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SUMMARY:„Europa\, wach auf! / Die Träume\, die wir hatten“
LOCATION:Laeiszhalle
DESCRIPTION:Lesung und moderiertes Gespräch\n\nChristiane Hoffmann und Ni
 no Haratischwili: beide verbindet in ihrer Arbeit\, dass sie auf sehr beso
 ndere Weise die Zeitgeschichte Osteuropas und persönliches Erleben mitein
 ander verknüpfen und das Ringen um Freiheit und Demokratie greifbar mache
 n. 	\nAuf die Frage nach ihrer Lieblingsgesprächspartnerin hat Christiane
  Hoffmann spontan gesagt: Nino Haratischwili. Und Nino Haratischwili? Hat 
 ihrerseits sofort zugesagt. Dabei kennen sich beide persönlich bisher gar
  nicht. So hat das Festival zum wiederholten Mal die Freude\, die Begegnun
 g von Autorinnen stiften zu dürfen. 	\n\nBekannt geworden mit „Alles\, 
 was wir nicht erinnern. Zu Fuß auf dem Fluchtweg meines Vaters“ (ein Ü
 berraschungsbestseller mit über 140.000 Auflage)\, erzählt Christiane Ho
 ffmann diesmal sehr persönlich ihre eigene Geschichte: Es ist die Geschic
 hte einer jungen Frau\, die während des Mauerfalls in Leningrad studiert 
 und hofft\, dass der kulturelle Aufbruch Russlands Motor für die Demokrat
 isierung des Landes sein möge. Diese Hoffnung hatten viele\, auch die Ukr
 aine spielt eine Rolle\, eine Erzählung also über „Die Träume\, die w
 ir hatten“. 	\n\n„Die Träume\, die wir hatten“ könnte auch Nino Ha
 ratischwilis große Georgientrilogie über die Unabhängigkeitsbestrebunge
 n\, die Kriege und Bürgerkriege nach dem Ende der Sowjetunion heißen. Au
 ch mit ihrem neuen Buch „Die fremden Paradiese“ setzt sie die Beschäf
 tigung mit dem Freiheitstraum fort – zwei Bücher und zwei bemerkenswert
 e Autorinnen also\, die sehr konkret und persönlich vom tragischen Scheit
 ern der Freiheitskämpfe in postsowjetischer Zeit erzählen. 	\n\nDenn sp
 ätestens mit Russlands Überfall auf die Ukraine (2022) sind diese Träum
 e wie ein Kartenhaus in sich zusammengebrochen\, ein Krieg\, der ganz Euro
 pa in Gefahr bringt. „Europa wach auf!“ ruft Nino Haratischwili in ihr
 en Essays. „Haben wir etwas falsch gemacht? Was?“\, fragt Christiane H
 offmann. \nChristiane Hoffmann präsentiert ihr neues Buch „Die Träume\
 , die wir hatten“\, und Nino Haratischwili wird exklusiv und erstmals ei
 nen Blick in ihren erst im kommenden Jahr erscheinenden neuen\, großen Ro
 man erlauben\, und vielleicht noch mehr...\n\nBoletos: https://www.reservi
 x.de/tickets-europa-wach-auf-die-traeume-die-wir-hatten-in-hamburg-laeiszh
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