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SUMMARY:Arbeit\, Moral\, Kontrolle. Zur Geschichte der Sexarbeit
LOCATION:Landesmuseum Zürich
DESCRIPTION:<p>Was bedeutet Sexarbeit und wie wird sie gesellschaftlich ein
 geordnet? Welche Vorstellungen von Moral\, Arbeit und Geschlecht prägen d
 en Umgang mit ihr bis heute? Und wie haben sich rechtliche\, soziale und k
 ulturelle Perspektiven im Laufe der Zeit verändert?</p>\n<p>Seit dem 19. 
 Jahrhundert wurde Sexarbeit zunehmend reguliert\, kontrolliert und moralis
 ch bewertet: durch Medizin\, Polizei\, Kirche oder Frauenbewegungen. Bis h
 eute stehen sich unterschiedliche Positionen gegenüber: Während die eine
 n Sexarbeit als Ausdruck struktureller Gewalt und patriarchaler Verhältni
 sse verstehen\, betonen andere die Selbstbestimmung von Sexarbeitenden und
  fordern deren Anerkennung als Erwerbsarbeit mit entsprechenden Rechten. D
 iese Kontroverse haben nicht nur die Lebensrealitäten von Sexarbeitenden 
 geprägt\, sondern auch die gesellschaftlichen Vorstellungen von Sexarbeit
  selbst.</p>\n<p>Die Historikerin Sarah Baumann und die Theologin Nathalie
  Eleyth gehen gemeinsam der Frage nach\, wie sich der Blick auf Sexarbeit 
 gewandelt hat\, welche Narrative bis heute fortwirken und was dies für di
 e Gegenwart bedeutet.</p>\n<p>Moderation: Christina Caprez\, Soziologin\, 
 Historikerin und Journalistin</p>\n\nBoletos: https://eventfrog.ch/de/p/ku
 nst-ausstellungen/weitere-kunstveranstaltungen/arbeit-moral-kontrolle-zur-
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