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DESCRIPTION:Seit neun Jahren dokumentiert der Fotojournalist Klaus Petrus F
 luchtwege quer durch den Balkan in die EU-Staaten. Auf diesen Reisen lebte
  er zusammen mit Migranten in Baracken\, war mit Schleppern unterwegs\, ü
 berquerte mit Flüchtlingen illegal Grenzen\, dokumentierte die Gewalt der
  Grenzpolizisten – und erlebte dabei trotz allem viel Menschlichkeit.\nM
 igration ist nicht nur das große Thema unserer Zeit\, sondern auch eines
 \, das die Gesellschaft in ein Dafür oder Dagegen zu spalten droht – f
 ür Zwischentöne hat es kaum Platz. Klaus Petrus begibt sich auf Augenhö
 he mit Geflüchteten und zeigt mit seinen Schwarzweißfotografien und Erz
 ählungen den Alltag von Menschen auf der Flucht und damit das Normale ein
 er Situation\, die alles andere als normal ist.\nDa ist etwa die Geschicht
 e des Afghanen Khalil\, der nach 1000 Tagen auf der Flucht darüber nachde
 nkt\, in seine Heimat zurückzukehren\, von einem Iraker\, der als Schlepp
 er seine Schulden abbezahlt\, oder von der 70-jährigen Samira aus Pakista
 n\, die seit Jahren mit ihrem Enkel in Bosnien feststeckt. Doch nicht blo
 ß Tragisches und Aussichtsloses begegnet ihm\, sondern auch viel Skurrile
 s\, Augenblicke des Glücks sowie Liebe und Hoffnung. Klaus Petrus’ Bild
 er und Geschichten werfen einen ungewöhnlichen Blick auf die Migration - 
 und rütteln damit gehörig an unserem festgefahrenen Bild\, das wir von F
 lüchtlingen haben.\nKlaus Petrus\nKlaus Petrus war bis 2012 Philosophiepr
 ofessor an der Universität Bern. Dann machte er sich auf in die Krisenreg
 ionen dieser Welt: Palästina\, Irak\, Syrien\, Somalia\, Südsudan\, Ukra
 ine. Und immer wieder auf die Balkanroute\, wo er seit 2016 Fluchtgeschich
 ten dokumentiert. Seither arbeitet er als Fotojournalist und Reporter. Er 
 berichtet über Armut\, Ausgrenzung\, Migration und Kriege aus der Schweiz
 \, dem Balkan\, Nahen Osten sowie der Subsahara. 2022 wurde Klaus Petrus f
 ür sein Langzeitprojekt über Migration mit dem Swiss Press Photo Award u
 nd dem Deutschen Fotobuchpreis ausgezeichnet.\n\nBoletos: https://www.rese
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