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SUMMARY:KI-Ethik: Wem gehört mein Gesicht?
LOCATION:Urania Berlin
DESCRIPTION:Ein Abend über Deep Fakes\, die Ethik der KI und die Menschli
 chkeit der Zukunft.\n\nUnser Gesicht ist die Basis menschlicher Kultur. Es
  definiert unsere Identität und ermöglicht soziale Interaktion. Aber wer
  hält im Zeitalter seiner digitalen Reproduzierbarkeit eigentlich das Cop
 yright? Und wie verändert sich unsere „faciale Gesellschaft“\, wenn e
 in Gesicht als Datensatz ohne Mensch ein Eigenleben entwickelt? \nSocial-M
 edia-Konzerne trainieren ihre Rechenmodelle mit den Fotos ihrer User. Big 
 Tech verkauft diese Fotos mitunter sogar an regierungsnahe US-Sicherheitsu
 nternehmen. Zugleich kann jede Privatperson mithilfe von KI einen Avatar e
 rstellen\, der das Gesicht einer realen Person trägt. \n\nIm ersten „Sc
 hönheitssalon“ nach der Sommerpause geht es um juristische Grauzonen de
 s Persönlichkeitsrechts\, aber vor allem um die sozialethische Frage: Wie
  verändert sich das kulturelle Miteinander\, wenn unser wichtigstes Kommu
 nikationsinterface kopierbar und fälschbar wird?\nIm deutschsprachigen Ra
 um gibt es für die vielen Aspekte dieses Themas zwei Koryphäen\, die bei
 de zu Gast im Salon sein werden: \n\nJudith Simon ist Professorin für Eth
 ik in der Informationstechnologie an der Universität Hamburg. Sie beschä
 ftigt sich mit der Verschränkung ethischer\, erkenntnistheoretischer und 
 politischer Fragen im Kontext von Big Data\, Künstlicher Intelligenz und 
 Digitalisierung. Judith Simon ist stellvertretende Vorsitzende des Deutsch
 en Ethikrates\, gehörte der Datenethikkommission der Bundesregierung an u
 nd ist Mitglied des Scientific Panel der Europäischen Kommission zum AI A
 ct. \n\nThomas Macho war bis 2016 Professor für Kulturgeschichte an der H
 umboldt-Universität Berlin. Bis Oktober 2023 leitete er das International
 e Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) der Kunstuniversität Linz 
 in Wien. Er ist Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und
  Künste. Mit seinem Buch „Vorbilder“ über die Kulturgeschichte des m
 enschlichen Gesichts prägte er 2011 den Begriff der „facialen Gesellsch
 aft“. \n\nRabea Weihser begann nach ihrem Studium der Musiksoziologie al
 s Redakteurin bei ZEIT ONLINE. Dort leitete sie u.a. das Kulturressort. 20
 21 wechselte sie für zwei Jahre zum Basketballmeister ALBA BERLIN als ers
 te Direktorin für Kommunikation & Kultur der Bundesliga. 2025 erschien ih
 r Sachbuch „Wie wir so schön wurden. Eine Biografie des Gesichts“ bei
  Diogenes. Jetzt arbeitet sie als freie Journalistin und ist Gastgeberin d
 es monatlichen „Schönheitssalons“ an der Urania.\n\nBoletos: https://
 www.reservix.de/tickets-ki-ethik-wem-gehoert-mein-gesicht-in-berlin-urania
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