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JIMI TENOR WORMHOLE MYSTIC + RAINER TRÜBY & MARLOW
Sonstiges

JIMI TENOR WORMHOLE MYSTIC + RAINER TRÜBY & MARLOW

Samstag, 24. Oktober 2026 · 20:00Backstein West · Leipzig

Beschreibung

JIMI TENOR WORMHOLE MYSTIC CONCERT Jimi Tenor gehört zu jener seltenen Sorte Musiker, deren Werk sich konsequent jeder eindeutigen stilistischen Einordnung entzieht. Seit mehr als drei Jahrzehnten bewegt er sich mühelos zwischen Electronica, Jazz, Funk, Afrobeat und experimenteller Popmusik. Konstant geblieben ist dabei vor allem seine intuitive Art zu arbeiten und seine unerschöpfliche Neugier. Musik entsteht nicht nach Plan, sondern aus der Lust am Experiment und aus den Möglichkeiten, die sich im Moment und auf dem Weg eröffnen. Nachdem er zuletzt mit seiner neu formierten Jimi Tenor Band ein erstes Album veröffentlichte und intensiv betourte, kehrt er nun mit einem neuen Soloalbum zurück. „Wormhole Mystic“, das erneut beim Hamburger Label Bureau B erscheint, versammelt zwölf neue Stücke, die sämtlich auf Rhythmus-Loops historischer Drum Machines aus den 1960er- und 70er-Jahren basieren. Deren spröde, mechanische Texturen bilden den Ausgangspunkt für neue klangliche Expeditionen. Labelchef Gunther Buskies, selbst begeisterter Synthesist und Rhythmusmaschinen-Liebhaber, nahm mit den historischen Geräten eine Reihe von Beats auf, die er anschließend mit Effekten verfremdete. Von Hamburg aus fanden diese ihren Weg nach Finnland, wo Jimi Tenor daraus die zwölf Stücke von „Wormhole Mystic“ entwickelte. Mit Synthesizern, Flöte, Saxophon und seiner unverkennbaren Stimme entstand so ein Album, das sich gleichermaßen als konsequente Fortsetzung seines umfangreichen Schaffens wie auch als Novum innerhalb des Tenor-Kosmos hören lässt. So erinnert allein der Klang der Rhythmen und Synth-Bass-Läufe in manchen Momenten an den Sound von Suicide und den unterkühlten No Wave des New Yorks der späten 1970er Jahre, etwa auf dem cheeky „Rocking Downtown“ oder dem Titelstück. Doch ebenso schnell lösen sich solche Assoziationen wieder auf. Mit seinem schier grenzenlosen musikalischen Facettenreichtum eröffnet Tenor eine Klangwelt, die vom minimalistischen Electric Soul des Openers „100 Percent Yours“ über die kosmischen Weiten von „Dawn In The Milky Way“ bis zum geheimnisvollen Unterwasser-Sound von „Captain Nemo's Secret“ reicht. Wer glaubt, von Jimi Tenor bereits alles gehört zu haben, wird mit „Wormhole Mystic“ erneut überrascht. Seine ungebrochene Neugier und Experimentierfreude machen ihn bis heute zu einem der eigenständigsten Musiker Europas.  — Daniel Jahn, Juli 2026  Verwendete Drum Machines: Seeburg Rhythm Prince (1964) Acetone Rhythm Ace FR-30 (c.1972) Böhmmat S (c.1971) Elka Drummer One (1972) Hammond Auto-Vari 64 (1974) Hohner Automatic Rhythm Player (c.1973) Hohner Rhythm 80 (c.1974)  SPECIAL SUPPORT VON RAINER TRÜBY

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