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SUMMARY:Heilige Nacht von Ludwig Thoma - Pfarrer Rainer Maria Schießler un
 d Geschwister Siferlinger und Matthias Pürner
LOCATION:Stadtsaal Kaufbeuren
DESCRIPTION:Heilige Nacht\nEine Weihnachtslegende nach Ludwig Thoma\nPfarre
 r Rainer Maria Schießler\n\nmusikalisch begleitet vom Dreigsang Geschwist
 er Siferlinger - Matthias Pürner / Ziach mit den ursprünglichen Heilige-
 Nacht-Gesängen von Ludwig Thoma \n\nSpielzeit ohne Pause: ca.70 Mn.\n\nDe
 r große Volksdichter schrieb seine lyrisch-bayrische Weihnachtsgeschichte
  1916 auf seiner\ngeliebten ‚Tuften‘ überm Tegernsee. Die Verse erzä
 hlen schlicht und eben deshalb zu Herzen gehend\ndie biblische Mär\, wie 
 sie wohl über Generationen am Heiligen Abend in den bäuerlichen Stuben z
 u\nhören war. Erinnerungen werden wach: an eine warme Stube\, an Plätzch
 engeruch\, an die\nGeborgenheit der Kinderjahre.\n\nRainer Maria Schießle
 r\nPfarrer Rainer Maria Schießler wuchs im Ortsteil der Pfarrei "Zu den h
 eiligen zwölf Aposteln" in München-Laim auf.\n\n1980 schloss er sein Abi
 tur am Wittelsbacher-Gymnasium München mit dem bayerischen Abitur ab. Von
  1981 bis 1986 studierte er Theologie an der Universität München und der
  Universität Salzburg. 1986/1987 verbrachte er ein Pastoraljahr in\nder S
 eelsorgeeinheit Bad Kohlgrub. Die Priesterweihe empfing er am 27. Juni 198
 7 in Freising. Von 1987 bis 1991 war er Kaplan der Kirche "St. Nikolaus" i
 n Rosenheim. Von 1991 bis 1993 war er Kaplan in der Kirche "Heiligkreuz" i
 n\nMünchen-Giesing. Seit 1993 leitet er als Pfarrer die Pfarrei St. Maxim
 ilian in München (1995 offiziell eingesetzt).\n\nVon 2006 bis 2012 arbeit
 ete Schießler jedes Jahr im Schottenhamel-Zelt beim Oktoberfest in Münch
 en als Kellner. Er spendete sein Gehalt aus diesem Job an eine Wohltätigk
 eitsorganisation. [3][4] Nach einer zweijährigen Pause arbeitete er 2015 
 ein weiteres Mal auf dem Oktoberfest und spendete seine Einnahmen an ein v
 om bayerischen Komiker Christian Springer initiiertes Charity-Projekt für
  Syrien.\n\nSeit 2011 verwaltet er neben der Pfarrei St. Maximilian auch d
 ie Pfarrei Heilig-Geist am Viktualienmarkt. Von 2012 bis 2015 hatte Rainer
  Maria Schiessler eine eigene Talkshow namens Pfarrer Schießler\, die vom
  Bayerischen Rundfunk produziert und ausgestrahlt wird.\n\nÖffentliche Au
 fmerksamkeit erhält er oft für seine progressiven und oft provokativen A
 ussagen für eine lebendige und aktive Kirche. Nicht nur gläubig\, sonder
 n glaubhaft »Auftreten statt austreten« – lautet der Appell von Rainer
  Maria Schießler. In einer Zeit\, in der so viele Menschen wie nie die ka
 tholische Kirche verlassen\, gelingt es dem bundesweit bekannten Münchner
  Stadtpfarrer\, dass seine Gemeinde wächst und sich für den Gottesdienst
  begeistert. Sein Rezept heißt Klartext. Oft werden seine Predigten zu Ö
 kumene und Zölibat beklatscht. Er pflegt eben einen ganz eigenen Stil: im
  Frühjahr segnet der leidenschaftliche Motorradfahrer in der Gemeinde die
  Maschinen der Väter und die Bobby-cars der Kleinsten\, an Heiligabend l
 ässt er einen DJ auflegen und schenkt Sekt aus – schließlich wird der 
 Geburtstag Jesu gefeiert.\n\nAls Münchner Stadtpfarrer ist Rainer Maria S
 chießler ein wichtiger Teil dieser Institution. Und als Kirchenmann mit u
 nkonventionellen Ansichten versucht er\, die festgefahrenen Strukturen von
  innen heraus aufzulockern. Pfarrer Schießler ist fest\nim Glauben verwur
 zelt – lässt sich aber nicht davon abhalten\, geschiedene und homosexue
 lle Paare zu segnen oder medienwirksame Diskussionen zu beginnen. Was ihn 
 antreibt? Seine Freude daran\, Menschen einen Halt und eine Heimat zu gebe
 n. So ist auch sein neues Buch ein christlicher Ratgeber\, der „Kraft f
 ür alle Lebenslagen“ liefern soll. Grundlage für seinen Wegweiser? Die
  Bibel. „Die Schießler-Bibel“ vereint Rainer Maria Schießlers modern
 e Denkweise mit einem der ältesten und einflussreichsten Bücher der Welt
 .\n\nRainer Maria Schießler ´s Bücher\, bereits das fünfte Buch ist in
  Arbeit\, erlangen Bestsellerquoten\, was bezeugt\, dass der Weg des Pfarr
 ers Schießler von einer breiten Gemeinde gefolgt wird. \n\nLudwig Thoma\n
 „Jetzt\, Leuteln\, jetzt loost's amal zua! ... Kimmt die heilige Nacht. 
 Und da Wald is aufgwacht\, Schaugn de Has'n und Reh\, Schaugn de Hirsch ü
 bern Schnee. Hamm sie neamad net gfragt\, Hot's eahr neamad net gsagt\, Un
 d kennan s' do bald\, D' Muatta Gottes im Wald.\n\nLudwig Thoma wurde als 
 fünftes Kind eines Försters in Oberammergau geboren. Eines seiner popul
 ärsten Werke\, die Lausbubengeschichten\, erinnern zweifelsohne an die ni
 cht immer einfachen und sicher auch nicht immer so lustigen Jahre seiner\n
 Kindheit.\n\nThoma wollte - wie sein Vater - Förster werden und begann ei
 n Studium der Forstwissenschaft in Aschaffenburg\, brach es jedoch nach de
 m ersten Jahr ab und wechselte zur Rechtswissenschaft über\, die er in M
 ünchen und Erlangen studierte. Von 1890 bis 1893 war er Rechtspraktikant 
 in Traunstein. 1894 starb seine Mutter\, im gleichen Jahr ließ er sich al
 s Rechtsanwalt in Dachau nieder. Hier lernte er „seine Bauern“ kennen
 \, die er in der Folgezeit so treffend beschrieb. 1897 zog er um nach Mün
 chen\, wo er mit den Mitarbeitern der 1896 von Albert Langen gegründeten 
 satirischen Wochenschrift Simplizissimus in Kontakt kam. Es folgten erste
 \nVeröffentlichungen in dieser Zeitschrift unter dem Pseudonym „Peter S
 chlemihl“. 1899 gab er seine Tätigkeit als Rechtsanwalt auf und wurde f
 ester Mitarbeiter des Simplizissimus\, ein Jahr später dessen Chefredakte
 ur. In den nächsten Jahren folgten Reisen durch Europa und eine rege schr
 iftstellerische Tätigkeit. So verfasste er unter anderem die Theaterstüc
 ke „Die Medaille“ und „Die Lokalbahn“. 1905 heiratete er die 25-j
 ährige auf den Philippinen geborene Tänzerin Marietta di Rigardo\, genan
 nt Marion\, eine für damalige Zeiten emanzipierte junge Frau. Die Ehe hie
 lt nicht lange\, zu verschieden waren die Temperamente der beiden\,\nMario
 n langweilte sich zusehends\, sie unternahm Seitensprünge. 1910 wurde die
  Ehe geschieden\, die beiden blieben aber befreundet.\n\n\n1906 wurde Thom
 a zusammen mit Hermann Hesse Herausgeber der Zeitschrift „März“. Im g
 leichen Jahr wurde er wegen eines im „Simplizissimus“ veröffentlichte
 n Gedichtes wegen „Beleidigung einiger Mitglieder eines Sittlichkeitsver
 eines“ zu sechs Wochen Haft verurteilt\, die er in Stadelheim bei Münch
 en absitzen musste. 1908 hatte einer seiner größten Erfolge\, das Lustsp
 iel „Moral“\, Premiere. Hier ließ er einen Vertreter eines Sittlichke
 itsvereins\, der eine schlimme Verfehlung gegen die Grundsätze eines solc
 hen Vereines begangen hatte\, sagen: „Moralisch sein\, das bringe ich in
  meinem Zimmer allein fertig\, aber das hat keinen erzieherischen Wert. Di
 e Hauptsache ist\, dass man sich öffentlich zu moralischen Grundsätzen b
 ekennt. Das wirkt günstig auf die Familie\, auf den Staat“.\n1908 bezog
  er sein Haus „Auf der Tuften“ in Tegernsee.\n\nLudwig Thoma fand in R
 ottach-Egern am Tegernsee seine letzte Ruhe. Seine Grabstätte liegt neben
  der seines langjährigen Freundes\, des Schriftstellers Ludwig Ganghofer.
 \n\n\nDreigsang:\nGeschwister Siferlinger -\nTraudi\, Maria und Herrmann S
 iferlinger\n\n\nSchon als Kinder und Jugendliche sind die Geschwister Sife
 rlinger bei vielen hochkarätigern Volksmusikveranstaltungen aufgetreten. 
 So haben Maria\, Traudi und Hermann immer wieder auch Lesungen der „Heil
 igen Nacht“ mit Größen wie Fritz Straßner\, Karl Obermeier oder Gustl
  Bayrhammer mit ihrem Gesang begleitet. Auch jetzt\, wo sie nach vielen Ja
 hren zum ersten Mal wieder öffentlich miteinander auftreten\, begeistern 
 sie das Publikum mit ihren unverkünstelt-authentischen\, fein\naufeinande
 r abgestimmten Geschwisterstimmen und geben damit den passenden musikalisc
 hen Rahmen zu Ludwig Thomas berührenden Texten.\n\nTraudi Siferlinger\, d
 ie gebürtige Chiemgauerin stammt aus einer Volksmusikfamilie\, besuchte i
 n Rosenheim das musische Ignaz Günther Gymnasium\, studierte in München 
 am Richard Strauss Konservatorium Violine und Musikpädagogik und absolvie
 rte in Dresden an der Carl Maria von Weber Hochschule ein Aufbaustudium.\n
 \nSeit vielen Jahren ist sie für den Bayerischen Rundfunk tätig\, zunäc
 hst als Radiomoderatorin\, später als Autorin von Magazinsendungen und Fe
 ature-Filmen. Seit 2005 ist sie die musikalische Gestalterin der Sendung "
 Wirtshausmusikanten beim Hirzinger"\, die sie seit 2006 zusammen mit einem
  Co-Moderator (bis 2017 Wolfgang Binder\, seit 2017 Dominik Glöbl) auch m
 oderiert. Mit dieser Sendung\, deren Beliebtheit weit über Bayern hinaus 
 geht\, erreicht sie ein Millionenpublikum.\n\nMatthias Pürner – (Ziach)
  \n\nMatthias Pürner\, geboren 1990 in Trostberg im nördlichen Chiemgau
 \, studiert im Bachelorstudiengang Volksmusik mit Hauptfach Steirische Har
 monika (Klasse Alexander Maurer) an der Hochschule für Musik und Theater 
 in München.\n\nNeben traditioneller alpenländischer Volksmusik liegt sei
 n Fokus auf der Erkundung unterschiedlichster Genres von Klassik über Jaz
 z bis hin zu Popmusik. Mit Effektgeräten und Loops werden die Möglichkei
 ten des Instruments erweitert\, um mit neuen Klängen und Spieltechniken z
 u experimentieren.\n\nMit seiner Band Großstadt Boazn bespielt er Festiva
 ls\, Keinkunstbühnen und Wirtshäuser von Verona bis Berlin.\n\nNeben Vol
 ksmusikstücken im traditionellen Stil und vielfältigen Kompositionen fü
 r die\nGroßstadt Boazn zählen auch Auftragskompositionen für Theater un
 d Fernsehen zu seinen Werken.\n\nBoletos: https://www.reservix.de/tickets-
 heilige-nacht-von-ludwig-thoma-pfarrer-rainer-maria-schiessler-und-geschwi
 ster-siferlinger-und-matthias-puerner-in-kaufbeuren-stadtsaal-am-3-12-2026
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