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SUMMARY:Friedemann Sittig: Nebenher verloren BUCHPREMIERE
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DESCRIPTION:Zum Buch\n\n Am Tag seiner Taufe verschwand Friedemann Sittigs 
 Vater aus seinem Leben. In der Familie sollte er fortan eine Leerstelle bl
 eiben\, ein ewig Abwesender\, ein Tabu. Erst im Alter\, Jahrzehnte nach de
 m Tod des Vaters\, beginnt Sittig\, sich ihm zu nähern: über einen »Qua
 dratmeter Vater« aus Fotos\, Zeitungsausschnitten\, Berichten\, Briefen u
 nd literarischen Fragmenten.\n\n Was sich daraus zusammensetzt\, ist mehr 
 als eine Familiengeschichte. Es ist ein Leben im Schatten des 20. Jahrhund
 erts: Ostpreußen\, Krieg\, Flucht\, russische Gefangenschaft\, die 1950er
 -Jahre\, der Versuch eines Neuanfangs. Sittig stößt auf die Geschichte e
 iner ersten Familie des Vaters\, die auf der Wilhelm Gustloff ums Leben ka
 m – jener Katastrophe\, die Günter Grass Jahrzehnte später in ›Im Kr
 ebsgang‹ literarisch umkreiste. Und ausgerechnet diesem Grass hatte der 
 Vater einst seine erste Kunstausstellung ermöglicht. Die beiden blieben v
 erbunden durch Kunst und Literatur\, aber auch durch den Verlust der Heima
 t Danzig und einer geteilten Vergangenheit\, die sich nicht abschütteln l
 ieß.\n\n In den Fragmenten des Vaters findet Sittig nicht nur biografisch
 e Spuren\, sondern den so verzweifelten wie beeindruckenden Versuch eines 
 Menschen\, dem Erlebten eine literarische Form zu geben. Zwischen fehlende
 n Dokumenten\, Erinnerungslücken und fiktiven Sätzen entsteht ein Dialog
  über die Zeiten hinweg: zwischen Vater und Sohn\, zwischen Schweigen und
  Sprache\, zwischen der privaten Wunde und der deutschen Geschichte.\n\n Z
 um Autor\nFriedemann Sittig\, geboren 1955 in Bremen\, war Rechtsanwalt un
 d Leitender Redakteur bei der Welt am Sonntag. Er lebt in Hamburg und Berl
 in. ›Nebenher verloren‹ ist sein erster Roman\n\nBoletos: https://www.
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