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SUMMARY:«Gschtüel» Dominic Oppliger • Buchvernissage und Filmscreening
LOCATION:Kulturhaus Royal
DESCRIPTION:Dominic Oppliger liest aus seinem neuen Mundartroman «Gschtüe
 l» – einer fantastischen Autofiktion im Baden der Nullerjahre. Anschlie
 ssend Screening von Heinz Winters «Abschied vom Gstühl» (2009). Baden\,
  irgendwann in den Nullerjahren. Ein namenloser Erzähler sucht seinen Pla
 tz in einer Stadt\, die ihm fremd geblieben ist\, bis das alte Gstühl-Are
 al zum Leben erwacht. Dort findet er ein Zuhause\, Gleichgesinnte und Juli
 a: rätselhaft\, anziehend – und ziemlich bald verschwunden. Als er ihr 
 Monate später wiederbegegnet\, ist sie eine andere. Das Gstühl steuert a
 uf den Abriss zu\, verstörende Begegnungen häufen sich und immer wieder 
 taucht dasselbe seltsame Buch mit den Theorien des Badener Kurarztes Pilzb
 arth auf: «Die Überwindung des Menschseins». Dominic Oppliger schreibt 
 in «Gschtüel» über das Erwachsenwerden und die leise Angst vor der eig
 enen Entwicklung. Dabei verweben sich mühelos fantastische Elemente und F
 iktion mit realen Orten. Entstanden ist ein atmosphärischer Roman\, der i
 n der Schwebe bleibt – zwischen Realität und Fantastik\, zwischen dem\,
  was ist\, und dem\, was sein kann. Dominic Oppliger erzählt mit einer Le
 ichtigkeit und Melancholie und einer Sprache\, die einen packt\, noch bevo
 r man es bemerkt. «Gschtüel» ist ein fantastischer Tauchgang in ein Jah
 rzehnt auf der Suche nach dem\, was wir werden können. Oder werden müsse
 n. Zur Buchvernissage im Royal liest Dominic Oppliger in seinem unverwechs
 elbaren Stil aus dem neuen Buch und erweckt das alte Gstühl-Areal im Kopf
 kino zum Leben\, bevor der Film «Abschied vom Gstühl» (2009\, Dauer: 60
 ’) von Heinz Winter faktische Bilder und Stimmen von Mitte Nullerjahre l
 iefert. Dominic Oppliger (*1983) hat Soziale Arbeit und Transdisziplinarit
 ät in den Künsten studiert\, lebt in Zürich und arbeitet selbstständig
  als Autor\, Musiker\, künstlerischer Berater und Schreibcoach. Sein Mund
 artroman «giftland» wurde 2024 mit einem Schweizer Literaturpreis ausgez
 eichnet. 2025 erschienen «chönnti» (cpress) und die Fantasyerzählung 
 «Helsinki» (Der gesunde Menschenversand).\n\nBoletos: https://www.petzi.
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