo) | Magnus Andersson (Laute)\n\nFoto: Alex Potter
  (C) Jochen Quast\n\nBoletos: https://www.reservix.de/tickets-antonio-vene
 zianische-barockmusik-von-vivaldi-lotti--caldara-in-neustadt-am-ruebenberg
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