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SUMMARY:Julia Hagen spielt Britten
LOCATION:Stadthaus Winterthur
DESCRIPTION:«Das Beste\, was je für das Cello komponiert wurde»\, schri
 eb der Cellist Mstislaw Rostropowitsch begeistert\, als ihm Benjamin Britt
 en 1963 erste Auszüge aus seinem neusten Werk zusandte – einer Komposit
 ion für Violoncello und Orchester\, die Rostropowitsch zuvor beim Komponi
 sten bestellt hatte. So grossangelegt und verzahnt ist diese dramatische\,
  viersätzige Komposition\, dass Britten sie kurzerhand nicht als Konzert\
 , sondern als «Sinfonie» bezeichnete. Über ebendiese Form – die Sinfo
 nie – zerbrach sich Johannes Brahms wiederum jahrelang den Kopf. Erst mi
 t der 2. Sinfonie in D-Dur löste sich die Blockade: Im Urlaub am idyllisc
 hen Wörthersee flogen ihm 1877 die Ideen dafür förmlich zu. Tiefe Abgr
 ünde\, wie sie bei Britten aufklaffen\, finden sich zwar auch bei Brahms 
 – vielleicht dann aber doch eher als Ausdruck jenes «lieblichen Ungeheu
 ers»\, vor dem der Komponist seinen Verleger in Bezug auf die Sinfonie mi
 t Augenzwinkern warnte. Verzerrte Heiterkeit findet sich letztlich auch in
  Franz Schrekers «Intermezzo»: Die Streicher schweben hier zwischen satt
 em Klang und fragiler Einsamkeit. Damit gewann Schreker 1901 als frischer 
 Absolvent des Konservatoriums einen Kompositionswettbewerb mitsamt saftige
 r Prämie und Vertrag beim Wiener Verlag Bosworth &amp\; Co. Programm: Fra
 nz Schreker - Intermezzo für Streichorchester\, op. 8 Benjamin Britten - 
 Sinfonie für Violoncello und Orchester\, op. 68 - Pause - Johannes Brahms
  - Sinfonie Nr. 2 D-Dur\, op. 73 Ensemble: Musikkollegium Winterthur Leitu
 ng: Andreas Ottensamer Solist: Julia Hagen - Violoncello\n\nBoletos: https
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