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LOCATION:Robotron-Kantine
DESCRIPTION:»Slop« ist das US-amerikanische Wort des Jahres 2025. Es bed
 eutet ursprünglich Schlamm\, Nassmüll oder Fraß\, wird heute aber im Zu
 sammenhang mit massenhaft KI-generiertem Internet-Schrott verwendet. Ausge
 hend von den Bildkulturen im neuen digitalen Zeitalter erforscht die Perfo
 rmance SLOP deren Beziehung zur radikalen\, animalischen Kunst der Auto-Pe
 rforations-Artisten. Vorbei an Verboten besetzten sie in den 1980er Jahren
  im beschaulichen Dresden die Nische der Aktionskunst. Fernab vom sozialis
 tischen Realismus und der Staatskultur der DDR schufen sie durch das Auslo
 ten der eigenen Körpergrenzen subversive Bilder des Widerstands. In viral
 en Formen scheint die Kunst der Auto-Perforations-Artisten weiterzuleben\,
  wenn Influencer*innen nach TikTok-Logiken Schmerz\, Risiko oder Demütigu
 ng performen. Aber was heißt es\, sich zu »durchbohren«\, in einer Zeit
 \, in der Sichtbarkeit und Selbstoptimierung zur Währung geworden sind?\n
 \nDie 2021 verstorbene Dresdner Galeristin und Kunstvermittlerin Claudia R
 eichardt\, genannt Wanda\, war eine Wegbegleiterin der Auto-Perforations-A
 rtisten. Die Ausstellung »Wanda\, Villa und der Wandel«\, die im Herbst 
 2026 im Stadtarchiv Dresden eröffnet wird\, ist als Retrospektive ihrem S
 chaffen und Wirken gewidmet. Sie gab den Anstoß\, sich mit Dresdens Verga
 ngenheit\, der DDR und den Themen Aktionskunst\, Kunstfreiheit\, Körpergr
 enzen und Risiko auseinanderzusetzen und die Rechercheergebnisse auf die B
 ühne zu bringen. Die Dresdner Künstler*innen Caroline Beach\, Eva Jaekel
 \, Josef Panda und Casey Ouzounis\, die aus unterschiedlichen Disziplinen 
 der Darstellenden Kunst kommen\, setzen das Vorhaben um. Inspiriert von Ar
 chivmaterialien und Gesprächen mit der Künstlergruppe von damals und Flu
 ten an Internet-Content fragen sie: Was kann uns heute überhaupt noch her
 ausfordern?\n\nEva Jaekel\, Josef Panda\, Caroline Beach\, Casey Ouzounis 
 | Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten d
 er Bundesregierung für Kultur und Medien.\n\nDie Produktion entstand in K
 ooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden\, dem Kunsthau
 s Dresden / Robotron-Kantine und dem Societaetstheater.\nPremiere: 03.10.2
 026\, Robotron-Kantine\n\nDauer: ca. 2 Stunden\n\nBoletos: https://www.res
 ervix.de/tickets-slop-in-dresden-robotron-kantine-am-4-10-2026/e2587893
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