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SUMMARY:Messiah Teil 3/3
LOCATION:Martinskirche
DESCRIPTION:Georg Friedrich Händel (1685 - 1759)\nOratorium "Messiah" HWV
  56\nRalph Vaughan Williams (1872–1958)\nKantate "Dona Nobis Pacem"\n\nN
 atalie Beck\, Sopran\nLeonie Volle\, Alt\nPhilipp Claßen\, Tenor\nHans Po
 rten\, Bass\n\nSindelfinger Vokalkabinett\nConsortium Instrumentale Sindel
 fingen (Theresia Hanke\, Konzertmeisterin)\nBezirkskantor Daniel Tepper 
 – Leitung\n\n\nAls Fortsetzung des dreiteiligen Oratoriums "Messiah" von
  Georg Friedrich Händel erklingt zum Ende des Kirchenjahres der 3. und da
 mit letzte Teil des wahrscheinlich populärsten geistlichen Werks der baro
 cken Chor- und Orchesterliteratur. Während Teil 1 die Verkündigung und G
 eburt Jesu sowie Teil 2 Jesu Tod und Auferstehung thematisieren\, beschäf
 tigt sich der 3. Teil mit der Wiederkunft des Messias am Ende der Zeit und
  vereint dabei auf einmalige Weise alttestamentliche Prophezeiungen mit ne
 utestamentlichen Reflexionen zu einer plastischen und spannungsvollen Dars
 tellung der messianischen Heilsgeschichte.\n\nAm Wochenende des Volkstraue
 rtags wird traditionell den Opfern von Krieg und Terrorismus in Ermahnung 
 an ein Ende der Waffengewalt gedacht. Dieser Wunsch nach Versöhnung und d
 ie damit verbundene Hoffnung auf Weltfrieden kommt in der klanggewaltigen 
 Kantate "Dona Nobis Pacem – gib uns Frieden" des britischen Sinfonikers 
 Ralph Vaughan Williams unter Einsatz von bedrohlichem und donnerndem Schla
 gwerk deutlich zur Sprache. Bedrückende Lyrik von Walt Whitman und John B
 right verschmilzt dabei mit tröstlichen Bibelversen zu einem außergewöh
 nlich emotionalen Friedensgebet.\n\nEine theologische Antwort auf die Sehn
 sucht nach Erlösung bietet die eschatologische Textgrundlage des 3. Messi
 ah-Teils: die sorgfältige Zusammenstellung zahlreicher Bibelzitate lässt
  dabei eine protestantische Interpretation des Jüngsten Tages erkennen un
 d blickt hoffnungsvoll und dankbar auf ein kommendes Weltgericht. Die Erz
 ählungen vom Erschallen der letzten Posaune und die endzeitlichen Visione
 n des Sehers Johannes gibt Händel lautmalerisch in barocker Opernmanier e
 indrücklich wieder\, bis mit festlichen Pauken- und Trompetenklängen let
 ztendlich würdige Freude und ehrfurchtsvoller Dank den umfangreichen Mess
 iah-Zyklus beschließen.\n\nBoletos: https://www.reservix.de/tickets-messi
 ah-teil-33-in-sindelfingen-martinskirche-am-14-11-2026/e2593173
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