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SUMMARY:Adelheid Duvanel
LOCATION:open art museum
DESCRIPTION:<p>Anknüpfend an «<strong>Ein Traum von einem Ballkleid</stro
 ng>» gibt die Ausstellung Einblick in das bildkünstlerische Schaffen der
  Basler Schriftstellerin und Künstlerin <strong><a href="https://openartm
 useum.ch/ausstellung/adelheid-duvanel/" target="_blank" rel="nofollow">Ade
 lheid Duvanel</a></strong> (1936–1996). Während ihre feinen\, lakonisch
 en Textminiaturen längst zu den eigenständigsten Stimmen der Schweizer L
 iteratur zählen\, ist ihr bildkünstlerisches Werk bis heute nur wenig ge
 würdigt. Auch sie war einst Patientin in den UPK Basel und suchte die Kli
 nik immer wieder als Schutzraum auf\, wo sie ungestört ihrem künstlerisc
 hen Drang nachgehen konnte.</p>\n<p>Bereits 2009 präsentierte das open ar
 t museum eine erste Retrospektive mit Leihgaben aus dem Schweizerischen Li
 teraturarchiv\, den UPK Basel und der Sammlung Dammann. Mit dieser Ausstel
 lung gelangte eine bedeutende Werkgruppe aus der Sammlung ihres Bruders Fe
 lix Feigenwinter ans Museum. 2021 kamen weitere 40 Zeichnungen hinzu. Para
 llel dazu erschienen zahlreiche Publikationen\, die Duvanels literarisches
  und bildkünstlerisches Schaffen aus neuen Perspektiven beleuchten.</p>\n
 <p>Die aktuelle Ausstellung vereint nun Werkgruppen aus dem Sammlungsbesta
 nd des Museums mit Gemälden aus dem Bilderlager der UPK Basel. Sie macht 
 Adelheid Duvanels eindrucksvolle Bildwelt erneut sichtbar – eine Kunst\,
  die ungeschönt und zugleich einfühlsam von Anderssein\, Einsamkeit und 
 der Sehnsucht nach Geborgenheit erzählt.</p>\n<p>Obwohl Adelheid Duvanel 
 als Schriftstellerin in der professionellen Kulturszene mitwirkte\, orient
 ierte sie sich weder an künstlerischen Strömungen noch an Moden oder an 
 der Basler Kunstszene. Eine Gratwanderin im Leben\, blieb sie auch in der 
 Kunst eine Aussenseiterin\, die sich mit künstlerischen Mitteln an sich s
 elbst abarbeitete. So geriet die preisgekrönte Schriftstellerin zur Outsi
 der-Künstlerin. Ihre Zeichnungen sind jedoch nicht als biografische Illus
 trationen zu verstehen\, sondern auch als eigenständige künstlerische Au
 sdrucksformen.</p>\n<p>Schon in ihren frühen Zeichnungen der 1950er-Jahre
  widmete sich Duvanel Menschen am Rand der Gesellschaft\, fragilen Frauenf
 iguren und geflüchteten Kindern. Angst\, Einsamkeit\, Depression\, Krankh
 eit und Tod durchziehen ihr Werk und verleihen ihm eine unverwechselbare I
 ntensität.&nbsp\;</p>\n\nBoletos: https://eventfrog.ch/de/p/kunst-ausstel
 lungen/ausstellung/adelheid-duvanel-7391384675091011175.html
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