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SUMMARY:[Ur]Faust - von und nach J.W. von Goethe
LOCATION:Haus der Jugend
DESCRIPTION:Irgendwann pocht er wohl bei jedem Schauspiel-Ensemble lautstar
 k ans Tor: Goethes "Faust". Seit 2023 ist diese mitreißende Neudeutung de
 s Goethe-Klassikers mit großem Erfolg Teil des Schauspiel-Repertoires am 
 freien Theater Junge Bühne Mainz: Heinrich Faust - der Doktor\, der mitte
 ls zügellosem Forschungsdrang erkennen möchte „was die Welt im Innerst
 en zusammenhält“ - erträgt die inhaltliche Lückenhaftigkeit der einze
 lnen wissenschaftlichen Disziplinen nicht länger\, wird folglich empfäng
 lich für die Mächte der Magie und willigt schließlich in einen Pakt mit
  dem Teufel ein\, der ihm verspricht die Genüsse des Lebens zu offenbaren
 . Doch als Faust die junge Margarete - genannt Gretchen - kennenlernt\, er
 weist sich die Macht der Liebe für beide im Pakt Verbündete als unkalkul
 ierbares Risiko…\n\n\nWieso trägt diese Inszenierung den Titel "[Ur]Fau
 st"?\nNahezu sein gesamtes schriftstellerisches Leben lang befasste sich G
 oethe mit der Bearbeitung des legendären Fauststoffes als Bühnenstück. 
 Der Kern der Geschichte scheint auf wahren Begebenheiten zu basieren und s
 tellt eine der wichtigsten Inspirationsquellen der europäischen Literatur
  seit dem 16. Jahrhundert dar. Zwischen 1772 und 1775 verfasste Goethe in 
 Frankfurt am Main seine erste\, noch recht kurze und als typische Liebestr
 agödie konzipierte Bühnenfassung des "Faust" - heute allgemein bekannt a
 ls "Urfaust". Es folgten schließlich die überarbeitete\, umfassend inhal
 tlich erweiterte Bühnenfassung "Faust - Der Tragödie erster Teil" und di
 e philosophisch ausladende Fortsetzung "Faust - Der Tragödie zweiter Teil
 "\, die auf Wunsch des Autors erst nach dessen Tod als eine Art Vermächtn
 is des Dichters an die Nachwelt veröffentlicht wurde. Die Junge Bühne Ma
 inz widmet sich in dieser Produktion Goethes "Faust I" und kombiniert dess
 en inhaltliche Vielschichtigkeit sowie die vielfach zitierte Verssprache m
 it der Dynamik und Prägnanz des "Urfaust". In der Goetheschen Urversion n
 och nicht enthaltene Szenen und Sequenzen wie etwa die "Zueignung"\, der "
 Prolog im Himmel" oder auch Fausts Verjüngung in der "Hexenküche" sind T
 eil dieser Inszenierung. So entwickelt und präsentiert die Junge Bühne M
 ainz basierend auf "Urfaust" und "Faust I" eine neuartige\, zeitgemäße I
 nterpretation von Goethes Faust-Epos - als großes Ensemblestück.\n\nBole
 tos: https://www.reservix.de/tickets-urfaust-von-und-nach-jw-von-goethe-in
 -mainz-m8-mainz-grosser-saal-am-25-11-2026/e2508279
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