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SUMMARY:EIVIND AARSET 4TET (nor)
LOCATION:Jazzclub Tonne
DESCRIPTION:Der Gitarrenmagier mit neuem Album\n\nWenn EIVIND AARSET ein n
 eues Album herausbringt\, dürfen wir sicher sein: hier kommt etwas Besond
 eres auf uns zu. Im März 2026 erscheint Aarsets neues Album Strange Hands
 \, und es zeigt sein langjähriges Quartett in seiner leuchtendsten Form. 
 Aarset\, Audun Erlien\, Wetle Holte und Erland Dahlen erweitern ihr gemein
 sames Vokabular zu etwas zugleich Schlankerem und Unberechenbarerem. Die M
 usik fühlt sich näher am Kern an: weniger offensichtliche Verzierungen\,
  mehr unmittelbare Wirkung – und doch weiterhin getaucht in das wechseln
 de Spiel aus Licht und Schatten\, das Aarsets Sound seit jeher so unheimli
 ch filmisch macht.\n\nVom Heavy-Metal-Gitarristen zum experimentellen Klan
 gtüftler — wie viele Gitarristen seiner Generation wurde der 1961 im no
 rwegischen Drøbak geborene Eivind Aarset von Rockmusikern und vor allem v
 on Jimi Hendrix beeinflusst. Mitte der 1970er Jahre begann er sich für de
 n elektrifizierten Jazz zu interessieren\, und ganz besonders das Miles-Da
 vis-Album Agharta\, auf dem Pete Cosey mit seiner wilden\, verzerrten E-Gi
 tarre Erinnerungen an Hendrix weckte. Zur selben Zeit entdeckte Aarset auc
 h die frühen ECM-Alben seiner norwegischen Landsleute Terje Rypdal und Ja
 n Garbarek. Dennoch profilierte sich Aarset zunächst als Heavy-Rock-Gitar
 rist\, bevor er sich zum Session-Gitarristen mauserte und an über 150 nor
 wegischen und internationalen Produktionen mitwirkte. Bei diesen Aufnahmes
 essions lernte er schließlich Bugge Wesseltoft und Nils Petter Molvær ke
 nnen. 1997 stießen Molvær and Aarset zusammen zur Band der Perkussionist
 in Marilyn Mazur und spielten mit ihr für ECM das Album Small Labyrinths 
 ein. Doch die großen Schlagzeilen machten sie im selben Jahr mit einer an
 deren Veröffentlichung: Molværs bahnbrechendem Album Khmer. Hier konnte 
 man Aarsets kühne Gitarre erstmals und ausführlich hören\, wie sie sich
  zwischen abenteuerlichen Samples\, programmierten Beats und Turntable-Scr
 atching hindurchschlängelte. In Molværs Band genoss Aarset alle Freiheit
 \, sein strukturiertes Gitarrenspiel zu entwickeln. Mit den fünf Soloalbe
 n Électronique Noir\, Light Extracts\, Connected\, Sonic Codex und Live E
 xtracts\, die er in den folgenden Jahren auf Bugge Wesseltofts Jazzland-La
 bel herausbrachte\, sorgte der Gitarrist nicht nur in der europäischen Pr
 esse für Furore. Die New York Times etwa bezeichnete Électronique Noire 
 als “eines der besten elektrischen Jazzalben seit Miles Davis”. Und de
 r All Music Guide attestierte Aarset\, einen neuen Standard für Fusionmus
 ik gesetzt zu haben.\n\nLängst also gilt Eivind Aarset weltweit völlig z
 u Recht als einer der prägenden Klangarchitekten des modernen Jazz\, der 
 mit elektronisch erweiterten Gitarrentexturen die internationale Szene nac
 hhaltig zwischen Jazz\, Ambient und Experimentalmusik neu definiert hat. E
 r sprengt die Grenzen der Jazzgitarre und macht sie zu einem Instrument f
 ür Klangwelten\, die man sonst nur elektronisch findet.\nNicht die Techno
 logie zu seinen Füßen macht Aarsets Arbeit so besonders\, sondern die En
 tscheidungen an seinen Fingerspitzen: sein klarer Ton\, seine Phrasierung\
 , sein Instinkt dafür\, wo genau ein Ton beginnen und enden sollte. Effek
 te\, Texturen und das ausgefeilte Sounddesign bleiben unverzichtbar\, doch
  sie dienen einem Spieler\, dessen Identität selbst mit nichts weiter als
  einem Kabel\, einer Gitarre und einem Verstärker unverkennbar wäre. Str
 ange Hands unterstreicht diese Tatsache mit leiser Selbstgewissheit und f
 ügt einem Werk\, das zunehmend kohärent\, forschend und unverwechselbar 
 eigen wird\, ein weiteres eigenständiges Kapitel hinzu.\n\nBoletos: https
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