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SUMMARY:Herr Teufel Faust
LOCATION:Theater am Ring
DESCRIPTION:Schauspiel nach Johann Wolfgang von Goethe FAUST I\nBearbeitung
 : Torsten Fischer\n\nSchneller\, weiter\, größer\, mehr: Heinrich Fausts
  unstillbares Verlangen kennt keine Grenzen. Was als riskante Wette mit Me
 phisto beginnt\, entwickelt sich zu einem rasanten Hexenritt durch Raum un
 d Zeit. Von der intimen Tragik der Gretchen-Episode in der »kleinen Welt
 « bis zur Erschaffung eines Menschen im Reagenzglas (Homunculus) und der 
 Kolonisierung der Natur in der »großen Welt« spannt Goethes Universum d
 en Bogen bis in unsere Gegenwart.\n\nTorsten Fischers Interpretation begre
 ift dieses rastlose Streben als die Hybris des modernen Menschen und den e
 igentlichen Ursprung unserer modernen Zivilisation. Faust erscheint als Ge
 triebener\, dessen Geist sich selbst überfliegt\, während er in einem ra
 dikalen Akt der Selbstbehauptung versucht\, Land zu gewinnen und das Meer 
 zu bezwingen. Hier geht es ums Ganze: Macht und Besitz\, Technologie und V
 ision sowie die rücksichtslose Unterwerfung von Mensch und Natur. Damit f
 ührt der Weg direkt in das Anthropozän – jenes neue geologische Zeital
 ter\, in dem die Menschheit zum dominanten Faktor des Erdsystems geworden 
 ist und damit die volle Verantwortung für die Zukunft des Planeten trägt
 . \n\nFausts Schicksal ist untrennbar mit der Frage verknüpft\, ob wir de
 r Verantwortung für die Zukunft gewachsen sind. Das Stück entfaltet sich
  als ein unerschöpfliches Welttheater\, das zwischen antiker Schönheit u
 nd moderner Zerstörungswut schwankt. Das Ende der Reise ist jedoch kein e
 ndgültiger Untergang\, sondern die Erkenntnis eines ewigen Kreislaufs. Im
  Sinne von »Stirb und Werde« löst sich Fausts Ruhelosigkeit in der Unen
 dlichkeit der Schöpfung auf\, und wie im »Prolog im Himmel« beginnt das
  Spiel des Lebens von Neuem.\n\n»Fesselnder\, spielerisch herausragender 
 Parforceritt. [Dominique Horwitz] scheint keine Ermüdung zu kennen\, entw
 ickelt eine durchgehende hundertprozentige Bühnenpräsenz. (…) Und man 
 traut sich nicht\, auch nur kurz gedanklich abzuschweifen\, weil man nicht
 s verpassen möchte.« Saale Zeitung (Bad Kissingen)\n\nMit Dominique Horw
 itz\n\nRegie: Torsten Fischer\nAusstattung: Herbert Schäfer und Vasilis T
 riantafillopoulos\n\nBoletos: https://www.reservix.de/tickets-herr-teufel-
 faust-in-villingen-schwenningen-theater-am-ring-am-25-2-2027/e2570748
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