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SUMMARY:KOMOCO Dance - The Fridas / Wabi Sabi
LOCATION:Bürgersaal beim Forstner
DESCRIPTION:KOMOCO ist eine junge italienische Compagnie für zeitgenössis
 chen Tanz mit Sitz in Florenz. Der Name verbindet das japanische Komorebi 
 – das Spiel des Sonnenlichts zwischen den Blättern – mit dem Gedanken
  der künstlerischen Zusammenarbeit (Collab).\nMit poetischer Bildsprache
 \, außergewöhnlicher Präzision und feinem Humor hat sich KOMOCO in kurz
 er Zeit international etabliert. Die Compagnie gastiert bei renommierten F
 estivals und Theatern in Europa und Nordamerika und wird seit 2025 vom ita
 lienischen Kulturministerium als Tanzproduktionsorganisation für Künstle
 r:innen unter 35 Jahren gefördert. Neben ihren Tourneen engagiert sich KO
 MOCO weltweit in der Tanzvermittlung und möchte den zeitgenössischen Tan
 z einem möglichst breiten Publikum zugänglich machen. \n\nKomoco präsen
 tiert einen Abend aus zwei Kurzstücken: dem Duett The Fridas und dem Trio
  Wabi Sabi. Obwohl in ihrer Struktur verschieden\, teilen beide Werke eine
  tiefe Reise in die Erkundung menschlicher Identität in all ihrer Komplex
 ität. In ihrer choreografischen Sprache verwebt Sofia Nappi Kontraste und
  Harmonien und erforscht die Zerbrechlichkeit und Vielschichtigkeit des Me
 nschseins.\n\n________________________________________\n\nThe Fridas\nThe 
 Fridas ist ein Duett\, inspiriert von Frida Kahlos Gemälde Die zwei Frida
 s. Das Stück erkundet das komplexe Thema menschlicher Identität durch ei
 ne Beziehung aus Komplizenschaft und Kontrast zwischen zwei Tänzern. Spie
 gelnde und gegensätzliche Bewegungen verkörpern innere Konflikte und Har
 monie. Körperliche Ausdruckskraft und der Umgang mit dem Raum stehen für
  zwei sich ergänzende und wesentliche Aspekte dieser künstlerischen Rech
 erche.\nDie Beziehung der beiden Figuren auf der Bühne geht jedoch über 
 einen einfachen Dualismus hinaus. Durch Gesten\, die Intimität und Verlet
 zlichkeit offenbaren\, werden gängige Konventionen von Männlichkeit hint
 erfragt. Die Tänzer durchlaufen verschiedene emotionale Zustände und wer
 den zum Ausdrucksträger der unzähligen Facetten\, die jeder einzelne Men
 sch in sich birgt. Das Gemälde ‚explodiert' und das Duett spiegelt die 
 Ambivalenz und die vielen Persönlichkeiten wider\, die auch Kahlo selbst 
 auszeichneten:\n„Viele Identitäten verbergen sich in mir\, ich bin ein 
 Gemisch. Eine Mischung aus einer Mexikanerin und einer Indigenen\, aber au
 ch aus einer Mexikanerin und einer Europäerin. Ich bin Malerin und Ehefra
 u. Ich liebe Frauen und Männer [...]. In meiner Malerei möchte ich genau
  das darstellen: meine ganze Ambivalenz – nein\, nicht die Ambivalenz\, 
 meine vielen Persönlichkeiten\, meine Komplexität.“ (Aus „Frida Kahl
 os heimlicher Liebhaber“ von Caroline Bernard)\nDas Ende schlägt einen 
 ironischen Tonfall an: In parodistischen Bewegungen finden die Tänzer im 
 Humor den Balsam\, um den Herausforderungen des Lebens weiter zu begegnen.
 \n\nChoreografie: Sofia Nappi\, in Zusammenarbeit mit den Tänzern Paolo P
 iancastelli\, Adriano Popolo Rubbio\nKostüme: Adriano Popolo Rubbio\, Ade
 laide D'Ago\nLicht: Alessandro Caso\nMusik: Espinoza\, Vargas\, Thornato f
 eat. The Spy from Cairo\, Casalis\, Trio Marimbero\nUraufführung: 12. Apr
 il 2025\, Teatro Civico di Schio\, Festival Danza in Rete\nDauer: 20 Min.
 \n\n________________________________________\n\nWabi Sabi\nWabi Sabi – e
 in Begriff aus dem japanischen Denken – bietet eine Weltsicht\, die auf 
 der Akzeptanz der Vergänglichkeit und der stillen Suche nach Schönheit i
 m Unvollkommenen\, Flüchtigen und Unvollendeten gründet. Das Stück zeic
 hnet den menschlichen Lebensweg nach\, der von Unruhe und wechselnden inne
 ren Zuständen geprägt ist\, und eröffnet einen Raum zur Reflexion über
  unsere Existenz. In der Annahme dessen\, wer wir sind – und der zerbrec
 hlichen Schönheit dieser Unvollkommenheit – liegt die Möglichkeit zu W
 achstum\, Erneuerung und einer tieferen\, helleren Freude.\n„Der Aufstie
 g und der Abstieg sind ein und dasselbe. Man musste in die eigenen Tiefen 
 hinabsteigen und dort verweilen: in jener inneren Dunkelheit ohne Zuflucht
 \, ohne Hoffnung. Nur so konnte Erlösung gefunden werden. [...] Niemand m
 öchte leiden\, und doch lernen die Glücklichsten unter uns aus ihrem Sch
 merz. Wir werden uns klar und freudig bewusst über die Ursache allen Leid
 ens: anstatt zu schlafen\, erinnern wir uns an den Schmerz – eine gewalt
 same Gnade formt unsere Hände. Demut folgt als natürliches Ergebnis. Wir
  lernen die Kontrolle loszulassen\; ja\, wir entdecken\, dass wir sie nie 
 hatten. Wir ergeben uns dem\, was ist. [...] Wie ein Baum\, der seine Blä
 tter verliert: er steht im kalten Winter\, vollkommen entblößt\, vollst
 ändig ergeben.“ (Stephen Mitchell\, Josef und der Weg der Vergebung)\n
 \nChoreografie: Sofia Nappi\nTänzer:innen: Glenda Gheller\, Paolo Piancas
 telli\, Adriano Popolo Rubbio\nKostüme: Sofia Nappi\nLicht: Alessandro Ca
 so\nMusik: Markovic\, Garcia Fons\, Loscil\, Tractor's Revenge\, Brahem\, 
 Richter\, Purcell\nAuszeichnung: Sonderpreis des Theodor Rawyler 2020 Priz
 e\nUraufführung: 23. August 2020\, Supercinema\, Tuscania\, Italien\nDaue
 r: 23 Min.\n\n________________________________________\n\nSophia Nappi\nBi
 ografie\nDie italienische Choreografin Sophia Nappi zählt zu den profilie
 rtesten jungen Stimmen des zeitgenössischen Tanzes. Nach ihrer Ausbildung
  am Alvin Ailey American Dance Theater in New York gründete sie 2022 die 
 Compagnie KOMOCO\, deren künstlerische Leiterin sie ist.\nBereits ihre er
 sten Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet\, unter anderem beim Internati
 onalen Choreografiewettbewerb Hannover der Tanja-Liedtke-Stiftung. Heute e
 ntstehen ihre Choreografien sowohl für KOMOCO als auch für international
  renommierte Kompanien wie das Nederlands Dans Theater\, Introdans\, das S
 cottish Dance Theatre\, das Leipziger Ballett oder die Staatsoper Hannover
 . Ihre Werke sind regelmäßig bei bedeutenden Festivals und Gastspielen i
 n Europa und Nordamerika zu erleben.\n\nBoletos: https://www.reservix.de/t
 ickets-komoco-dance-the-fridas-wabi-sabi-in-oberhaching-buergersaal-beim-f
 orstner-am-20-1-2027/e2586896
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