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SUMMARY:"Schleifen"
LOCATION:Literaturhaus Hamburg
DESCRIPTION:Lesung und moderiertes Gespräch\nin Kooperation mit dem Liter
 aturhaus Hamburg\n\n„Elias wer?“ Bis vor Kurzem hätten sich auch Kenn
 er nur die Augen gerieben. Plötzlich aber ist er da! Elias Hirschl! „Ja
 \, natürlich! Der Hirschl!“ sagen mittlerweile alle Kenner oder solche\
 , die sich dafür halten. Oder bieten sogar ungefragt die Duzfreundschaft 
 an: „Klar\, der Elias ist eine ganz ganz große Begabung.“ Und kein We
 g geht mehr am Shootingstar der deutschsprachigen Literaturszene vorbei. D
 ie Feuilletons überschlagen sich seit einiger Zeit\, wenn es um den zweiu
 nddreißigjährigen in Wien geborenen Musiker\, Slam-Poet\, Literatur- The
 ater- und Radioautor geht. Und auch seine Zuhörer lieben ihn (Publikumspr
 eis beim Bachmannpreis 2022). \n\nWer bei der Literatur noch Fantasie und 
 Eigenwilligkeit und ein profundes Interesse für Sprache sucht\, der ist h
 ier richtig! Ganz wie in der facettenreichen Wiener Schule geht es auch hi
 er nie nur um den Plot\, sondern um die Sprache selbst – jenseits von gr
 assierender Banal-Trivial-Prosa. Aber auch der Plot von „Schleifen“ is
 t sehr eigen und hat es in sich: \n\nFranziska leidet als Kind an einer Kr
 ankheit\, die kaum zu erklären ist: Jedes Symptom\, von dem sie hört ode
 r liest\, bekommt sie sofort selbst. Ein Wort genügt\, und der Körper re
 agiert. Mit Hilfe eines jungen Mathematikers entdeckt sie\, dass Wörter a
 us toten Sprachen ihr helfen\, sich gegen ihr Leiden zu schützen. Aus die
 ser Erfahrung wächst ein gemeinsames Projekt: die Suche nach einer Sprach
 e\, die eindeutig ist\, nicht verletzt\, nicht außer Kontrolle gerät. 
 „Schleifen“ fragt – hochaktuell – wie sehr Sprache bestimmt\, was 
 wir für richtig halten. \n\nAuf äußerst raffinierte Weise verbindet „
 Schleifen“ historisches Material mit Erfindungen. Immer wieder stellt si
 ch bei Elias Hirschl das schier Unglaubliche als wahr heraus\, und der Res
 t ist extrem gut erfunden. Der Wiener Kreis\, die Mathematik\, die Sprachp
 hilosophie und die politischen Brüche des 20. Jahrhunderts bilden den Hin
 tergrund. Der Roman ist gelehrt\, komisch und in seinen besten Momenten se
 hr frei im Denken.\nDie Kritik hat auf diesen Roman ungewöhnlich deutlich
  reagiert. Clemens J. Setz nennt „Schleifen“ einen „großen Ideenrom
 an von einem der beglückendsten Autoren der Gegenwart“. Die FAZ lobte d
 en „unbändig gedankenreichen Witz“ und ein „Feuerwerk unverbrauchte
 r Ideen“. Die Süddeutsche Zeitung zählte auf vierhundert Seiten mindes
 tens zweitausend originelle Einfälle. Und die NZZ sprach von einem „Wun
 derwerk der Verwirrung“.\n\nBoletos: https://www.reservix.de/tickets-sch
 leifen-in-hamburg-literaturhaus-am-30-9-2026/e2570560
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