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SUMMARY:Lesung: Miriam Davoudvandi - Das können wir uns nicht leisten
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DESCRIPTION:Miriam Davoudvandi ist Journalistin\, Moderatorin und Autorin. 
 Geboren 1992 in Bukarest als Tochter einer Rumänin und eines Iraners\, wu
 chs sie in einer süddeutschen Kleinstadt auf. Heute schreibt sie u. a. f
 ür Spiegel und Zeit über Popkultur\, Politik und Psyche und spricht als 
 Host des WDR-Podcasts „Danke\, gut“ mit prominenten Gästen über ment
 ale Gesundheit. \n\n »Dieses Buch ist für alle\, die in Victory-Schuhen
  statt Nikes rumgelaufen sind. Für alle\, die sich geschämt haben\, Freu
 nde nach Hause einzuladen. Für alle\, deren einzige Freizeitgestaltung Fu
 ßball oder die Glotze war\, weil für alles andere kein Geld da war. Für
  alle\, die mehr als einmal gehört haben: Das können wir uns nicht leist
 en.«\nUm Jungs machte sie lange einen Bogen\, denn Miriam Davoudvandi wus
 ste\, jeder Typ muss irgendwann ihre Wohnung von innen sehen: im schäbige
 n Sozialbau inmitten von Einfamilienhäusern\, die vollgestellten Zimmer\,
  das abgenutzte Bad. Die Scham\, nichts bieten zu können und nicht dazuzu
 gehören\, prägte Miriam Davoudvandi spätestens seit ihrer Einschulung 
 – und sie ist bis heute ein Teil von ihr.\n\n Inzwischen ist sie sozial 
 aufgestiegen und verdient mehr\, als ihre Eltern es je taten. Ihr Fazit: G
 eld macht sogar sehr glücklich. Aber zu welchem Preis? Und welche Spuren 
 haben ihre Erfahrungen hinterlassen? Ehrlich und berührend erzählt Miria
 m Davoudvandi\, was es bedeutet\, in Deutschland arm zu sein. Dabei blickt
  sie nicht nur auf die offensichtlichen Schauplätze von Armut\, sondern a
 uch auf Aspekte wie Dating\, Freundschaften\, Familiengründung und Psyche
 \, auf die Bedeutung des Fernsehers und das Leben als erste Studierende de
 r Familie. Und zeigt\, warum Arme sogar beim Sterben benachteiligt sind.\n
 \n Armut lässt sich vielleicht bemessen. Zahlen helfen jedoch nicht zu ve
 rstehen\, wie sich Armut anfühlt und was sie langfristig mit Menschen mac
 ht. Umso wichtiger ist es\, Miriam Davoudvandis Geschichte zu hören. Sie 
 spricht auch für all jene\, die bisher keine Stimme hatten.\n\nBoletos: h
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