BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//360exp//Events//ES
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
TZURL:http://tzurl.org/zoneinfo-outlook/Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:19700329T020000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYMONTH=3;BYDAY=-1SU
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:19701025T030000
RRULE:FREQ=YEARLY;BYMONTH=10;BYDAY=-1SU
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
TIMEZONE-ID:Europe/Berlin
X-WR-TIMEZONE:Europe/Berlin
BEGIN:VEVENT
UID:94b8f1ba-ecbc-4cce-92d1-ffcfa9cf28d9@360exp.net
SEQUENCE:0
DTSTAMP:20260910T220943
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260930T173000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260930T173000
SUMMARY:Jeroen van Veen & Irene Russo (Klavierduo)
LOCATION:Heinrich-Lades-Halle
DESCRIPTION:Klaviermarathon\n\nCanto Ostinato von Simeon ten Holt\nMit dem
  Klavierduo Jeroen van Veen & Irene Russo\n\nHierzulande dürfte er nur Fa
 ns zeitgenössischer Klaviermusik ein Begriff sein\, in seiner niederländ
 ischen Heimat hat er jedoch einen großen Namen\, und sein pianistisches R
 iesenopus Canto Ostinato ist dort eines der bekanntesten\, meistgespielten
  und auf CD meistverkauften Werke der Neuen Musik überhaupt: Simeon ten H
 olt\, Komponist und Pianist\, geboren 1923 (im selben Jahr wie György Lig
 eti)\, gestorben 2012 (im selben Jahr wie Hans Werner Henze). Mit Werken i
 n serieller Technik und mit elektronischer Musik reihte sich Holt zunächs
 t in die Avantgarde der 1950er-Jahre ein. Nach 1970 vollzog er jedoch eine
 n radikalen Stilwandel und wandte sich der damals neuen Richtung der Minim
 al Music zu\, die der „alten“ Avantgardemusik einen neuen rhythmischen
  Schwung verlieh und sie von der Fixierung auf die Atonalität befreite.\n
 \nDas Initialwerk von Holts Hinwendung zu diesem Stil war jener zwischen 1
 976 und 1979 entstandene Canto Ostinato\, eine damals wie heute spektakul
 äre Komposition für zwei oder vier Klaviere\, basierend auf über 100 rh
 ythmisch-motivischen Zellen\, die nach bestimmten Mustern jeweils beliebig
  wiederholt werden können\, sodass die Spieldauer des Werks zwischen zwei
  und 24 Stunden variieren kann. Von den Ausführenden erfordert dies in je
 dem Fall die Kraft und Ausdauer von Marathonläufern. Indes ist die Musik 
 von einem unablässigen – eben ostinaten – Drive und jazzigem Swing ge
 prägt\, der so mitreißend wie suggestiv ist. Dabei verdichtet sich der K
 lang und lockert sich wieder auf\, wechseln die dynamischen Stärkegrade u
 nd die tonal-harmonischen Farben.\n\nBei uns absolvieren den bravourösen 
 Klaviermarathon zwei Größen\, die mit diesem Stil völlig vertraut sind:
  Jeroen van Veen\, niederländischer Pianist und Direktor derSimeon-ten-Ho
 lt-Foundation\, der eine 9-CD-Box mit Minimal Music eingespielt hat\, und 
 Irene Russo aus Italien\, Ex-Schülerin von Lazar Berman und Alicia de Lar
 rocha\, von der Klavieraltmeisterin Martha Argerich einst gerühmt als „
 eine der besten jungen Musikerinnen\, die ich gehört habe“\, und beim A
 RD-Musikwettbewerb in München 2002 für „die beste zeitgenössische Int
 erpretation“ ausgezeichnet.\n\nText: Klaus Meyer\n\nBoletos: https://www
 .reservix.de/tickets-jeroen-van-veen--irene-russo-klavierduo-in-erlangen-h
 einrich-lades-halle-kleiner-saal-am-30-9-2026/e2567075
URL;VALUE=URI:https://360exp.net/events/94b8f1ba-ecbc-4cce-92d1-ffcfa9cf28
 d9
END:VEVENT
END:VCALENDAR