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SUMMARY:Blind - Schauspiel von Lot Vekemans
LOCATION:Kultur- und Medienzentrum\, Dr.-Hans-Köster-Saal
DESCRIPTION:Schauspiel von Lot Vekemans \n\nDeutsch von Eva M. Pieper und 
 Alexandra Schmiedebach \nMit Peter Kremer und Lisa Wildmann\nRegie: Karin 
 Eppler\nFoto(c)Martin Sigmund\nEURO-STUDIO Landgraf / Schauspielbühnen in
  Stuttgart\, Altes Schauspielhaus\n\nRichard\, der einst Staudämme und Aq
 uädukte baute\, lebt nach dem Tod seiner Frau zurückgezogen in einer Woh
 nanlage. Weil er ihre politischen Ansichten ablehnt\, hat er den Kontakt z
 u seiner Tochter Helen\, einer Anwältin\, die mit einem schwarzen Schrift
 steller verheiratet ist\, abgebrochen. Umso schwerer fällt es ihm\, sie u
 m Hilfe zu bitten\, weil er fast nichts mehr sieht und nicht mehr alleine 
 leben kann. Zwei unvereinbare Lebensentwürfe prallen aufeinander. Keiner 
 von beiden konnte oder wollte bisher eine Brücke zum anderen bauen.\nBeid
 e sind blind\, blind für die Perspektive des anderen\, blind für die Ver
 letzungen\, die sie einander zugefügt haben\, bis eine vorsichtige Annäh
 erung beginnt\, durch die sie allmählich die Beweggründe\, Ängste und W
 ünsche des anderen erkennen.\n\nDas »well-made Konversationsstück wird 
 bald an zahlreichen Bühnen zu sehen sein«\, prophezeit Detlev Baur am 29
 .11.2024 in Die Deutsche Bühne über den vielschichtigen\, emotional ber
 ührenden Vater-Tochter-Konflikt. „BLIND“\, das in über 35 Ländern a
 ufgeführte und in 22 Sprachen übersetzte neue Stück der niederländisch
 en Dramatikerin Lot Vekemans\, trifft durch seine universelle und aktuelle
  Thematik den Nerv der Zeit. Die Autorin stellt die Frage\, ob es möglich
  ist\, jemanden zu lieben\, dessen Überzeugungen man ablehnt.\n\nPressest
 immen \nChancengleichheit\, Verteilungsgerechtigkeit\, Klimawandel\, ökol
 ogischer Raubbau\, Rassismus – und allem voran der Generationenkonflikt:
  Die Gegenwartsthemen-Checkliste in Lot Vekemans Vater-Tochter-Stück kenn
 t kaum eine Lücke. (…) In ihrer Inszenierung für das Alte Schauspielha
 us fokussiert Karin Eppler auf psychologisch motivierte Figurenzeichnung u
 nd kann sich dabei auf das differenzierte\, feinnervige Spiel ihres Darste
 llertandems verlassen.\nSTUTTGART Harry Schmidt\, Ludwigsburger Kreiszeitu
 ng\, 22.9.2025\n\nBoletos: https://www.reservix.de/tickets-blind-schauspie
 l-von-lot-vekemans-in-pulheim-kultur-und-medienzentrum-dr-hans-koester-saa
 l-am-2-11-2026/e2560664
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