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DESCRIPTION:„Ich habe diese Band gegründet und ich werde sie zu Grabe tr
 agen\, wenn mir danach ist“\, sagte Naked Lunch Mastermind\, Songwriter 
 und Sänger Oliver Welter einmal. Offensichtlich ist ihm noch nicht danach
 . Also darf es nicht verwundern\, dass diese\, von nicht wenigen totgeglau
 bte Band\, zwölf Jahre nach ihrem letzten\, von der Presse heftig gefeier
 tem Album „All Is Fever“ (2013) mit der neuen Platte „Lights And A S
 light Taste Of Death“ ein weiteres Kapitel in ihrer bewegten Geschichte 
 aufschlägt. Und das nicht nur mit stil- und richtungsweisenden Alben wie 
 „Songs For The Exhausted“ (2004) oder „This Atom Heart Of Ours“ (2
 007)\, für das man in der österreichischen Heimat auch mit einem Amadeus
 -Award ausgezeichnet wurde\, sondern auch mit unzähligen hochenergetische
 n Live-Auftritten im Gepäck. Und jetzt also\, nach Neu- und Umbesetzungen
  innerhalb der Band\, diese\, man möchte fast sagen\, ungeheuerliche Plat
 te\, bei der es\, wie scheinbar bei jeder Naked Lunch-Veröffentlichung\, 
 wieder einmal um alles zu gehen scheint. Schon der Titel führt Licht und 
 Tod – in kleinen Portionen – mit sich\, signalisiert: hier wird ohne V
 orbehalte mit den Mitteln der (Pop-)Musik einmal mehr die „human conditi
 on“ durch- und vermessen. Der ganze Wahnsinn\, der Blick und die Reise d
 es Songwriters und Sängers Welter mit diesen Songs gehen tief\, führen w
 eit\, nicht zuletzt in sich selbst hinein – und von dort dann wieder gan
 z weit hinaus. „Über viele\, zu viele Jahre habe ich mich wohl täglich
  gefragt\, ob ich diese Band überhaupt noch am Leben lassen soll. Ob es d
 enn überhaupt noch Menschen da draußen gibt\, die Freude hätten mit ein
 er neuen Platte. Und ob ich überhaupt noch bereit bin etwas preiszugeben 
 von der ewigen eigenen Zerrissenheit\, dem ewigen haltlosen Pendeln zwisch
 en hellem Licht und dem genauen Gegenteil davon. Der dringlichen Umarmung 
 für alles und jeden\, das und der/die mir lieb ist\, wie in „To All And
  Everyone I Love“ dokumentiert\, oder der bloßen Zerstörung meiner sel
 bst\, wie so schonungslos als möglich in der Miniatur „Fuck My Senses
 “ beschrieben. Eine andere\, reale Form der Zerstörung meines Körpers 
 übernahm in dieser Zeit ein Arschloch-Krebs\, der mich\, vor allem psychi
 sch\, über 24 Monate gefangen hielt\, eh er mich schließlich (zumindest 
 vorübergehend) wieder freiließ und ich dadurch wieder arbeits- und gesel
 lschaftsfähig wurde. Dem gegenüber und fast parallel zur Krankheit stand
  mit der Geburt meines dritten Kindes jedoch das absolut Schöne\, das all
 es Übel weggewaschen hat\, wie nur irgend möglich. Dass ich dazu in den 
 letzten\, sagen wir fünf Jahren (mindestens) zwei fertig geschriebene Alb
 en ersatzlos getilgt habe\, geschenkt …“ (Oliver Welter) Die fast scho
 n schicksalshafte Begegnung mit dem Musiker und Produzenten Wolfgang Lehma
 nn („der beste und talentierteste Musikversteher überhaupt“\, so Welt
 er) beflügelte Welter mit ebendiesem in dessen Studio die verschiedenen L
 ayouts der Songs von Lights And A Slight Taste Of Death fertig zu arrangie
 ren\, zu produzieren und final auch von Lehmann mixen zu lassen. Das alles
  freilich auch mit Hilfe der ewigen Gefährten Alex Jezdinsky (Drums) und 
 Boris Hauf (Keys/Sax). Lights And A Slight Taste Of Death ist eine 14 Song
 s lange Tour de Force\; ist sowohl fordernd und hart\, wie zärtlich und u
 marmend. Ist eine intime Nabelschau\, die von großen Balladen wie den bet
 örend schönen Liedern Come Into My Arms oder Love Don’t Love Him Anymo
 re\, den großen\, überbordenden\, himmelsstürmenden Pophymnen To All An
 d Everyone I Love\, We Could Be Beautiful oder Going Underground\, sowie v
 öllig unerwartet expressiven Ausbrüchen wie einem Saxophon-Free-Jazz-Sol
 o im verdrogten If This Is The Last Song You Can Hear geklammert wird. „
 Lights And A Slight Taste of Death“ nimmt so seinen Platz als konsequent
 e Fortschreibung in der Kontinuität der qualitativ so dichtgewobenen Nake
 d Lunch-Diskographie ein. So und nicht anders hat es zu sein. we could be 
 beautiful meaningless but so beautiful enormous and likely wonderful we co
 uld shine a light and then move on (We Could Be Beautiful) www.tapeterecor
 ds.de/artists/naked-lunch\n\nBoletos: https://ntry.at/nakedlunch40
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