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SUMMARY:Science Fiction im Feuerwehrzentrum: Von Androiden\, Windmächten 
 und neuen Welten
LOCATION:Feuerwehrzentrum
DESCRIPTION:Ein Android\, der einen Freundeskreis spaltet. Ein Wohnblock\,
  den der Wind aufs Meer treibt. Ein Student\, der den Weg zu einem fremden
  Planeten findet. Drei Autoren\, drei verstörend nah wirkende Zukunftsvis
 ionen – präsentiert an einem Abend voller Zündstoff im Weinheimer Feue
 rwehrzentrum.\n\nSebastian Schmidt: „Powerschaum“\nIn einer nahen Zuku
 nft: Sascha sitzt allein in einer Boutique. Seine Freund*innen haben ihn d
 ort eingeschlossen\, denn er soll ein Verbrechen begangen haben\, über da
 s sie Rechenschaft fordern. Vor geraumer Zeit hatten sie Neuzugang in ihre
 m Freundeskreis. Der Android Charly lebte als „Testlauf“ bei Saschas F
 reund Jan und verhalf diesem zu finanzieller Sorglosigkeit. Er brachte sic
 h zunächst mit neuen Ideen für Unternehmungen ins Spiel\, wirkte überra
 schend zugänglich und wurde von allen gemocht. Nur Sascha blieb skeptisch
  und traute Charly\, „der ja kein Mensch war“\, nicht. Es war weniger 
 dessen technische Physis\, die Unbehagen auslöste\, als das Aufzeigen und
  Vertiefen gesellschaftlicher Zwischenräume und Abgründe\, die sich im F
 reundeskreis reproduzieren. Die Leser*innen wissen von Anfang an\, dass da
 s Ganze schlimm enden wird\, doch was passierte dann eigentlich? Wie kam e
 s zu der Eskalation? Und welche Rolle spielte Sascha in all dem? Erzähler
 isch um permanente Gegenwart bemüht\, schreibt er „jetzt gerade“ eine
  Rückschau\, die nicht nur die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit rek
 apituliert\, sondern auch die eigene Kindheit erinnert. Ein Gesamtbild ent
 steht durch Schilderungen der prekären Situation mit seiner Frau Elodie u
 nd den Kindern und des von unterschiedlichen sozialen Herkünften geprägt
 en Freundeskreises. Sebastian Schmidts Debütroman Powerschaum ist Science
 -\, mehr aber noch Social-Fiction.\nSebastian Schmidt\, geboren 1983\, ist
  aufgewachsen in und um Heidelberg. Er schreibt Prosa\, Lyrik und Essays. 
 Als Mitglied des Netzwerks Other Writers Need to Concentrate setzt er sich
  kritisch mit dem Thema Care-Arbeit und Schreiben auseinander. Texte des A
 utors wurden ins Tschechische\, Französische und Englische übersetzt. Se
 bastian Schmidt lebt in Würzburg.\n\nPatrick Beck: „Windheim“\nPlötz
 lich riss der Wind den Block los\, trieb ihn aufs Meer hinaus. Niemand kon
 nte mehr fliehen\, das passierte mitten in der Nacht\, als wir geschlafen 
 haben. Wir haben geschlafen und für uns ist der Block weiter in seinen Fu
 ndamenten gestanden. Eine seltsame Erfahrung ist das für uns gewesen\, al
 s es hell wurde und wir aus dem Fenster geblickt und erkannt haben\, dass 
 nur das Meer um uns war\, kein Land weit und breit\, nur Wasser\, Wellen\,
  Wind. Und da ist uns klar geworden\, dass wir mitten auf dem Meer trieben
 \, dass wir in einem Haus mitten auf dem Meer trieben... Die Idee zu diese
 m Buch entstand in Marseille. Der Himmel war strahlend blau\, der Mistral 
 wehte über mehrere Tage hinweg. Ein so starken Wind über eine so lange Z
 eit – das war neu für mich. Der Wind war so stark\, dass die Fähren zu
 m Chateau d’if nicht fuhren – die Festung\, in der der Graf von Monte 
 Christo eingekerkert war. Man musste aufpassen\, dass man nicht über sein
 e eigene Füße fiel\, der Wind drückte den einen Fuß vor der anderen. M
 arseille ist auch die Stadt der Cité Radieuse von Le Corbusier. Eine Wohn
 maschine\, die man nicht mehr verlassen muss – ausgestattet mit Restaura
 nt\, Schule\, Einkaufsetage usw. Wind und Wohnmaschine fügten sich von se
 lbst zu einer Idee zusammen. Ein merkwürdiger Wind schließt die Bewohner
  eines Wohnblocks auf Jahre ein.  \n\nPatrick Beck: 1975 in Zwickau gebore
 n\, lebt nach einem Jurastudium und Aufenthalten in Leipzig\, Speyer und L
 ondon in Dresden. Lyrik\, Essay\, Drama. Im LLV sind von Patrick Beck bere
 its erschienen: Swantegard (Hörstück)\, Ich habe ein Haus aus Licht geba
 ut (Roman).\n\nRolf Thum: „Elysium – Die neue Erde“\nDer Planet die 
 „Neue Erde“ scheint ein wahres „Elysium“ zu sein\, denn fünf inte
 lligente Spezies leben seit Jahrtausenden auf ihm in Harmonie und auf eine
 m technologisch sehr hohen Niveau: Kommunikation per Telepathie gehört f
 ür seine Bewohner zum Alltag. Auf unserer „Alten Erde“ dagegen schrei
 bt man das Jahr 1980\, kennt man weder Internet noch Smartphones\, sondern
  freut sich gerade über die ersten Computer.\nDer Ich-Erzäher der Geschi
 chte\, ein Heidelberger Student\, von dem wir nur den Spitznamen „Rolli
 “ erfahren\, findet zufällig in einer wissenschaftlichen Abhandlung üb
 er Astrophysik die Landkarte eines fernen Planeten\, die genauso aussieht 
 wie die Karte seiner Fantasiewelt aus der Kindheit. Entsprang diese Welt v
 ielleicht gar nicht seiner Fantasie\, sondern war Wirklichkeit? Wie aber g
 elangt man zu ihr\, da doch Reisen durch den Weltraum zu fernen Sternen (b
 islang) unmöglich erscheinen? Er trifft den Autor der besagten Abhandlung
  und dieser versucht ihm glaubhaft zu machen\, dass es einen Weg zu dem an
 deren Planeten tatsächlich gibt und Rolli in seiner Kindheit dort gewesen
  sein muss. Tatsächlich findet sich dieser Weg erneut\, wobei eine Katze 
 eine nicht unbedeutende Rolle spielt.\n\nRolf Thum wurde 1952 in Heidelber
 g geboren. Nach seinem Studium und der Promotion an der Universität Heide
 lberg im Fach Mineralogie/Geologie war er zeitweise in der Industrie und e
 inem Entwicklungsprojekt tätig. Später war er Forschungskoordintor für 
 die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Seit
  1993 hat er einen eigenen Verlag mit dem Schwerpunkt Reiseliteratur. Er i
 st verheiratet und hat zwei Töchter. Rolf Thum lebt in Hockenheim.\n\nBol
 etos: https://www.reservix.de/tickets-science-fiction-im-feuerwehrzentrum-
 von-androiden-windmaechten-und-neuen-welten-in-weinheim-feuerwehrzentrum-a
 m-22-10-2026/e2583233
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