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LOCATION:Täubchenthal
DESCRIPTION:VIELLEICHT IST DAS ALS TROST GEMEINT?!\n2019 saßen Sascha Eign
 er und Nicholas Müller an einem Eichentisch in Hamburg Eimsbüttel und ha
 tten große Träume\, hehre Ziele\, krasse Erwartungen und so. Eigentlich 
 alles\, was man so haben konnte\, wenn man an die frisch beschlossene Reun
 ion ihrer Band Jupiter Jones im nächsten Jahr dachte. Neues Album\, erste
  Show beim Reeperbahn Festival\, dann ne Tour\, Rockolymp vielleicht… \n
 2020 hatten dann alle Masken an\, Scheißlaune und ein bisschen Angst dazu
 . Die Rumpeligkeit der Welt schlug aufs Gemüt und ins Kontor. Songs schre
 iben fühlte sich an wie ein Wettrüsten gegen das Ende der Branche und ei
 n bisschen auch dem der Welt. Es war anstrengend! Schön und sinnvoll\, ab
 er so dermaßen anstrengend und zerfasert. Geprägt von ständigen Pausen
 \, von überlasteten Zoom-Sessions\, immer wieder verschobenen Zeitplänen
 . Und all das in einer Phase\, in der die beiden eigentlich vor Glück per
 manent nasse Äugchen hätten haben sollen. Am Ende war’s dann so\, aber
  aus Gründen von Schiss und Erschöpfung. \n„DIE SONNE IST EIN ZWERGSTE
 RN“ - Das 2022er Zweit-Debut der beiden\, wurde dann trotzdem toll und z
 um lieb haben. Ein Aufatmen und Neubeginn mit viel sehr guter Zeit darin u
 nd daran. Klar war aber auch: Beim nächsten Album muss das anders!\nSAME 
 SAME\, BUT DIFFERENT. Also\, anders im Sinne von: Die Welt funktioniert au
 ch heute noch nicht\, wahrscheinlich noch viel weniger und Gründe zur Ver
 zweiflung gibt’s vom Augen auf bis zum Augen zu\, aber da kann die Musik
  ja nix für! Also lass mal auf einander und uns selbst achten\, lass die 
 Energie nutzen\, egal wo sie herkommt und wo sie hinmöchte und lass gleic
 hzeitig auch einsehen\, dass wir das jetzt wirklich schon lang genug mache
 n\, um ne ganz klare Meinung und ne ganz klare Haltung zu haben: Zur Musik
  und zur Welt! \nLass mal Freund und Kollegen Andi Weizel (Producer [&] So
 ngwriter\, u.a. Frida Gold) anrufen und ihn fragen\, ob er Bock auf Co-Pro
 ducing und sowieso alle zehn Finger im Spiel hat. Und lass mal auf Tugende
 n berufen\, die gemeinsam gelernt wurden\, als Andi noch anno Tuck als Pro
 duktionsassistent an den Alben „HOLIDAY IN CACATONIA“ und „JUPITER J
 ONES“ mitwirkte. Lass doch auch noch Michi Ludes of former Mikroboy-Glor
 y\, Liser\, Jean Michelle Tourette und noch ein paar andere Superfreund:in
 nen fragen\, ob sie Bock auf Songwriting haben. Aber auch Ali Zuckowski\, 
 der mit den ganzen Popsongs und so. Halt alles gute Leute\, menschlich wie
  fachlich. Weil man ja immer nur am besten macht\, was man am besten kann
 \, machen JJ da weiter\, wo sie\nnie aufgehört haben. Mag es nerven\, wen
  es will\, aber der Bogen wird weiterhin vom Punk der frühen Jahre hin zu
 m Pop\, auch der frühen Jahre\, gespannt. Das machen die halt wirklich sc
 hon immer! Tut nur weh\, wenn man sich freiwillig dran stößt.\nDie Frage
  ist halt immer nur\, mit welcher Selbstverständlichkeit an ein solches P
 rojekt geht. Und so wurden - ein bisschen im guten Wissen\, dass Kalkül b
 ei dieser Band eh noch nie funktioniert hat - ein Album geschrieben\, dass
  von Herzen menschlich und politisch\, tanz- und weinbar und Pop und Punk 
 und alles mögliche ist. (Nur kein Poppunk. Keine halben Sachen.) Es wurde
 n\, zum ersten mal in der Geschichte der Band\, deutlich mehr Songs geschr
 ieben\, als so ein Album eigentlich braucht. Einmal\, weil’s halt einfac
 h ging. Also\, es ging nicht einfach\, das war schon ein Haufen Arbeit… 
 Aber die Ideen waren da\, der Drang\, die Not\, der Bock! ICH TRAG DEN SAR
 G\, DU TRÄGST WAS BUNTES - So heißt das Werk nun. Ein Ding voll den Umst
 änden trotzender Lebensfreude\, das gerne unterhalten möchte\, aber nich
 t um jeden Preis. So rund und eckig zugleich\, wie’s der Titel versprich
 t. Es ist wohl das konsequenteste JJ-Album seit dem allerersten. Nicht\, w
 eil’s so klingen will\, dafür lagen dazwischen paarundzwanzig Jahre zu 
 viel. Aber weil’s macht\, was es möchte. Weil’s von irgendwo ganz inn
 en kommt\, da wo man ganz gerne mal den Geist entrümpelt. Es ist ein Konv
 olut von allem\, was Jupiter Jones schon immer ausgemacht hat\, und es mus
 ste so.\nFür Sascha und Nicholas ist es ein guter Grund\, zufrieden ins B
 ett zu gehen. Zumindest zufrieden mit der Musik. Das mit der Welt wird ein
  andermal geklärt.\n\nBoletos: https://www.tixforgigs.com/Event/71734/jup
 iter-jones-taubchenthal-leipzig
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