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SUMMARY:Corinna Harfouch & Hideyo Harada
LOCATION:Berliner Dom
DESCRIPTION:Die Konzertreihe MEISTERWERKE präsentiert im Berliner Dom das 
 Kulturleben in seiner ganzen Vielfalt – von großer Klassik über litera
 risch-musikalische Abende bis hin zu Clubkultur. Inmitten sakraler Archite
 ktur und einzigartiger Akustik entstehen unvergessliche Abende – eindruc
 ksvoll\, bewegend\, inspirierend.\n\nCorinna Harfouch & Hideyo Harada \n
 „Unsere ganze Liebe\, unser ganzes Unglück - Ein Programm zu Marie d´A
 goult und Franz Liszt“\nSamstag\, 17. April 2027\nEinlass: 19:30 Uhr\, B
 eginn: 20:00 Uhr\n\n\nZu Beginn des Jahres 1833\, als der einundzwanzigjä
 hrige Franz Liszt bei einer Soiree spielte\, befand sich unter den Gästen
  eine der elegantesten Erscheinungen der Pariser Gesellschaft: Marie d’A
 goult. Die Tochter des Grafen Maurice de Flavigny und Enkelin des Bankiers
  Moritz Bethmann wurde 1805 in Frankfurt am Main geboren. Sie ging 1827 in
  Paris eine Standesehe mit dem fünfzehn Jahre älteren Grafen Charles d
 ’Agoult ein\, mit dem sie zwei Kinder hatte. Die Ehe war nicht glücklic
 h\, aber man hatte sich arrangiert\, und die Gräfin hatte völlige Freihe
 it\, ihren intellektuellen Interessen nachzugehen. Sie eröffnete ihren ei
 genen Salon\, in dem literarische Lesungen stattfanden. Marie d’Agoults 
 betörende Schönheit\, ihr Geschmack\, ihre Klugheit fanden viele Bewunde
 rer. Für Liszt sollte die Beziehung zu der sechs Jahre älteren Gräfin z
 ur ersten erfüllten Liebe seines Lebens werden. In den Pariser Salons gal
 t Maries Liebesbeziehung zu Liszt als Skandal. Vor dem gesellschaftlichen 
 Druck flohen die beiden in die Schweiz. Diese Jahre wurden aber auch durch
  häufige Phasen der Trennung überschattet. Liszt brach immer öfter zu a
 usgedehnten Konzertreisen auf\, und so entstand ein umfangreicher Briefwec
 hsel zwischen beiden Liebenden\, der sowohl ihre innige Beziehung als auch
  ihr zerrinnendes Glück dokumentiert.\n\nUnter dem Motto Unsere ganze Lie
 be\, unser ganzes Unglück gestalten Corinna Harfouch und Hideyo Harada ei
 n musikalisch-literarisches Programm\, welches sich dem Paar Liszt – d
 ’Agoult widmet. Lesungen aus Maries Memoiren\, dem Briefwechsel zwischen
  ihr und Liszt sowie Dokumenten von Zeitgenossen werden dabei mit Auszüge
 n aus den Années de Pélerinage und anderen Klavierwerken des Komponisten
  verflochten. So verbinden sich Wort und Ton zu tiefgründigen Einblicken 
 in eine der großen Liebesgeschichten des 19. Jahrhunderts.\n\n\nCorinna H
 arfouch zählt zu den bekanntesten deutschen Charakterdarstellerinnen in F
 ilm\, Fernsehen und Theater. Nachhaltig und überzeugend verkörpert sie d
 ie Extreme der menschlichen Existenz. Ihre Darstellung gerät immer wieder
  auch zur Gratwanderung zwischen den Abgründen des Lebens. Die in Suhl ge
 borene Schauspielerin absolvierte ihr Studium an der Hochschule für Schau
 spielkunst Ernst Busch in Berlin und war seit ihrer Ausbildung auf allen w
 ichtigen Theaterbühnen Deutschlands und in zahlreichen Gastpielen in Öst
 erreich und der Schweiz zu sehen. Seit ihrem Debüt vor der Filmkamera in 
 1995 hat sie in mehr als 100 Film- und Kinoproduktionen mitgewirkt. Aktuel
 le Filme sind Das Mädchen mit den goldenen Händen (2022) von Katharina M
 arie Schubert und Alles in bester Ordnung (2022) von Natja Brunckhorst. F
 ür ihre Theaterarbeit wurde Corinna Harfouch mehrfach ausgezeichnet. Sie 
 erhielt u. a. 1997 den Gertrud-Eysoldt-Ring für herausragende schauspiele
 rische Leistungen und wurde im selben Jahr für ihre Rolle des General Har
 ras in Des Teufels General (Regie: Frank Castorf) von der Zeitschrift Thea
 ter heute zur Schauspielerin des Jahres gekürt. Auch für ihre Filmarbeit
 en wurde Corinna Harfouch mit vielen Preisen geehrt\, u. a. mit dem Bayeri
 schen Filmpreis\, Adolf-Grimme-Preis\, Deutschen Fernsehpreis\, Deutschen 
 Filmpreis\, Deutschen Schauspielerpreis\, Günter-Rohrbach-Preis und Hessi
 schen Filmpreis.\n\n»Ob glühende Emotion oder traumverlorene Poesie\, ob
  sanft oder wild: Hideyo Harada lässt sich von der Musik mitreißen\, vom
  zarten Akkord bis zur Raserei schöpft sie alle Gefühlsregungen klanglic
 h aus«\, so die Süddeutsche Zeitung über die japanische Pianistin. Mit 
 ihrem breitgefächerten Repertoire ist sie heute ein gern gesehener Gast b
 ei internationalen Festivals und konzertiert mit bedeutenden Orchestern.\n
 \nHaradas Vielseitigkeit spiegelt sich ebenfalls in ihrer umfangreichen Di
 skografie\, die neben Werken von Samuel Feinberg und Michio Mamiya ebenso 
 Kompositionen von Schubert\, Chopin\, Schumann\, Grieg und Skrjabin umfass
 t. Im Rahmen von Kammermusikabenden arbeitet Hideyo Harada u. a. mit dem B
 orodin Quartett\, den Geigern Latica Honda-Rosenberg und Mikhail Simonyan
 \, dem Cellisten Jens Peter Maintz und dem Bariton Roman Trekel. Neben Auf
 nahmen bei internationalen Rundfunk- und Fernsehanstalten liegen mehrere m
 it Preisen bedachte Einspielungen der Pianistin vor.\n\nBoletos: https://w
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