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SUMMARY:Mittwochskonzert | Angela Aux
LOCATION:MUZclub – Musikzentrale Nürnberg e.V.
DESCRIPTION:MUZ Mittwochskonzert\n\nAngela Aux \n\nMittwoch\, 25. November 
 2026\n\nAngela Aux ist ein Phantom des deutschen Pop-Kosmos\, aber keines
 \, das sich besonders gut versteckt. Seine Songs laufen europaweit in Radi
 os\, er wird millionenfach gestreamt\, man hört seine Musik in Kinofilmen
 . Und doch bleibt er auf geheimnisvolle Art im Nebel. Wie ein Chamäleon\,
  das so tief in seiner Inszenierung versinkt\, dass es darin zu verschwind
 en scheint. Vielleicht weil seine theatrale Verschmelzung aus Indie-Konzer
 t\, Philosophie-Crashkurs und Dada-Comedy nicht in einem Satz zu beschreib
 en ist: Im einen Moment lauscht man einem melancholischen Song über die p
 sychologischen Tücken des Alltags. Im nächsten Augenblick rauscht eine W
 elle Gelächter durchs Publikum\, wenn er die Sehnsucht nach Abwechslung s
 o absurd in Beziehung zu außerirdischem Leben setzt\, dass man erst staun
 end\, dann kopfschüttelnd die eigene Vergänglichkeit eine Weile entspann
 t akzeptieren kann. \nDer Songwriter verbindet vermeintliche Gegensätze\,
  schafft Korridore zwischen entfernten Genres. So klingt er im einen Momen
 t nach Mac deMarco mit Peter Licht Chorus\, im nächsten nach einer J-Dill
 a-Version von Sufjan Stevens\, um kurz darauf zwischen den Beatles und Car
 ibou zu oszillieren. Mitunter wechselt er in seinen Songs mehrmals die Mus
 ikrichtungen\, changiert von Folk-Pickings über eklektisch-elektronische 
 Patterns zu Ambient-Passagen und spielt gern mal eigene Folk-Stücke in re
 duzierten Dub-Versionen. Sein Kaleidoskop aus tiefgründigen Songs und abs
 urden Gedanken erzeugt live eine traumartige\, transzendente Sogwirkung. A
 uf einer feinen Linie zwischen Schlaf und Wachzustand tänzelnd\, betreibt
  der Songwriter damit eine Art seriösen Dadaismus. Die Verschränkung ver
 meintlicher Gegensätze wie Talent und Diletantismus\, Kritik und Klamauk 
 erinnert teils an Helge Schneider. Aber Angela Aux ist melancholischer. Ni
 cht zufällig findet man seine Folk-Songs oft an besonders emotionalen Ste
 llen in Filmen\, z.B. wenn die Heldin einsieht\, dass es kein Leben ohne E
 nttäuschung gibt (“About a Girl”)\, der verlorene Sohn mit seiner Mut
 ter heimkehrt (“Mein Sohn”) oder Momo einen kurzen Moment innehält be
 vor der Showdown beginnt (“Momo”). \nDie mentalen Reisen berühren and
 ere Regionen der Hirn-Herz-Matrix. Nach einem Konzert fühlt man sich\, al
 s hätte man gleichzeitig ein gutes Buch und einen besonderen Film gesehen
 . Angela Aux shapeshiftet wie eine Quanten-Persönlichkeit: immer wenn man
  meint ihn zu durchschauen\, ist er schon woanders\, konterkariert einen w
 eisen Gedanken mit bizarrer Schusseligkeit. Oder er zählt fröhlich einig
 e seiner Ängste auf\, um anschließend seine liebsten Neuro-Hacks zu verr
 aten. Konzertbesucher*innen verpassen teils die U-Bahn nach Shows\, weil s
 ie gedankenversunken das Revue passieren lassen\, was sie eben erlebt habe
 n. \nFeuilletons bezeichnen ihn als  “die perfekte Mischung aus Kraftwer
 k und Bob Dylan” (Deutschlandfunk Kultur) und “ein wundersames Fabelwe
 sen mit irre gutem Songwriting” (FM4). Die Süddeutsche Zeitung nennt ih
 n ein “Wunder einer Mischung aus Elliott Smith und The Notwist” und al
 s “Zukunft des Folk” sogar das Redaktionsnetzwerk Deutschland\, währe
 nd der Musikexpress bekennt: “Ein besseres Folk-Album wird man dieses Ja
 hr lange suchen müssen”. Sein letztes Album “Spacelarking in the Age 
 of Spiritual Machines” war “Album der Woche” bei RadioEins und im Z
 ündfunk / Bayern2. Zum Vorgänger “Instinctive Travels on the Paths of 
 Space and Time” schrieb er eine Science-Fiction Novelle und inszenierte 
 sie gemeinsam mit den Münchner Kammerspielen als transmediales Theaterst
 ück\, das auch auf dem “Fusion Festival” und der “Berlin Science We
 ek” aufgeführt wurde. \n“Das Nichts macht Kopien von sich Selbst” w
 ird das erste in deutscher Sprache und handelt von der Zukunft der Menschh
 eit (Release: 23.10.2026). Für seinen Collagen-Stil bedient sich der Viny
 lsammler diesmal in anderen Plattenfächern: aus 90er Grunge\, Hamburger S
 chule und LoFi-Elektronik kreiert Angela Aux kleine Pop-Hymnen\, die so sa
 nft in den Wahnsinn der Welt betten\, dass es Zuversicht und Euphorie erze
 ugt.\nhttps://www.angela-aux.com/\nhttps://open.spotify.com/intl-de/artist
 /49amwW3An2eDASwY6tpuvV?autoplay=true \n\nMittwoch\, 25. November 2026\nMU
 Zclub\nEinlass: 19 Uhr\nEintritt: 9\,- € (VVK zzgl. Gebühren)\nTickets:
  \n\nwww.musikzentrale.com\n\nBoletos: https://www.reservix.de/tickets-mit
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