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SUMMARY:Ella & Louis Jazz Club im Holzhausenschlösschen - Kristjan Randal
 u & Bodek Janke
LOCATION:Holzhausenschlösschen
DESCRIPTION:Kristjan Randalu (Klavier)\nBodek Janke (Schlagzeug)\n\n„Die
 se Duo-Mischung ist so zeitlos wie beiläufig spektakulär\, so fordernd w
 ie auf hohem Niveau unterhaltsam\, dass mancher in Zukunft die beiden Ener
 getiker selbst auf der Bühne erleben wollen wird.“ – Jazzthing\n\nDie
  Zusammenarbeit zwischen dem estnischen Pianisten Kristjan Randalu und dem
  polnischen Schlagzeuger Bodek Janke reicht über drei Jahrzehnte zurück\
 , als die beiden gemeinsam ihre ersten Bands gründeten. Seitdem haben sie
  in verschiedenen Konstellationen\, auch als Duo\, immer wieder gemeinsam 
 musiziert und sind zusammen auf zehn Alben zu hören\, auf denen sie Jazz 
 und andere improvisatorische Idiome mit diversen folkloristischen Traditio
 nen kombinieren. „Double Standard“ ist die erste Einspielung des Duos 
 seit dem Live-Album Live von 2008\, das das Jazztimes Magazin als „ein f
 esselndes Erlebnis“ bezeichnete. Auf der neuen EP erkunden Randalu und J
 anke eine Reihe von Jazz-Standards aus neuen Blickwinkeln und sezieren ver
 traute Melodien und Kadenzen in ungewöhnliche Taktarten\, verspielte Poly
 rhythmen und mit all der musikalischen Intimität\, die sie seit so vielen
  Jahren gemeinsam kultivieren.\n\nDas Programm beginnt mit „At Last" –
  Janke und Randalu rahmen die Melodie in vertrackte Rhythmik ein und schaf
 fen so einen elastischen Groove\, der ihre Soli förmlich vom Blatt spring
 en lässt. Bei Miles Davis' „So What“ kann von Cool-Jazz kaum noch die
  Rede sein. Stattdessen wird die vertraute Melodie beschleunigt und mit al
 terierten Notenlängen neu zusammengesetzt\, bevor sie in ein virtuoses Kl
 aviermuster überführt. Der Pianist und der Schlagzeuger erkunden eine Vi
 elzahl von Variationen des bekannten Themas bevor das Stück in einem fulm
 inanten Crescendo gipfelt.\n\nHerbie Hancocks „Cantaloupe Island“ wird
  hier in neun gezählt\, mit einer starken Betonung des Backbeats und ausu
 fernden Läufen über die Tasten\, während Janke die Fundament-bildende M
 elodie mit wechselnden metrischen Mustern und enthemmten Fills versieht. S
 chließlich war es Herbie Hancock\, der Kristjan Randalu als einen „beei
 ndruckenden Pianisten“ bezeichnete\, und hier wird Randalu seinem virtuo
 sen Ruf mehr als gerecht. Der Paul Desmond-Standard „Take Five“ hat in
  der Herangehensweise des Duos zuerst einen Viererpuls\, in Quintolen stru
 kturiert\, bevor erst im B-Teil der titelgebende 5/4-Takt vorgestellt wird
 . Randalu und Janke entwickeln die Musik mit kraftvollen Snare-Einschüben
  und tiefen Griffen in die Tasten\, bevor sie das Programm mit einer sehr 
 eigenständigen Version von „Blue Bossa“ beschließen\, welche das Duo
  im Jahr 2020 aufnahm – zu einer Zeit\, in der es nahezu unmöglich war\
 , gemeinsam im selben Raum zu spielen. Dies gab den Impetus dafür\, das g
 esamte Projekt aus der Ferne zu konzipieren – eine Tatsache\, die für d
 ie Qualität dieser beiden Protagonisten spricht\, die selbst über die En
 tfernung hinweg in der Lage sind\, komplexes und fließendes Zusammenspiel
  zustande zu bringen.\n\nIn der musikalischen Kommunikation des eingeschwe
 ißten Duos kommt ein besonders großes idiomatisches Spektrum zur Geltung
 \, und die jeweils einzigartigen instrumentalen Handschriften der beiden M
 usiker verschmelzen elegant zu einem energiegeladenen\, von Funk durchträ
 nkten Ganzen\, das nach weit mehr klingt\, als die Summe der beiden Teile.
 \n\nFoto: Ralf Dombrowski\n\nBoletos: https://www.reservix.de/tickets-ella
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