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SUMMARY:Opium
LOCATION:Stadthalle Singen
DESCRIPTION:Moderiertes Konzert\nEckart Runge\, Violoncello und Moderation
 \nJacques Ammon\, Klavier\n\nWerke von Maurice Ravel\, George Gershwin\, C
 laude Debussy\, Paul Hindemith\, Gustav Mahler\, Tom Tykwer u. a. (Änderu
 ngen vorbehalten)\n\nTanz am Abgrund\nBerlin und Paris in den Jahren zwisc
 hen Inflationsende und Weltwirtschaftskrise: ein kurzes Jahrzehnt\, in dem
  sich europäische Großstädte in eine fiebrige Moderne werfen\, während
  die Erschütterungen des Weltkriegs nachzittern und am Horizont schon das
  nächste Unheil heraufzieht. Eckart Runge und Jacques Ammon nehmen dieses
  Spannungsfeld zum Ausgangspunkt eines moderierten Abends\, der die Kunst-
  und Unterhaltungsmusik dieser Zeit nicht trennt\, sondern hörbar macht\,
  wie eng sie tatsächlich verbunden waren.\n\nZum Programm\nDen Rahmen bil
 det die im Herbst 2025 erschienene CD Opium\, deren Repertoire das Duo in 
 eigenen Arrangements für Violoncello und Klavier bearbeitet hat. Den Boge
 n spannen George Gershwins An American in Paris mit seinen einkomponierten
  Großstadtgeräuschen\, Kurt Weills Moritat von Mackie Messer aus der Dre
 igroschenoper (1928) und Jacob Gades Jalousie (1925)\, einer der populärs
 ten Salontangos seiner Zeit. Maurice Ravel ist mit dem Blues-Satz aus der 
 Sonate für Violine und Klavier (1923–1927) und der Pièce en forme de h
 abanera vertreten – zwei Stücke\, die Ravels Faszination für afroameri
 kanische und spanisch-iberische Idiome bezeugen. Dazu treten Sätze von Gu
 stav Mahler\, Erich Wolfgang Korngold und Ernest Bloch sowie eine Suite au
 s Babylon Berlin\, an deren Filmmusik (Staffeln 2–4) Runge und Ammon mit
 gewirkt haben und in der sie selbst kurz im Bild zu sehen sind.\n\nDie Int
 erpreten\nEckart Runge gehörte über drei Jahrzehnte als Cellist zum Arte
 mis Quartett\, das er 2019 verließ – durch alle \nBesetzungswechsel hin
 durch die Konstante des Ensembles. Parallel besteht seit dreißig Jahren d
 as Duo mit dem deutsch-chilenischen Pianisten Jacques Ammon\, in dem sich 
 die beiden Musiker konsequent zwischen Klassik\, Tango\, Jazz\, Pop und Fi
 lmmusik bewegen\, ohne die Grenzen dieser Idiome zu verleugnen. Eigene Arr
 angements und ein erzählerischer\, moderierter Konzertstil sind dabei zur
  Signatur geworden.\n\nBei Kauf einer ermäßigten Karte bitten wir Sie\, 
 den entsprechenden Berechtigungsnachweis am Einlass vorzuzeigen.\n\nBoleto
 s: https://www.reservix.de/tickets-opium-in-singen-stadthalle-am-20-3-2027
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