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DESCRIPTION:Angela Aux | 10.12.26 | Live\n\n\nAngela Aux ist ein Phantom de
 s deutschen Pop-Kosmos\, aber keines\, das sich besonders gut versteckt. S
 eine Songs laufen europaweit in Radios\, er wird millionenfach gestreamt\,
  man hört seine Musik in Kinofilmen. Und doch bleibt er auf geheimnisvoll
 e Art im Nebel. Wie ein Chamäleon\, das so tief in seiner Inszenierung ve
 rsinkt\, dass es darin zu verschwinden scheint. Vielleicht weil seine thea
 trale Verschmelzung aus Indie-Konzert\, Philosophie-Crashkurs und Dada-Com
 edy nicht in einem Satz zu beschreiben ist: Im einen Moment lauscht man ei
 nem melancholischen Song über die psychologischen Tücken des Alltags. Im
  nächsten Augenblick rauscht eine Welle Gelächter durchs Publikum\, wenn
  er die Sehnsucht nach Abwechslung so absurd in Beziehung zu außerirdisch
 em Leben setzt\, dass man erst staunend\, dann kopfschüttelnd die eigene 
 Vergänglichkeit eine Weile entspannt akzeptieren kann.\n\n Der Songwriter
  verbindet vermeintliche Gegensätze\, schafft Korridore zwischen entfernt
 en Genres. So klingt er im einen Moment nach Mac deMarco mit Peter Licht C
 horus\, im nächsten nach einer J-Dilla-Version von Sufjan Stevens\, um ku
 rz darauf zwischen den Beatles und Caribou zu oszillieren. Mitunter wechse
 lt er in seinen Songs mehrmals die Musikrichtungen\, changiert von Folk-Pi
 ckings über eklektisch-elektronische Patterns zu Ambient-Passagen und spi
 elt gern mal eigene Folk-Stücke in reduzierten Dub-Versionen. Sein Kaleid
 oskop aus tiefgründigen Songs und absurden Gedanken erzeugt live eine tra
 umartige\, transzendente Sogwirkung. Auf einer feinen Linie zwischen Schla
 f und Wachzustand tänzelnd\, betreibt der Songwriter damit eine Art seri
 ösen Dadaismus. Die Verschränkung vermeintlicher Gegensätze wie Talent 
 und Diletantismus\, Kritik und Klamauk erinnert teils an Helge Schneider. 
 Aber Angela Aux ist melancholischer. Nicht zufällig findet man seine Folk
 -Songs oft an besonders emotionalen Stellen in Filmen\, z.B. wenn die Held
 in einsieht\, dass es kein Leben ohne Enttäuschung gibt (“About a Girl
 ”)\, der verlorene Sohn mit seiner Mutter heimkehrt (“Mein Sohn”) od
 er Momo einen kurzen Moment innehält bevor der Showdown beginnt (“Momo
 ”).\n\n Die mentalen Reisen berühren andere Regionen der Hirn-Herz-Matr
 ix. Nach einem Konzert fühlt man sich\, als hätte man gleichzeitig ein g
 utes Buch und einen besonderen Film gesehen. Angela Aux shapeshiftet wie e
 ine Quanten-Persönlichkeit: immer wenn man meint ihn zu durchschauen\, is
 t er schon woanders\, konterkariert einen weisen Gedanken mit bizarrer Sch
 usseligkeit. Oder er zählt fröhlich einige seiner Ängste auf\, um ansch
 ließend seine liebsten Neuro-Hacks zu verraten. Konzertbesucher*innen ver
 passen teils die U-Bahn nach Shows\, weil sie gedankenversunken das Revue 
 passieren lassen\, was sie eben erlebt haben.\n\n Feuilletons bezeichnen i
 hn als “die perfekte Mischung aus Kraftwerk und Bob Dylan” (Deutschlan
 dfunk Kultur) und “ein wundersames Fabelwesen mit irre gutem Songwriting
 ” (FM4). Die Süddeutsche Zeitung nennt ihn ein “Wunder einer Mischung
  aus Elliott Smith und The Notwist” und als “Zukunft des Folk” sogar
  das Redaktionsnetzwerk Deutschland\, während der Musikexpress bekennt: 
 “Ein besseres Folk-Album wird man dieses Jahr lange suchen müssen”. S
 ein letztes Album “Spacelarking in the Age of Spiritual Machines” war 
 “Album der Woche” bei RadioEins und im Zündfunk / Bayern2. Zum Vorgä
 nger “Instinctive Travels on the Paths of Space and Time” schrieb er e
 ine Science-Fiction Novelle und inszenierte sie gemeinsam mit den Münchne
 r Kammerspielen als transmediales Theaterstück\, das auch auf dem “Fusi
 on Festival” und der “Berlin Science Week” aufgeführt wurde.\n\n 
 “Das Nichts macht Kopien von sich Selbst” wird das erste in deutscher 
 Sprache und handelt von der Zukunft der Menschheit (Release: 23.10.2026). 
 Für seinen Collagen-Stil bedient sich der Vinylsammler diesmal in anderen
  Plattenfächern: aus 90er Grunge\, Hamburger Schule und LoFi-Elektronik k
 reiert Angela Aux kleine Pop-Hymnen\, die so sanft in den Wahnsinn der Wel
 t betten\, dass es Zuversicht und Euphorie erzeugt.\n\nBoletos: https://ww
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