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SUMMARY:lautLOS1.6. - aus der Reihe absence#5-deconstruction of memory. Ta
 nzperformance und multimediale Installation von IPtanz.
LOCATION:Aegidienkirche Hannover
DESCRIPTION:lautLOS1.6.\nzwei getanzte Monologe gegen das Schweigen und da
 s Verschwinden von Erinnerung \n\naus der Reihe absence#5-deconstruction o
 f memory\n\n"Nicht zu wissen\, was vor der eigenen Geburt geschehen ist\, 
 heißt\, immer ein Kind zu bleiben."- Cicero  \n\nlautLOS1.6. zwei autobio
 graphisch inspirierte Monologe gegen das Verschwinden von Erinnerung und d
 ie Macht des Vergessens. Eine Atmosphäre aus dokumentarischem Material\, 
 Erinnerungen\, Animationen von Anna Mahendra und einem Bühnenobjekt von m
 iegL. Ein Raum aus Dekonstruktion und Rekonstruktion unterschiedlicher Leb
 enswege und die Thematisierung des Schweigens.\n\nSilvia Ehnis Perez Duart
 e (D/Mex) Aufgewachsen in Mexiko\, lebt Silvia Ehnis seit 2012 in Deutschl
 and. Ihre Familie aus dem Stuttgarter Raum wanderte vor dem Ersten Weltkri
 eg aus\, kehrte kurz während der Weimarer Republik zurück und blieb dann
  endgültig in Mexiko. Welche Spuren bleiben\, wenn ein Leben auf einem an
 deren Kontinent fortgesetzt wird? „Meine Urgroßväter Hans Duhne und Eu
 gen Ehnis wanderten vor hundert Jahren nach Mexiko aus\, ließen sich in d
 er deutschen Gemeinde nieder. Das NS-Regime erlebten die Familien nur aus 
 der Ferne\, die Verbindung zu Deutschland verblasste.“ Gespräche mit ih
 rer Familie offenbaren ein komplexes kulturelles Erbe und verbinden sich m
 it Ilona Pászthys Auseinandersetzung mit „Tätern und Mitläufern“.\n
 \nIlona Pászthy (D/HU)  was sind die nicht sichtbaren Spuren der Vergange
 nheit in meinem Leben? Wie kann ich die unsichtbar epigenetisch in meiner 
 DNA eingeschriebenen Erinnerungen und deren Bedeutung für meine Identitä
 t aufspüren? Gefühle als möglicher Zugang zu der in der Tiefe verborgen
 en Wahrheit\, die verschwunden scheint.\nSeit einigen Jahren forsche ich i
 n den ungeklärten Räumen meiner Familiengeschichte. Ich suchte nach eine
 r Verbindung meiner persönlichen Erlebnisse und der Lebensgeschichte mein
 er Vorfahren während der NS-Zeit. Bilder meiner Kindheit standen Fragment
 en von Informationen gegenüber. In dem Solo nähere ich mich metaphorisch
  den blinden Flecken meiner Erinnerung\, ungenauen Aspekten\, stelle Frage
 n nach Identität\, Mitläufertum und Täterschaft\, Herkunft und epigenet
 ischen Spuren.\n\nChoreographie Ilona Pászthy -  Silvia Ehnis -  Tanz: Il
 ona Pászthy\, Silvia Ehnis\nBühnenbild miegL - Videoanimation Anna Mahen
 dra - Musik Zsolt Varga\n\n19:15 physisch-somatische Einführung - Ilona P
 ászthy\n\nPresseauszug „Eine ebenso komplexe wie dicht gestaltete Produ
 ktion ist Ilona Pászthy gelungen. Erzählung und Tanz verbinden sich in e
 inem emotionalen Bewegungsmoment. Jede der Frauen bringt ihre Vorstellunge
 n vom Tanz in diese Arbeit ein. Wobei der Reiz darin liegt\, dass sie mit 
 ihren Aktionen nicht illustrieren\, sondern die Geschichten nur tänzerisc
 h begleiten. Dazu hat der Künstler miegL ein halbrundes\, weißes Objekt 
 entwickelt\, das sich wie ein glühendes Raumelement ausnimmt\, in dem Tex
 te und Bilder gespeichert sind. Aber das ist nur eines der Details dieser 
 faszinierend facettenreichen Produktion.“ (Thomas Linden / Kölnische Ru
 ndschau 10.09.2024)\n\nBarrierehinweis: Die Veranstaltung ist als begehbar
 e Installation konzipiert. Für Personen\, die nicht längere Zeit stehen 
 können\, stehen Hocker zur Verfügung.\n\nCopyright Foto: Oliver Stroemer
 \n\nBoletos: https://www.reservix.de/tickets-lautlos16-aus-der-reihe-absen
 ce5-deconstruction-of-memory-tanzperformance-und-multimediale-installation
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