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SUMMARY:PRIMA FACIE - Stückeinführung 19:30 Uhr
LOCATION:Zimmertheater Tübingen
DESCRIPTION:PRIMA FACIE\n\nSuzie Miller\n\nDeutsch von Anne Rabe\n\nAb dem
  18. September 2026\n\n„Es muss sich ändern!“\n\nDie Unschuldsvermutu
 ng besteht\, solange das Gegenteil nicht bewiesen werden kann und gilt als
  Fundament unserer Rechtsprechung. Damit arbeitet auch die Strafverteidige
 rin Tessa Ensler. Sie gilt als eine der Besten und ihr Spezialgebiet ist d
 ie Verteidigung von Männern\, die der Vergewaltigung angeklagt sind. Virt
 uos untergräbt sie die Glaubwürdigkeit der Opfer.  \nBis sie selbst zum
  Opfer und dann mit ihren eigenen Mitteln konfrontiert wird.  \n\nEin ful
 minanter Monolog\, der nicht die Frage nach Recht sondern nach Gerechtigke
 it stellt. Denn\, so die australische Autorin Suzie Miller\, „die weibli
 che Erfahrung sexualisierter Gewalt passt in kein von Männern geprägtes 
 System“. \nSuzie Miller\, die zuvor als Menschenrechts- und Strafanwält
 in wirkte\, schuf mit "Prima Facie" ein Theaterstück\, das seit 2019 welt
 weit für Furore sorgt\, viele Preise erhielt\, als Roman ausgebaut\, sowi
 e gerade verfilmt wird. Und hoffentlich auch mit dazu beiträgt\, dass „
 die Scham endlich die Seite wechselt“ (Gisèle Pelicot).\n\nJohanna Enge
 l spielt Tessa Jane Ensler\n\nRegie: Magdalena Schönfeld\nAusstattung: Ra
 bea Stadthaus\nDramaturgie: Dr. Stefan Tigges\nAufführungsrechte: Gustav 
 Kiepenheuer Bühnenvertrieb\nFotos: Tobias Kopp\nTrailer: Joachim Schmid\n
 \nVerlag: Gustav Kiepenheuer Bühnenvertrieb\n\nPremiere 20. März 2026\n\
 n\nDas sagt die Presse:\n\n„Wie nun […] die Tessa von Johanna Engel ge
 spielt wird\, ist hervorragend. Wie sie kauert und schaudert\, zürnt und 
 trauert\, triumphiert und verzweifelt. Ganz gemäß den in diesem Stück r
 asch wechselnden Affekten. Die sie mit modulationsfähiger Stimme variiert
 . Dynamik und Sprachtempo gekonnt wandelt. […] Es ist ein Zeitstück. Ei
 n düsteres zwar\, ein dunkles und dramatisches. Übt aktuelle Gesellschaf
 tskritik. An Zuständen\, die durch Protagonisten wie Epstein oder Høiby 
 aufgekommen sind.“ Jörg Riedelbauer - Reutlinger Generalanzeiger\n\n„
 Johanna Engel […] hat in diesen Verhörsituationen die stärksten Moment
 e. In der Inszenierung Magdalena Schönfelds wirken Videos\, Musik und Req
 uisiten wie sparsam kolorierte Stellen einer Schwarzweißfotografie. Theat
 er pur […] Ein wirkungsvolles Konzentrat.  […] Ausstatterin Rabea Sta
 dthaus hat die Bühne mit stabilen Würfeln versorgt […] aus denen sich 
 mit Laken und Weinglas rasch ein Bett bauen lässt\, genauso schnell lasse
 n sie sich zu Bänken im Gerichtssaal anordnen oder als Mauer aufschichten
 \, die auf dem Polizeirevier oder vor Gericht die psychische Aussagetortur
  verkörpert. Theater pur!"\n„Die Verteidigung muss die Seite wechseln 
 – und klagt an" Peter Ertle - Schwäbischen Tagblatt\n\nBoletos: https:/
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