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LOCATION:Kunst im TRUDELHAUS
DESCRIPTION:<p>Die kommende Ausstellung im Trudelhaus Baden zeigt drei zeit
 genössische Positionen\, die alle mit</p>\n<p>flüchtigen oder ephemeren 
 Prozessen zu tun haben.</p>\n<p>Heiko Blankenstein kombiniert auf eigenwil
 lige Weise in seiner Serie «green things» grossformatige</p>\n<p>Kohlenz
 eichnungen mit ausufernden dreidimensionalen Schaumstoffgebilden\, die zuc
 kerbäckerartig seine</p>\n<p>Schwarzweissarbeiten umschlingen. Die Kohlez
 eichnungen wirken sehr räumlich\, sie erinnern bisweilen an</p>\n<p>biolo
 gische Prozesse oder organische Strukturen. Die Gebilde ausserhalb erinner
 n in</p>\n<p>ihrer Farbigkeit an Pistazieneis oder wirken wie beinahe wie 
 grüne Zahnpasta. Sie nehmen formal Stellen</p>\n<p>des Inneren auf\, füh
 ren manchmal den Raum weiter oder umgarnen wie barocke Stuckaturen die</p>
 \n<p>Zeichnung.</p>\n<p>TRUDELHAUS Baden Obere Halde 36 5400 Baden www.tru
 delhaus -baden.chIm Mittelgeschoss treffen Blankensteins Zeichnungen auf m
 alerische Arbeiten von Sabine Trüb und fragile</p>\n<p>Skulpturen von Cat
 rin Lüthi K.</p>\n<p>Bei Sabine Trüb verdichten sich unzählige Schichte
 n von feiner Zeichnung\, Tuschemalerei und</p>\n<p>Pinselbewegungen zu gro
 ssen Flächen. Sabine Trüb lässt sich bei ihrer Arbeit von zufälligen P
 rozessen</p>\n<p>leiten\, das Unperfekte bleibt bei ihr stehen und bildet 
 einen Teil des Ganzen. So kann sich das Papier durch</p>\n<p>die feuchte F
 arbe wölben oder die flüssige Farbe auf der Bildfläche ein Eigenleben z
 eigen. Architektonische</p>\n<p>Elemente in Kombination mit malerischen Be
 wegungen lassen den Prozess der Künstlerin auch im</p>\n<p>Nachherein mit
 erleben\, wie sie sich langsam vom leeren Papier zur starken Verdichtung h
 ingearbeitet hat.</p>\n<p>Sabine Trüb hat ein sicheres Gespür für die E
 ntwicklung von Bildern und hört dann auf\, wenn sich Prozess</p>\n<p>und 
 Komposition in spannungsvollem Gleichgewicht halten.</p>\n<p>Catrin Lüthi
  K bringt das Flüchtige in drei Skulpturen ein. Ein Betonsockel mit Hohlr
 äumen dient einem</p>\n<p>schräggekippten grünlich bemalten Leistengest
 ell als Anker. Die schwere Lattenkonstruktion scheint im</p>\n<p>nächsten
  Moment kippen zu können. Teilweise nur mit Gipsplatten und Spachtel befe
 stigt\, wirkt das Gestell</p>\n<p>fragil und in der Schwebe. Catrin Lüthi
  K spielt in ihren Arbeiten bewusst mit Zerbrechlichkeit und</p>\n<p>Verg
 änglichkeit. In ihrer Grundhaltung ist sie nahe an Heraklit\, dem grossen
  Philosophen der griechischen</p>\n<p>Antike. Auch er hatte schon die Thes
 e\, dass nichts in der Welt und im Kosmos stabil sei.</p>\n<p>Im untersten
  Raum haben Sabine Trüb und Catrin Lüthi K eine riesige\, begehbare Inst
 allation geschaffen.</p>\n<p>Für einmal löst sich die dominante Treppenl
 andschaft des Trudelhauses auf und scheint flüssig geworden zu</p>\n<p>se
 in. «Panta Rhei»\, «alles fliesst»\, – Heraklits Weltbild scheint si
 ch hier zu bewahrheiten.</p>\n\nBoletos: https://eventfrog.ch/de/p/kunst-a
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