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SUMMARY:Schubert Messe in As-Dur
LOCATION:Tonhalle\, St. Gallen
DESCRIPTION:<p>Das Collegium Musicum Ostschweiz bringt in den Konzerten im 
 Herbst dieses Jahres zwei besondere Werke zur Aufführung\, Schuberts Mess
 e in As-Dur und Beethovens 4. Symphonie in B-Dur\, op. 60.</p>\n<p>Schuber
 t schrieb seine Messe in As-Dur ohne Auftrag und ohne die damit verbunden 
 Gewissheit das Werk jemals zu hören. Sie ist mithin das Werk\, mit dem si
 ch der Komponist am längsten beschäftigte. Er strebte nach „dem Höchs
 ten in der Kunst“ und beabsichtigte aber auch mit der Vorlage des Werkes
  bei Hof eine Stelle zu erhalten. Dies misslang\, den die Messe war nicht 
 „in dem Styl komponiert\, den der Kaiser liebt.“ Die Messe ist ein Wer
 k von grossem Facettenreichtum und kompositorisch aufwändig ausgearbeitet
 : Kühne Harmonik findet sich allen Teilen des Ordinarium Missae. Auch die
  Fuge am Ende des Gloria „cum Santo spiritu“ bewegt sich in weit vonei
 nander entfernten harmonischen Regionen\, das Sanctus beginnt gleichermass
 en mit einem harmonischen Schock: Das Orchester beginnt in F-Dur\, der Cho
 r setzt kurz danach in fis-Moll ein. Wird hier das Erschauern vor dem göt
 tlichen Mysterium gleichsam lautmalerisch dargestellt? Peter Gülke bezeic
 hnet die Messe in As-Dur als die ‚in jedem Sinn größte und persönlich
 ste Messkomposition‘ Schuberts.</p>\n<p>Zu Beginn des Konzertes erklingt
  Beethovens Symphonie Nr. 4 in B- Dur. Die Symphonie beginnt mit einer fas
 t schon als düster zu bezeichnenden langsamen Einleitung\, in der man nic
 ht zu wissen scheint\, wo denn die Reise hingeht. Der schnelle Teil des er
 sten Satzes bricht ungestüm hervor und es entspinnt sich eine Musik von u
 nbeschwertem Charakter\, wie man sie selten bei Beethoven vorfindet. Nun\,
  sie entstand in der Zeit\, in der Beethoven sich in einem Hochgefühl der
  Liebe zu Therese Brunswick befand. Robert Schumann bezeichnete die 4. Sym
 phonie als die „romantischste“ unter den Symphonien Beethovens und bez
 eichnete sie als “griechisch schlanke Maid zwischen zwei Nordlandriesen.
 “ (Er meint damit die dritte und die fünfte Symphonie des Komponisten.)
 </p>\n<p>Es musizieren:</p>\n<p>Isabel Weller\, Sopran\n <br>\n Henriette 
 Gödde\, Alt\n <br>\n Philipp Nicklaus\, Tenor\n <br>\n Clemens Morgenthal
 er\, Bass</p>\n<p>Chor des Collegium Musicum Ostschweiz</p>\n<p>Bodensee-S
 ymphonieorchester</p>\n<p>Leitung: Eckart Manke.</p>\n\nBoletos: https://e
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