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SUMMARY:Antonín Dvořák\, 9. Sinfonie - "Aus der Neuen Welt" sowie P. Tsc
 haikowski\, "Romeo und Julia" - Ouvertüre
LOCATION:Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle
DESCRIPTION:Die 9. Sinfonie Antonín Dvořáks trägt den Namen Aus der Neu
 en Welt \, da sie von Dvořáks dreijährigem Amerika-Aufenthalt inspirier
 t wurde. Sie wurde zu Lebzeiten des Künstlers als seine 5. Sinfonie bekan
 nt und zählt heutzutage zu seinen beliebtesten und meistgespielten Orches
 terwerken.\nAls Antonín Dvořák 1892 amerikanischen Boden betrat\, um de
 r Berufung zum Direktor des National Conservatory of Music of America Folg
 e zu leisten\, war er bereits ein weltbekannter Komponist. Es war daher ni
 cht verwunderlich\, dass Jeannette Thurber\, die US-amerikanische Mäzenin
  und Mitbegründerin des New Yorker Instituts\, ihm diesen lukrativen und 
 prestigeträchtigen Posten anbot.\nMit der 9. Sinfonie\, die während sein
 es dreijährigen Amerika-Aufenthaltes entstand\, schuf Dvořák sein wohl 
 populärstes sinfonisches Werk. Obwohl er als Dirigent und Lehrer die Aufg
 abe übernommen hatte\, eine junge Musikergeneration heranzubilden\, die e
 inen national-amerikanischen Musikstil entwickeln sollte\, ist seine 9. Si
 nfonie keinesfalls amerikanische Musik. In einem Zeitungsinterview erklär
 te er seine Vorgehensweise:\n„Ich studierte sorgfältig eine gewisse Zah
 l Indianischer Melodien\, die mir ein Freund gab\, und wurde gänzlich dur
 chtränkt von ihren Eigenschaften – vielmehr ihrem Geiste. Diesen Geist 
 habe ich in meiner neuen Sinfonie zu reproduzieren versucht\, ohne die Mel
 odien tatsächlich zu verwenden. Ich habe schlichtweg originäre Themen ge
 schrieben\, welche die Eigenheiten der Indianischen Musik verkörpern\, un
 d mit den Mitteln moderner Rhythmen\, Harmonie\, Kontrapunkt und orchestra
 ler Farbe entwickelt. […]\nNun\, ich stellte fest\, dass die Musik der S
 chwarzen und die der Indianer praktisch identisch war.“ – ANTONÍN DVO
 ŘÁK[1]\nDas Werk offenbart\, dass Dvořáks Kenntnis authentischer Musik
  der Indigenen Völker und Schwarzen nicht sehr tiefgehend gewesen sein ka
 nn. Gewisse Einflüsse sind aber dennoch erkennbar: Rhythmisch fallen insb
 esondere die für Spirituals typischen Synkopen im Haupt- und zweiten Seit
 enthema des Kopfsatzes auf. Der zweite\, ursprünglich als Legende konzipi
 erte Satz verarbeitet in beinahe programmatischer Manier Henry Longfellows
  Dichtung über Hiawatha. Die elegische Englischhorn-Melodie basiert auf d
 er Skala der Pentatonik\, was für die Musik der Indianer durchaus charakt
 eristisch war. Daneben zeigt sich allerdings unverkennbar der böhmische M
 usiker mit seiner in der heimatlichen Volksmusik verwurzelten Tonsprache\,
  so z. B. beim gemütvollen Ländler des Scherzo-Trios.\nDie Themen der Ec
 ksätze sind kurz und prägnant und der oben erwähnten Grundkonzeption zy
 klisch untergeordnet: Das Hauptthema des 1. Satzes erscheint in allen folg
 enden Sätzen und im Finale werden ebenso die Hauptthemen des 2. und 3. Sa
 tzes andeutungsweise aufgenommen.\n\nMusikalische Leitung		MARTIN PESCHIK
 \nNORDBÖHMISCHES SYMPHONIE ORCHESTER\n\n1. Teil\nBedrich Smetana		MEIN VA
 TERLAND		Spieldauer\nVysehrad 							16 Min.\nVltava (Die Moldau)						12 
 Min.\n\nP.I. Tschaikowsky		ROMEO UND JULIA\nFantasie Ouvertüre						22 Mi
 n.\n\nBoletos: https://www.reservix.de/tickets-antonn-dvok-9-sinfonie-aus-
 der-neuen-welt-sowie-p-tschaikowski-romeo-und-julia-ouvertuere-in-stuttgar
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