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SUMMARY:Das blaue Haus - von Laura N. Junghanns (Gewinner*innenstück Lenz-
 Preis 2024)
LOCATION:Theaterhaus\, Probebühne
DESCRIPTION:Die Uraufführung von Merle Zurawski und Team erzählt von eine
 m Haus\, in dem eine Familie lebt\, liebt und streitet – und von dem  ga
 nzen Universum\, das zwischen seinen Wänden entsteht.  Zwischen Erinnerun
 gsfragmenten und Vorabendserie werden  Fragen rund um das Leben\, Zusammen
 leben und Aneinandervorbeileben verhandelt\, über denen stets die Endlich
 keit wabert.\n\nWie kann sich aus den Bruchstücken Mutter\, Vater\, Tocht
 er\,  Sohn\, der längere Zeit abwesend war\, und der Großmutter\, die de
 n ganzen Tag vor dem Fernseher sitzt\, eine Gemeinschaft entwickeln? \n\nW
 ie funktionieren kollektive und individuelle Erinnerung? Und was bleibt ü
 brig\, wenn Erinnerungen\, Zeit und Raum zu verschwimmen beginnen?\n\nJung
 hanns‘ Text entfaltet sich in Fragmenten: Splitter familiären Zusammenl
 ebens lösen sich zunehmend von Logik und Chronologie. Gespräche brechen 
 ab\, Gedanken überlagern sich\, Zeiten verschieben sich. Nach und nach en
 tsteht der Eindruck\, dass nicht  nur die Figuren\, sondern auch das Haus 
 selbst zum Träger von  Erinnerungen wird – zu einem gemeinsamen Gedäch
 tnisraum der  Familie. Zugleich breitet sich ein rätselhafter Pelz aus\, 
 der das Haus und seine Bewohner*innen Stück für Stück überwuchert.\n\n
 »Das blaue Haus« zeigt keine kaputte Familie im klassischen Sinn. Vielme
 hr entsteht das Bild eines Systems\, in dem Sprache zerfällt\, Zeit insta
 bil und Verdrängtes allmählich sichtbar wird. Das Haus ist dabei nicht b
 loß Kulisse\, sondern Erinnerungsraum – ein Ort\, an dem sich Vergangen
 heit\, Gegenwart und Zukunft begegnen.\n\nRegie: Merle Zurawski \nBühne &
  Kostüm: Nele Schiller & Kathrin Frech \nMusik: Hans Könnecke \nChoreogr
 afie: Rebecca De Toro\nDramaturgie: Lukas Pergande\n\nBoletos: https://www
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