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SUMMARY:Jua Kali (Heiße Sonne)
LOCATION:Uferstudios
DESCRIPTION:Jeden Morgen gehen sie zur Arbeit. Das Gehen selbst ist Arbeit
 . Sie alle gehen – irgendwohin: in Nairobi zum Matatu (Sammeltaxi)\, in 
 Berlin zur U-Bahn-Station. Es sind Ströme von Menschen\, dichte Bewegunge
 n\, die sich Tag für Tag ihren Weg durch den Dschungel der Stadt bahnen.\
 n\nViele versuchen\, das Gehen zu vermeiden\, verlegen ihren Arbeitsplatz 
 näher an den Wohnort oder schaffen sich neue Arbeitsformen\, um den tägl
 ichen Weg zu verkürzen oder zu umgehen.\n\nDie kenianisch-deutsche Tanzpr
 oduktion Jua Kali von Jared Onyango und Lea Pischke untersucht die alltäg
 lichen Wege von Menschen in Nairobi und Berlin. Sie fragt\, wie politische
  und urbane Bedingungen eine so grundlegende menschliche Bewegung prägen 
 und verändern können.\n\nIn Jua Kali wird Fortbewegung zum universellen 
 Motiv – als Spannungsfeld zwischen Gemeinsamkeit und Einsamkeit inmitten
  der Masse.\n\nDauer: 45 Minuten\n\nENGLISCH:\nEvery morning\, they go to 
 work. Walking itself is work. They all walk—some-where: in Nairobi to th
 e matatu bus (shared minibus taxi)\, in Berlin to the subway station. Stre
 ams of people\, dense flows of movement\, carving their way through the ur
 ban jungle day after day.\n\nMany try to avoid walking altogether\, reloca
 ting their workplaces closer to home or creating new working arrangements 
 in order to shorten or escape the daily commute.\n\nThe Kenyan-German danc
 e production Jua Kali by Jared Onyango and Lea Pischke explores the everyd
 ay journeys of people in Nairobi and Berlin. It asks how political and urb
 an conditions shape and transform such a fundamental human movement.\n\nIn
  Jua Kali\, locomotion becomes a universal motif—caught between together
 ness and solitude within the crowd.\n\nDuration: 45 mins\n\nChoreografie: 
 Jared Onyango\, Lea Pischke\nTanz: Jack Bryton\, David Pallant\, Lea Pisch
 ke\, Antonio Carta (Mali)\nSounddesign: Lea Pischke\, Ron Bracht\nLichtdes
 ign: Reinier Martínez Badilla\nKostüme: Alice Fassina\nSchneiderei: N.N.
 \n\nJared Onyango ist ein Künstler aus Nairobi\, Kenia\, der an der Schni
 ttstelle von Choreografie\, Schreiben\, Fotografie und Klang arbeitet. Er 
 studierte zwischen 2010 und 2019 an der P.A.R.T.S in Brüssel\, Belgien\, 
 sowie an der École des Sables in Toubab Dialaw\, Senegal. Er ist Preistr
 äger des Prince Claus Mentorship Award (2022) und Fellow der Pina Bausch 
 Foundation (2016) für Tanz und Choreografie. Seine aktuelle künstlerisch
 e Forschung beschäftigt sich damit\, wie von kolonialen Strukturen geprä
 gte gebaute Umgebungen Bewegung und menschliches Verhalten beeinflussen.\n
 \nLea Pischke ist in den Bildenden Künsten\, experimenteller Musik\, Tanz
  und Choreografie ausgebildet und arbeitet an der Schnittstelle von somati
 scher Praxis\, Bewegungsästhetik und der Politik des Raums. Als Performer
 in und Choreografin ist sie international tätig und tourt weltweit. Ihr a
 ktueller Film MmOTHERS\, eine Zusammenarbeit mit dem russisch-französisch
 en Komponisten Evgenii Lebedev\, wurde 2025 bei Radio France präsentiert.
  Sie ist Mitglied des Mobile Ensemble und Autorin im STREAM-Kollektiv.\n\n
 Eine Veranstaltung im Rahmen der KUYUM Tanzplattform 2026\, gefördert dur
 ch die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.\n
 \nBoletos: https://www.reservix.de/tickets-jua-kali-heisse-sonne-in-berlin
 -uferstudios-studio-14-am-19-9-2026/e2593202
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